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Wettkampfergebnisse

Trajcevs erneut mit Gold

von Dirk Schlicht

Am 6.März 2010 lud der JC 90 Frankfurt zum 1. Pokalturnier der Stadtwerke Frankfurt/O. die Altersklassen U 10 und U 12 ein. Der Einladung gefolgt waren 13 Vereine mit überwiegend leistungsstarken Judoka , so dass die "Siegertrauben" wieder äußerst hoch hingen.

Auch der PSV Bernau war mit einer starken Delegation vertreten, wollte man doch bei der Pokalvergabe nicht völlig leer ausgehen.

In der Altersklasse U 10 konnten sich zum zweiten Mal in dieser Saison die Geschwister Vanessa und Oliver Trajcev je eine Goldmedaille erkämpfen. Vor allem Oliver zeigte sich von seiner besten Seite, konnte er doch seine beiden Kämpfe mit wunderschönen Ippons (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) gewinnen. Seine Schwester Vanessa musste drei Mal über die volle Kampfzeit gehen und zeigte einmal mehr, welch großes Kämpferherz sie besitzt.

Laura Müller stand ihnen da kaum nach, siegte sie doch ebenfalls jeweils mit Ippon und erkämpfte sich die Goldmedaille in ihrer Gewichtsklasse.

Einen etwas unglücklichen 2.Platz steuerte Henrike Mühl bei, war im Finale ihrer Gewichtsklasse doch mehr für sie möglich.

Nach starken Kämpfen und dem erfolgreichen Einsatz ihrer Spezialtechniken konnten sich Lea-Elisa Kowalk, Vadim Smotrin sowie Lukas Fenk über die gewonnenen Bronzemedaillen freuen.

In der Altersklasse U 12 war Titus Reiche nach seiner Auftaktniederlage nicht mehr zu halten und schwang sich zu großer Form auf. Vier Mal musste er noch auf die Tatami , mit vier Ipponsiegen konnte er diese als Sieger wieder verlassen.

Eindrucksvoll war sein Finalsieg gegen einen Sportler vom JC 90, unwiderstehlich und kraftvoll setzte er seine Fußtechnik ein und "fegte" ihn geradezu von der Matte. Seine tolle Leistung in diesem starken Teilnehmerfeld wurde mit der Goldmedaille belohnt.

Ebenfalls Gold erkämpfte sich Sophia Pascher, die ihre zwei Kämpfe klar für sich entscheiden konnte. Mit vier Siegen konnte sich Alexander Fokin bis in das Finale kämpfen und endlich sein wahres Leistungsvermögen zeigen, dort verlor er dann leider und konnte am Ende stolz die Silbermedaille in Empfang nehmen.

Ebenfalls Silber erkämpfte sich Lea Pass, die langsam wieder in Form zu kommen scheint.
Jeweils einen 3.Platz konnten sich Candy Porges, Lydie Kappey, Daniel Smotrin, Niclas Hoffmann (bei 4 Siegen und nur einer Niederlage), Max Müller, Maximilian Schmidt sowie Robert Marquartd erkämpfen.

In der Pokalwertung konnte sich die U 10 hinter dem Gastgeber JC 90 Frankfurt und Neubrandenburg über einen tollen 3.Platz freuen.

Besser machte es die U 12, die sich hinter den starken Frankfurten sogar den 2. Platz sichern konnten.

Deutsche Einzelmeisterschaft
am 27.-28.02.2010
in der Nürburgring Arena

von Hartmut Ott

Gewichtsklasse: -55 kg:

1. Martin Setz, PSV Bernau / BB
2. Ruven Lemke, Polizei SV Berlin / BE
3. Robin Coßmann, JC Vulkaneifel / RL
3. Lukas Przemeck, TSV Bemerode / NS
5. Fabian Schmitz, 1. JC Mönchengladbach / NW
5. Narek Nersisjan, Asia Sport Neubrandenburg / MV
7. Tobias Madl, TSV Großhadern / BY
7. Kai Leberger, JC Rüsselsheim / HE

Martin Setz schafft den JUDO Hattrick.

Nach dem Gewinn des Landes, den Nordostdeutschen Meistertitel setzte Martin, mit dem Gewinn des Deutschen Meisters sich die Krone auf.

Im über 700km entfernten Nürburg fand am 28.02.2010, in der imposanten Nürburgring Arena die Deutsche Judomeisterschaft der Altersklasse U17 statt.
Begleitet wurde der Bernauer Judoka vom Trainer Hartmut Ott und Franziska Pinske. Beide waren, wie auch seine Eltern, bei den voran gegangenen Wettkämpfen stets an seiner Seite.

Am zweiten Wettkampftag musste Martin, nach dem erklingen der Deutschen Nationalhymne, im Feld den besten deutschen Judoka der jeweiligen Bundesländer gleich in seiner Gew.kl. bis 55kg den Anfang machen.

Bis in die Haarspitzen motiviert und natürlich aufgeregt, zeigte Martin gleich im ersten Kampf gegen, Pietsch aus Sachsen, wer der Chef auf der Matte ist. Wie auch in darauffolgenden Kämpfen setzte er seine Gegner von Anfang an vehement unter Druck. Sein Gegner kam nicht zum Zuge und wurde für sein defensives Kampfverhalten zweimal bestraft, zugleich bekam Martin für seine Wurftechniken kleinere Wertungen, die den Kampf nach 4 Minuten beendeten. Auch Johannes Wieser aus Niedersachen fand im zweiten Kampf kein Mittel um den Bernauer zu besiegen. Es folgte mit Izsak aus Baden der erste dicke Brocken, denn im Jahr zuvor wurde er Deutscher Meister in der leichteren Gew.kl. davor ! Aber auch hier ließ sich Martin im Siegeszug nicht aufhalten und es gelang ihm mit seiner Spezialtechnik, dem Schulterwurf, den Kampf zu gewinnen.

Es folgte in der Nürburgarena eine Unwetterwarnung die für Aufregung in der Eifel sorgte und das Halbfinale, was ein großes Spektakel wurde. Der Kampf gegen den Südwestdeutschen Meister, Robin Coßmann aus dem Rheinland wurde der erwartete schwere Fight. Denn es ging nicht nur, gegen einen Linkskämpfer ging, was für einen Rechtskämpfer immer sehr unangenehm ist, sondern auch gegen ein frenetisches Rheinländer Publikum.
Aber dieses verstummte gleich zu Beginn des Kampfes als Martin seine erste Wettkampftechnik erfolgreich mit einer kleiner Wertung durchbrachte. Die Strategie des Kampfes wurde vor dem Kampf, mit Trainer und Kämpfer besprochen, wie auch das zuvor erwähnte Publikum.

Martin zog die vom Trainer Ott vorgegebene Taktik konsequent durch und kam auch mit einer gegen ihn vollzogenen Strafe gut klar. Er lag klar in Front und auch die aufgebrachten Eifelgeister konnten keine Wendung des Kampfes mehr herbei führen. Nach dem Sieg war das herbei gesehnte Finale erreicht.

Es kullernden dann einige und nicht nur bei den Eltern, verständliche Freudentränen.

Bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften gleich ins Finale, wer hätte das für möglich gehalten. Sein Trainer wusste, dass er es kann und das Potential hat, wie auch einige andere Judoka vom PSV-Bernau.
Nur an einem so besonderen Tag muss eben alles passen.

Und es passte.

Das Finale war auch das Finale der Nordostdeutschen Meisterschaft. Es kam zum erneuten aufeinandertreffen gegen den Berliner Ruven Lemke, der auf der Sportschule Frankfurt/O trainiert.
Auch im Finale hat Martin von Anfang an das Zepter übernommen. Er legte wieder mit zwei Techniken seinen Gegner auf die Tatami. Diese Wertungen und noch eine darauffolgende beendeten den Finalkampf nach vier spannenden Minuten.

Freudestrahlend und überglücklich lagen sich Sportler und Trainer in den Armen, ehe nach dem lange Gang aus der Arena auch Franzi, Mama und Papa Setz den Deutschen Meister mit feuchten Augen umarmen durften.

Für den Trainer und dem Verein war es ein historischer Tag gewesen, war es für beide der erste Deutsche Meistertitel und für Trainer Hartmut Ott das schönste Geschenk zum 30 jährigen Trainerjubiläum.

Nordostdeutsche Meisterschaft der AK U20
Bronze für Michel Daue und Enrico Wittwer

von Hartmut Ott

Mit dem positiven Erlebnissen vom Vortag, dem Titel von Martin Setz in der U17, machte sich das Team der qualifizierten Judoka und die Trainer Pinske/Ott vom PSV-Bernau erneut auf den Weg nach Kienbaum. Auch in der U20 wollten die Bernauer Judoka die Serie, erneut Sportler zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren, nicht reißen lassen.

Leider fielen im Vorfeld, Louis-Elli Nawacki und Max Zimmermann, verletzungsbedingt, aus. Bei den Landesmeisterschaften hatte sich Max noch durchgebissen, aber leider erwies sich die Verletzung doch schlimmer als zuvor angenommen.

Aber auf Michel Daue war wieder einmal verlass. In der Gewichtsklasse bis 60kg erkämpfte sich Michel eine beachtenswerte Bronzemedaille. Nach seiner Ehrung bei den Landesmeisterschaften zum besten Techniker, zeigte Michel einmal mehr wozu er im Stande ist, so besiegte er in der Vorrunde mit unterschiedlichen Techniken auch Kutnevic vom PSV-Berlin.

Im Halbfinale fightete Michel gegen den 3. der letzten Internationalen Deutschen Meisterschaft, Kevin Schuchard von Olympia Berlin eindrucksvoll mit.
Er hielt sich strikt an der vorher besprochen Strategie und hielt den Kampf lange offen. Nur eine Unaufmerksamkeit genügte und Michel musste durch eine Wurftechnik eine Wertung abgeben, die der Berliner dann auch über die Zeit brachte.


Finale verpasst, aber kämpferisch nicht enttäuscht ging es im Kampf um Bronze gegen, Schmidt vom UJKC Potsdam. Auch dieser Kampf war von Taktik und Strategie geprägt, da die Kämpfer schon oft im Wettkampf aufeinander getroffen sind. In der Mitte des Kampfes war es ein Fußfeger mit anschließender Festhalte der Michel zur Bronzemedaille und damit zur Deutschen Meisterschaft brachte.

Bis 100kg gelang auch dem Landesmeister Enrico Wittwer der große Wurf. Auch er hat am Sonntag die Bronzemedaille erkämpft und sich somit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Im Halbfinale, gegen Geißler vom HSV Cottbus, war er sichtlich aufgeregt und damit auch unkonzentriert.

Eine falsche Eindrehbewegung genügte dem Cottbusser und Enrico wurde gnadenlos ausgekontert...


Im Bronzekampf fand Enrico wieder zu alter Stärke zurück und er besiegte Brandt aus Senftenberg mit einer Wurftechnik vorzeitig.

Einen guten, wenn auch traurigen 5.Platz belegte Adina Rosenplenter. In der Vorrunde zeigte Adina beherzte Kämpfe, in der sie sich gut und teuer auf der Matte verkaufte. Traurig war dann der Kampf im kleinen Finale um Bronze. Dort verlor sie gleich mit der ersten Aktion gegen Schwarzlose vom BC-Randori Berlin. Der fünfte Platz ist gut, nur berechtigt er nicht die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft.

Franziska Pinske hat im Januar mit dem 5.Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen in Bayreuth, den Anfang gemacht. Nun sind, mit Martin Setz in der AK U17 am Nürburgring und Michel Daue und Enrico Wittwer AK U20 in Herne, zum dritten mal Bernauer Judoka bei Deutschen Meisterschaften am Start.

Nordostdeutsche Meisterschaft der Altersklasse U17
Martin Setz holt sich den nächsten Titel

von Hartmut Ott

In der Kaderschmiede der deutschen Topathleten, in Kienbaum, fanden die diesjährigen Nordostdeutschen Meisterschaften der Judoka in Altersklasse U17 statt.

Es kam auf vier Matten zum aufeinandertreffen der besten Sportler aus Mecklenburg Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Und nur die besten vier an diesem Tag lösen das Ticket zu den am 27./28.02.2010 am Nürburgring stattfindenden Deutschen Meisterschaften.

Unterstützt von ihren Trainern Franzi Pinske und Hartmut Ott, hatten sich zuvor fünf Judoka vom PSV-Bernau bei den Landesmeisterschaften ihr Startrecht für diese Nordostmeisterschaft
erkämpft.

Den Anfang machte, in der Gewichtsklasse bis 55kg, der Landesmeister Martin Setz und Frederic Brunnett. Bei den Sportlern war die Anspannung deutlich erkennbar, so auch bei Frederic, der an diesem Tag nicht sein wahres Potential abrufen konnte und leider leer aus ging.

Nicht weniger aufgeregt, aber viel besser lief es für Martin Setz.
Im ersten Kampf besiegte er mit einer Bodentechnik (Sankaku-Gatame) Werner vom PSV-Schwerin noch vorzeitig. Aber im Kampf gegen den Berliner Vizemeister Schuldt von Olympia Berlin musste Martin über die reguläre Kampfzeit hinaus, weil es bis dorthin unentschieden stand. Aber wenige Sekunden später, im Golden Score, packte Martin den Schulterwurf aus und beendete damit auch diesen Kampf siegreich. Im Halbfinale bezwang er anschließend, Nerisjan vom Asia Sport Neubrandenburg mit einer Wurftechnik und anschließender Festhalte. Somit war es perfekt, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft war geschafft. Frei aufkämpfend ließ er mit einer strategisch guten Kampfleistung auch im Finale, Ruven Lemke vom PSV-Berlin, keine Chance und wurde zu Recht Nordostdeutscher Meister.


In der Gew.kl. bis 66kg tummelten sich nicht nur der Deutsche Vizemeister und der drittplazierte der letzten Deutschen Meisterschaft, sondern auch Marc Geschke vom PSV-Bernau. In diesem starken Teilnehmerfeld belegte Marc nach, zwei Siegen und zwei Niederlagen einen guten 7.Platz.

Für die weiblichen Judoka lief es mit zwei fünften Plätzen gut, nur eben nicht gut genug um sich für die Meisterschaft zu qualifizieren. Bei Madeline Michaelis, in der Gew.kl. -48kg, fehlte letztendlich die nötige Wettkampferfahrung, aber mit ihrem vierten Wettkampfauftritt überhaupt, ist diese Platzierung durchaus als positiv zu bewerten.



Jenny Roll lieferte einen sehr spannenden und nervenaufreibenden Wettkampf.
Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen steht am Ende der undankbare fünfte Platz.
Im entscheidenden Kampf um den 3.Platz verlor sie gegen die Berliner Landesmeisterin Sonnen vom BC-Samurai. Eine Unaufmerksamkeit genügte, welche Jenny auf die Verliererstraße brachte. Etwas ärgerlich: In der Vorrunde hatte Jenny gegen die Kämpferin aus Berlin noch gewonnen!

Adrian Knospe erneut mit Gold

von Dirk Schlicht

Am 14.02.2010 wurde in Potsdam die 1. von 4 Runden des 16. Erhardt- Buchholz-Gedenkturniers der Altersklasse U 11 ausgekämpft.

Am Start waren 19 Vereine mit über 2oo Sportlern, darunter auch die jungen Judoka des Psv Bernau.
Einmal mehr erwies sich Adrian Knospe als "sichere Bank", konnte er sich doch durch drei Siege bis ins Finale vorkämpfen und traf dort auf seinen Vereinskameraden und Trainingsgefährten Daniel Smotrin, der ebenfallsbis dahin drei mal die Tatami als Sieger verlassen konnte.

Im Finale erwies sich Adrian als der Bessere und konnte sich somit die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 32,0 kg sichern. Daniel Smotrin blieb der 2. Platz und damit die Silbermedaille, ebenfalls eine tolle Leistung !
Auch Lisa-Marie Donath konnte sich bis in das Finale der Gewichtsklasse bis 22,0 kg kämpfen,mußte sich dort aber einer Besseren beugen und gewann ebenfalls eine Silbermedaille.


Gute und wichtige 3. Plätze für die Mannschaftswertung konnten Vanessa Trajcev, Lilli Redlich, Sophia Pascher, Markus Kruspe und völlig überraschend auch Florian Fünfstück erkämpfen. Florian verlor zwar seinen Auftaktkapf, kämpfte sich dann aber durch die schwere Hoffnungsrunde, konnte dabei noch fünf mal als Sieger die Tatami verlassen und stolz die Bronzemedaille in Empfang nehmen .


In der Mannschaftswertung wurde ein toller 3. Platz hinter dem Gastgeber UJKC Potsdam und dem PSV Berlin erkämpft !
Vor der U 11 waren die Jüngsten, die U 9 , bei ihrem 16. Teddybärpokal am Start. Mit nur zwei Sportlern war der PSV Bernau dabei, mit zwei Bronzemedaillen konnte die Heimreise angetreten werden.


Eine Bronzemedaille sicherte sich Lea-Elisa Kowalk, die sich kämpferisch immer mehr steigert . Die zweite ronzemedaille in dieser Altersklasse er kämpfte Vadim Smotrin.


Nach einer Niederlage schwang er sich zu grosser Form auf und konnte noch vier mal seine Gegner jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) besiegen. Dabei setzte er zwei verschiedene Techniken ein und setzte ebenfalls ein Achtungszeichen !

Landesmeister ,,Enrico Wittwer’’ und Technikerpreis für ,,Michel Daue’’
von Hartmut Ott
Am Tag nach dem guten Abschneiden der Alterklasse U17 bei den Landesmeisterschaften, machte sich das Trainerduo F.Pinske/H.Ott am Sonntag, den 17.01.2010 erneut auf den Weg nach Strausberg.

Im Gepäck hatten sie 6 kampfeshungrige Judoka der Altersklasse U20, die sich bei den Landeseinzelmeisterschaften die Fahrkarte zu den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften erkämpfen wollten.

Und das taten die Bernauer Judoka dann auch.

Das sich fleißiges trainieren auszahlt, hat einmal mehr Enrico Wittwer bewiesen. Selbstbewusst durch viele Trainingskämpfe und hartem Krafttraining holte sich Enrico in der Gewichtsklasse -100kg den Titel des Landesmeister.

In der Gew.kl. bis 60kg hatten die Bernauer mit Michel Daue und Max Zimmermann gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Michel, im vorigen Jahr noch U17, hatte seine Premiere in der AK U20 bestens gemeistert. Nach seinen klaren Siegen gegen Habel Jüterbog, Schmidt UJKC Potsdam und Carlsburg KSC Strausberg erhielt Michel am ende des Wettkampfes den ,,Torsten Reißmann’’ Technikerpreis. Der Preis wurde bei den Landesmeisterschaften erstmalig, zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Weltklasse Judoka verliehen wurde. Auch wenn Michel drei Sekunden vor Schluss, im Finale mit einer kleinen Wertung gegen Onufriev JC Eberswalde verloren hat und Platz zwei belegt hat, hat er mit seinem Kampsstil und Techniken so überzeugt, sodass er freudestrahlend die Ehrung entgegen nehmen durfte.

Für Max hieß es, sich irgendwie durchbeißen und qualifizieren. Denn seine Verletzung an der Hand hat ihn so sehr gehandicapt, dass auch über Wettkampfabbruch nachgedacht wurde. Aber er hat sich dann durchgebissen und mit nur einem verlorenen Kampf, am Ende die Bronzemedaille und Fahrkarte zu den NODEM erkämpft.

Bei den weiblichen Judoka war das Teilnehmerfeld nicht so gross , und somit hatten sie auch wenig Chancen, sich über mehrere Kämpfe beweisen zu können.
Das gute Abschneiden der Jungs komplettierte das Frauentrio mit drei weiteren guten Platzierungen.
Eine Silbermedaille erkämpften sich in der Gewichtsklasse -48kg Adina Rosenplenter und Louis-Elli Nawacki -63kg, sowie die Bronzemedaille in 52kg für Michel Knospe.

Bis zu den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften gibt es noch viel zu tun,
dennoch ist die Ausbeute für zwei Alterklassen (U17 u.U20), mit 11 qualifizierten Bernauer Judoka eine feine Leistung.



Bayreuth, 23.Januar 2010.

5.Platz für Franzi Pinske bei den Deutschen Meisterschaften

von Hartnut Ott

Am 23./24.Januar 2010 kam es, im Bayrischen Bayreuth, zum Aufeinandertreffen der besten Judoka Deutschlands. Über das ganze Jahr 2009 hinweg mussten sie sich über Ranglistenturnieren und der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände die Qualifikation zum größten innerdeutschen Event erkämpfen.
Hinzu kamen die Kader des Deutschen Judobundes, die sich im Vorfeld der Meisterschaft im Mutterland des Judo Japan, vorbereiteten.

Wenn auch einige Topjudoka, wie der Olympiasieger Ole Bischof oder die WM dritte Romy Tarangul fehlten, war letzten Endes doch noch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start.

Mit dabei auch Franzi Pinske aus Bernau. Die hatte sich mit drei Platzierungen bei den Ranglistenturnieren den Startplatz in der Gewichtsklasse bis 48kg erkämpft.
Ihre Vorbereitung war nicht so spektakulär wie derer vom Landeskader in Japan, aber bestimmt nicht weniger anstrengend. So trainierte sie 4-5 mal in der Woche im Dojo in der Heinersdorfer Str. beim PSV Bernau. In der unmittelbaren Vorbereitung kamen dann noch Zusatzeinheiten am Wochenende hinzu.

Und es hat sich gelohnt. Franzi hatte es im ersten Kampf mit Mira Ullrich vom 1.JC Mönchengladbach zu tun. Anfangs kämpfte sie mehr mir ihrer Aufregung als mit ihrer Gegnerin. Wenn auch etwas holprig, hat sie diesen Fight sicher für sich entschieden.


Im Viertelfinale wartete die spätere Deutsche Meisterin Kay Kraus vom TSV München Großhadern auf Franzi.
Die Vorstellung der Kämpferin unmittelbar vor dem Kampf war nicht unbedingt notwendig um zu wissen, welcher Brocken jetzt folgt. Denn Kay Kraus hat im Jahr 2009 die Internationale Deutsche Meisterschaft und andere internationale Turniere gewonnen. In diesem Kampf, welcher vorzeitig verloren ging, musste Franzi und ihr Trainer Hartmut Ott neidlos anerkennen das Kay Kraus später zu recht Deutsche Meisterin wurde.


In der Hoffnungsrunde besiegte sie dann aber nach hartem Kampf Lisanne Sturm vom JC Wiesbaden. Die hatte im Kampf zuvor immerhin die Vizeweltmeisterin Katharina Menz aus Würtemberg besiegt!
Das kleine Finale um Platz drei, gegen Sabine Goller vom JV Ippon Rodewisch, hielt Franzi lange offen. Beide schenkten sich nichts und hätten den dritten Platz verdient. Aber es war die, unter Judoka berühmte Bananenschale (ein Fußfeger), der Franzi zum Opfer fiel.


Tief betrübt und mit einem Veilchen am Auge gezeichnet beendete Franzi mit einem sehr guten 5.Platz die Deutsche Meisterschaft 2010.

Geschwister Trajcev mit zweimal Gold

von
Dirk Schlicht

Mit einer kleinen Auswahl beteiligte sich die Altersklasse U 10 des PSV Bernau an einem Einzel-Turnier in Strausberg, welches der KSC am 24.01.10 ausrichtete.

Nach den unerwarteten Erfolgen der U 11 und U 9 in den Pokalwertungen vor kurzer Zeit in Berlin, wollten die jungen Judoka der U 10 die Erfolgsbilanz im neuen Wettkampfjahr weiter ausbauen! Und um es vorweg zu nehmen, dies
ist ihnen in eindrucksvoller Manier gelungen!

Henrike Mühl konnte ansteigende Form nachweisen und endlich wieder mit schönen Techniken, die sie links und rechts erfolgreich einsetzte, einen 1. Platz erkämpfen.

Vadim Smotrin wuchs über sich hinaus, gewann drei Kämpfe und sicherte auch einen 1. Platz. Konnte der 1. Platz von Vanessa Trajcev (nach drei siegreichen Kämpfen) ein wenig erwartet werden, kam der 1. Platz von ihrem Bruder Oliver Trajcev doch überraschend, auch er konnte drei Kämpfe für sich entscheiden und das noch jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit). Dabei zeigte er tolle Übersicht im Bodenkampf und zwei herliche Würfe!
Nach zwei Siegen standen Lukas Fenk und Niklas Topel im Finale ihrer Gewichtsklassen, mußten dort aber die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und konnten sich beide über einen 2. Platz freuen.

Einen 3. Platz sicherten sich Lea Elisa Kowalk und Julian. Fynn Seeberg, die beide mit ihrem Kampfgeist zu überzeugen wußten.

Mit 4mal Gold , 2mal Silber und 2mal Bronze ist damit auch der Altersklasse U 10 ein hervorragender Start ins neue Wettkampfjahr 2010 gelungen!

Landesmeister ,,Martin Setz’’

von Hartmut Ott

Am Samstag den 16.01.2010 hat die Altersklasse U17 in Strausberg die Saison mit den Landesmeisterschaften eröffnet.

Die Trainer Hartmut Ott und Franziska Pinske hatten 10 Judoka am Start. Das es nicht leicht bei den Meisterschaften wird war beiden klar, aber die Barnimer Jungs und Mädels kämpften in einem nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ gutem Teilnehmerfeld super auf.

Immerhin schafften es 5 Bernauer Judoka sich für die Nordostdeutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Allen voran hat sich Martin Setz für sein emsiges trainieren selbst mit dem Landesmeistertitel belohnt. Martin ließ sich in seinem Siegeszug, in der Gewichtsklasse bis 55kg und 18 Teilnehmern, weder von Hoffmann Senftenberg, Friemann Asahi Spremberg, Schäfer PSV Cottbus und im Finale Morelly JC 90 Frankfurt/Oder aufhalten.

Ebenfalls in dieser Gewichtsklasse am Start war Frederic Brunnett der sich nach 6 tollen Kämpfen (4 gewonnen, -2 verloren) mit Platz fünf mehr als achtbar auf der Tatami präsentiert hat. Nach dem positiven auftreten beim letzten Bundesranglistenturnier haben beide ihren Aufwärtstrend fortgesetzt.

Mit Platz 5 wurde letztendlich auch Marc Geschke in der Gew.kl. -66kg (23 Teilnehmer) belohnt. Der an diesem Tag sehr gut agierende Marc kämpfte bis zum Einzug ins Finale frei und selbstbewusst auf. Im Halbfinale gegen Opitz vom JC 90 F/O fehlten zwei Sekunden zum glücklichen Happyend. Kurz vor Schluss musste Marc noch eine kleine Wertung abgeben und musste nun um Platz drei gegen den drittplazierten der Deutschen Meisterschaft Czybulka, JC 90F/Oder ran. Dort kämpfte er zu vorsichtig und verlor. Im letzten und entscheidenden Kampf um den letzten Startplatz zur NODEM besiegte er dann Dielforder vom UJKC Potsdam.

Madeline Michaelis -48kg schaffte es in ihrem erst dritten Wettkampf den 2.Platz zu erkämpfen. Im Halbfinale besiegte sie nach aufregendem Kampf Sophie Schröter vom PSV Cottbus. Im Finale unterlag sie dann der wettkampferfahrenen Potsdamerin Vogl.

Jenny Roll hat gezeigt, dass ihre Nominierung im letzten Jahr für die Landesauswahl Brandenburgs gerechtfertigt war. Auch bei den Landesmeisterschaften schaffte sie wieder den Sprung aufs Podest.

Mit Platz drei hat sie sich ebenfalls für die NODEM qualifiziert.
Für Paul Roll, Holger Kapping und Jonathan Kwazcynski reichte es trotz guter Leistungen nicht für Plätze unter den ersten Fünf.

1.Platz Martin Setz - 55kg
2.Platz Madeline Michaelis - 48kg
3.Platz Jenny Roll - 44kg
5.Platz Marc Geschke - 66kg
5.Platz Frederic Brunett - 55kg
6.Platz Florian Hensel - 50kg (Ersatz)
6.Platz Jasmin Daue - 57kg (Ersatz)


Erfolgreicher Start für Judoka

von Dirk Schlicht
2. DAN

Am 16.01.2010 eröffneten die Judoka des PSV Bernau mit den Altersklassen U 9 und U 11 das neue Wettkampfjahr 2010. Eingeladen dazu hatte Luftfahrt Berlin zum 12. Neujahrsturnier - gefolgt waren sage und schreibe 37 Vereine mit über 400 Sportlern in drei Altersklassen.

Gespannt waren die Nachwuchsjudoka des PSV Bernau auf ihre erste Bewährungsprobe in den neuen Altersklassen, wird doch jeweils im Januar gewechselt. Und der Wechsel scheint problemlos zu erfolgen, konnten doch viele Kämpfe bei diesem "Mammutturnier" siegreich beendet und teilweise mit tollen Techniken gewonnen werden.

Allen voran wieder einmal mehr Adrian Knospe und Markus Kruspe, beide konnten jeweils 3 Kämpfe ( 2 davon mit Ippon- voller Punkt ) gewinnen und mussten sich nur im Finale geschlagen geben. Eindrucksvoll konnten sie mit O.Uchi.Gari (Hakeltechnik) werfend überzeugen und sich so die Silbermedaille erkämpfen. Bei 27 und 21
Kämpfern in ihren Gewichtsklassen war das schon eine tolle Leistung.

Ebenfalls je einen 2. Platz erkämpften sich Lea-Elisa Kowalk, Anika Reichelt und Candy Porges, die auch mit schönen Würfen zu überzeugen wusste.

Wichtige Punkte für die Pokalwertungen sicherten Vadim Smotrin, Daniel Smotrin, Kai Peuschel, Vanessa Trajcev, die wieder mit unbändigem Kampfgeist gefallen konnte, Laura Müller, Lea Pass sowie Henrike Mühl, die sich alle eine Bronzemedaille erkämpfen konnten.

Herausragend war auch die Leistung von Daniel Smotrin, der zwar seinen ersten Kampf verlor, sich dann aber über die schwere Hoffnungsrunde durch 5 Siege (3 davon mit Ippon) doch noch den 3. Platz sichern konnte !

Hinter Olympia Berlin, die durch enorme Teilnehmerzahlen aber auch durch starke Leistungen alle überragten, konnten sich die jungen Judoka des PSV in der Altersklasse U 9 weiblich, U 11 weiblich und U 11 männlich jeweils einen tollen weil unerwarteten 2. Platz erkämpfen!!!

Und das vor solch starken Vereinen wie Georg Knorr Berlin, JC 90 Frankfurt/Oder, Dento Berlin, EBJC Berlin - um nur einige zu nennen.

So kann das Wettkampfjahr 2010 weitergehen, der erfolgreiche Anfang ist gemacht und sollte alle Bernauer Judofans optimistisch stimmen.

LANDESEINZELMEISTERSCHAFT U17 UND U 20

von Hartmut Ott

Strausberg, 16.-17.Januar 2010

U17

U20

1. Platz Martin Setz -55kg

1.Platz Enrico Wittwer -100kg

2.Platz Madeline Michaelis -48kg

2.Platz Michel Daue  -60kg

3.Platz Jenny Roll -44kg

2.Platz Adina Rosenplenter -48kg

5.Platz Marc Geschke -66kg

2.Platz L.-Elli Nawacki  -63kg

5.Platz Fredric Brunett -55kg

3.Platz Max Zimmermann -60kg

5.Platz Florian Hensel (Ers.) -50kg

3.Platz Michele Knospe -52kg

5.Platz Jasmin Daue (Ers.) -57kg

Technikerpreis: Michel Daue
























Internationale Berliner Masters 2009

von Martin Scholz

PSV-Judoka erfolgreich bei den Offenen Berliner Meisterschaften

Am 28.11.2009 machten sich einige Judoka der Trainingsgruppe Ü 30 auf den Weg zum Masters-Turnier „Offene Berliner Meisterschaften 2009“. Das gut organisierte Turnier war mit ca. 180 Judoka aus über 40 Vereinen aus Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden hervorragend besetzt.

Die von den Trainern Ralf Bannier und Frank Opitz top- vorbereiteten Judoka Jano Heinrich, Heiko Posselt, Frank Kube, Sigmar Klamann und der für Luftfahrt Berlin startende Rainer Prüfig, konnten durchweg überzeugen. In der Mannschaftswertung, der Summe aller Einzelplatzierungen gelang sensationell ein dritter Platz.

Der in der Klasse Ü30 bis 90kg startende Jano Heinrich konnte einen dritten Platz erkämpfen und startetet in seiner Altersklasse noch in der Gewichtsklasse Open. Dort erkämpfte er Silber und musste sich nur dem amtierenden Ü30-Weltmeister bis +100kg geschlagen geben.

Heiko Posselt der in der Alterklasse Ü40 bis 100kg überhaupt seine ersten Judokämpfe absolvierte, kämpfte couragiert und völlig unbeeindruckt von den Gürtelfarben seiner Gegner. Auch wenn eine Medaille diesmal noch nicht drin war, verdient sein Wettkampfauftritt allerhöchste Anerkennung und bei kommenden Wettkämpfen wird mit ihm zu rechnen sein.

In der Altersklasse Ü40 bis 90kg konnte Frank Kube alle Wettkämpfe siegreich beenden und stand ganz oben auf dem Treppchen, 1. Platz. Der erste Kampf wurde souverän mit Ippon für O-soto-gari gewonnen, die folgenden Kämpfe gestalteten sich schwieriger und verlangten Frank Kube einiges ab. Aber er löste die Aufgaben souverän und besiegte dabei auch einen starken dänischen Judoka mit Wazari für O-uchi-gari.

In der Alterklasse Ü50 bis 81kg startete Sigmar Klamann, der den dritten Platz erkämpfen konnte. Zunächst agierte Sigmar Klamann etwas unglücklich und verlor mit Shido, bevor die nächsten Kämpfe u.a. mit Ippon für Juji-gatame gewonnen werden konnten.

Auch Rainer Prüfig, der für seinen Heimatverein den Turnierausrichter Luftfahrt Berlin startete, war in der Gewichtsklasse Ü40 bis 100kg sehr erfolgreich, gewann alle Kämpfe, davon zwei mit Ippon für Kesa-gatame und Uchi-mata und holte die Goldmedaille. Die Bernauer waren sich einig, dass zum Masterturnier 2010 mit einer noch stärkeren Mannschaft, der Kampf um den Sieg in der Mannschaftswertung aufgenommen werden könnte.

4 x Gold zum Jahresabschluss

von Dirk Schlicht

Mit einer kleinen Auswahl an Spitzenkämpfern nahmen die Judoka des PSV Bernau
am diesjährigen Nikolaus-Turnier des Sportclubs Berlin teil.

Auch dieses mal hingen die Trauben ( sprich Medaillen ) wieder besonders hoch, reisten doch 36 Vereine mit insgesamt über 400 Sportlern zu diesem hochkarätigem Turnier in den Altersklassen U 10 und U 13 an.
Doch " bange machen gilt nicht " und die jungen Bernauer Judoka kämpften nicht nur erfolgreich mit, sondern bestimmten in einigen Gewichtsklassen das Niveau und konnten mit schönen Techniken überzeugen.

Allen voran Adrian Knospe , 5 mal mußte er auf dem Weg zur Goldmedaille auf die Tatami, 5 mal konnte er diese als vorzeitiger Sieger wieder verlassen ! Eindrucksvoll setzte er dabei nicht nur seinen unnachahmlichen O Uchi Gari ( eine Hakeltechnik ) , sondern auch Seoi Toshi und den neu erlernten Uchi-Mata ( Innenschenkelwurf ) erfolgreich und unwiederstehlich ein!

Nicht viel nach standen ihm Scully Porges und Maria Lang, beide ließen bei ihren jeweils 3 Kämpfen ihren Gegnerinnen keine Chance und erkämpften sich ebenfalls eine Goldmedaille.
Auch Daniel Smotrin sicherte sich mit großem Kampfgeist und einigen schönen Techniken nach 5 tollen Kämpfen die Goldmedaille in seiner Gewichtsklasse ! Besonders sehenswert war sein toller Seoi-Toshi im Finale gegen seinen Kontrahenten von Lotos Berlin!

Bis in das Finale ihrer Gewichtsklasse konnte sich auch Candy Porges kämpfen, unterlag aber dort einer an diesem Tag etwas Besseren und wurde somit Zweitplatzierte!

4 Bronzemedaillen , erkämpft durch Vanessa Trajcev , Lea Pass , Louise Günther und Nick Thurandt , vervollständigten das hervorragende Abschneiden der Judoka des PSV Bernau und schlossen ein überaus erfolgreiches Wettkampfjahr 2009
ab .
Allen Eltern , Betreuern , Sponsoren , Kampfrichtern und Trainern wünschen wir ein besinnliches
Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!


17. Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier der Männer U 16
- Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes - in Herne

von Hartmut Ott

Am finalen Tag der Landesliga haben drei Nachwuchsjudoka der AK U16 des PSV-Bernau
in Herne, Nordrheinwestfalen beim Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes gekämpft.

Am Start waren die Judoka Martin Setz -55kg, Frederic Brunett -55kg, Marc Geschke -66kg
Trainer Hartmut Ott und Betreuer Mike Geschke.

317 junge Judomänner aus allen Bundesländern präsentierten Judo auf hohem Niveau. Unter den Augen der Bundestrainer haben sich die Bernauer erneut beachtlich präsentiert.

In der Gewichtsklasse bis 55kg, in der auch Martin und Frederic kämpften, war mit 51 Kämpfern die höchste Teilnehmerzahl zu verzeichnen. Bis der Sieger in diesem Limit fest stand vergingen 5 ½ Stunden!!

Im ersten Kampf ging es für Martin Setz gegen Arthur Bart vom Bayrischen Judo-Verband leider nicht so richtig los. Sichtlich aufgeregt verlor er diesen Kampf knapp. Es folgte der lange und mühsame Weg in der Hoffnungsrunde, und das weil sein Gegner zuvor sich bis ins Viertelfinale vorgekämpft hatte. Mit dem nötigen Frust im Bauch zeigte Martin dann in der Hoffnungsrunde was in ihm steckt. Mit seinem vielseitigen Technikrepertoire siegte er in den darauffolgenden Kämpfen gegen Michael Graw vom PSV Bochum, Lando Schwekendiek TC Hameln, Fabian Schmitz 1.JC Mönchengladbach und Max Westerkamp TSV Hertha Walheim. Diese fünf Kämpfe waren hart umkämpft und haben viel Kraft gekostet.


Im sechsten und letzten Kampf kämpfte Martin anfangs wieder toll mit, ehe eine Unaufmerksamkeit genügte und Martin wahrlich auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Im Kampf um die Bronzemedaille verlor er zwar gegen Alec Meiling von ARGE Baden-Württemberg, hat aber nach sechs super Kämpfen einen tollen fünften Platz gewonnen.

Für Frederic Brunett begann der Wettkampf sehr verheißungsvoll. Im Vorfeld durch viele schwere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen traute ihm das Trainerteam zu, bei diesem hochkarätigen Wettkampf ein Wörtchen mit zu reden.

Und das tat er auch. So besiegte er in den ersten zwei Kämpfen Phillipp Loos vom JSV Speyer und Diesanth Nadanapatham vom 1.JJC Dortmund. Da Jan-Hendrik Köhler vom Judo in Holle, gegen den Frederic danach verloren hatte, nicht das Viertelfinale erreichte, war der Wettkampf für Frederick damit beendet.

In der Gewichtsklasse bis 66 kg (44 Teilnehmer)lief es für Marc Geschke leider nicht so gut. In einem ausgeglichenen Kampf gegen Christian Plass vom Thüringer Judoverband musste er 10 sec. vor Schluss eine kleine Wertung und den Kampf abgeben. Da sein Gegner nicht bis ins Viertelfinale kam, konnte Marc nicht mehr zeigen wozu er normaler Weise im Stande wäre.

In einem hochklassigen Wettkampf vom Niveau einer Deutschen Meisterschaft haben die Bernauer Judoka eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht.
Dem Hr.Lukat sei an dieser Stelle ein Dank auszusprechen, ihm ist wieder zu verdanken das die Bernauer Judoka die weite Reise von 1200 km wahrnehmen konnten.


1. Michael Ovsjannikov, Rheinland
2. Dennis Bitmann, PSV Berlin
3. Alec Meiling, Baden-Württemberg
3. Arthur Bart, Bayern
5. Martin Setz, PSV Bernau
5. Robin Coßmann, Rheinland
7. Max Westerkamp, TSV Hertha Walheim
7. Narek Nerisjan, Mecklenburg- Vorpommern

14.11.09 - Dritter Kampftag in Strausberg, Finale

von Martin Scholz

Mit einem ausgezeichneten dritten Platz schlossen die Männer des PSV Bernau die Landesligasaison 2009 ab. Dabei gewann der Liganeuling an allen drei Kampftagen insgesamt 7 von 9 Mannschaftskämpfen und unter dem Strich gab es nur knappe Niederlagen gegen den späteren Sieger Motor Babelsberg und die zweitplatzierte Mannschaft vom KSC Strausberg.

An diesem finalen Kampftag aber wurde es bei aufgeheizter Stimmung und Halle noch einmal richtig spannend. Den ersten Kampf gegen die Kampfgemeinschaft Jüterbog/Belzig gewann die Mannschaft des PSV Bernau klar mit 6:1 (55:10). Im zweiten Kampf gegen Motor Babelsberg schenkten sich beide Mannschaften nichts, sodass die Kämpfe äußerst knapp verliefen.

Letztendlich unterlagen die Männer nach durchweg großartigen Kämpfen den starken Babelsbergern jedoch mit 2:5 (20:45). Im letzten Kampf dieser Saison gegen den JV Königs-Wusterhausen schlich sich geradezu eine gewisse Dramatik ein, da der PSV Bernau zunächst mit 1:3 hinten lag. Angesichts der drohenden Niederlage aber wurde es noch einmal ohrenbetäubend laut in der Halle und mit einer starken Teammoral wurden die letzten drei Kämpfe letztendlich klar gewonnen, was den 4:3 (40:20) Sieg und damit die Bronzemedaille bedeutete.



Besonders hervorzuheben sind die durchweg guten Leistungen vom 16-jährigen Mannschaftsküken Michel Daue
(-60kg), der ebenso wie Christian Meschter (-81 kg) alle seine Kämpfe in dieser Saison gewann. Aber auch die beiden Halbschwergewichtler Robin Stegemann und Magnus Tarara (beide –100 kg) avancierten zu echten Punktegaranten. Insgesamt schlugen sich aber alle Kämpfer achtbar und zeigten durchweg großen Einsatz.

Ein besonderes Dankeschön gilt vor allem den zahlreichen mitgereisten Zuschauern und dem kompletten 23-köpigen Kämpferteam, das bei allen Kampftagen fast immer vollständig mitgereist ist, obwohl viele Kämpfer aus beruflichen Gründen jedes Mal durch halb Deutschland reisen mussten. Aber nur dadurch kamen die grandiosen Stimmungen und die hervorragende moralische Einstellung des Teams zustande, die letztendlich diesen Erfolg ermöglichten.

Bernauer Judoka gewinnen 8. Fielmann-Cup

von Dirk Schlicht

Am o8.November fand in Strausberg der Wettkampf um den 8. Fielmann-Cup der Altersklasse U 10 statt. Die jungen Judoka des PSV Bernau wollten auch dieses mal wieder ein gewichtiges Wörtchen bei der Pokalvergabe mitreden, war es doch das letzte Pokalturnier mit einer Mannschaftswertung in diesem zu Ende gehendem Jahr.


Mit nicht allen möglichen Kämpfern angereist, einige fehlten leider aus den unterschiedlichsten Gründen,
begann der Wettkampf auch nicht gerade optimal für die Bernauer, so wurden doch von den ersten Kämpfen einige verloren. Doch das schien die PSV Judoka geradezu anzustacheln und sie konnten sich enorm steigern und in der Folge fast alle weiteren Kämpfe für sich entscheiden!

Allen voran Henrike Mühl, die trotz der Auftaktniederlage ein super Turnier kämpfte und die drei folgenden Kämpfe mit grossem Kampfgeist und Siegeswillen gewinnen konnte, der 2.Platz und damit die Silbermedaille waren verdienter Lohn für diese Energieleistung.

Nichts "anbrennen" ließen unsere 4 Goldmedaillengewinner, die zum Teil
mit herrlichen Techniken zum Erfolg kamen und toll zu überzeugen wußten. Im Einzelnen waren das:

- Lisa-Marie Donath
- Sophia Pascher
- Danny Colbatz und
- Markus Kruspe.

Den jeweils 2. Platz und damit Silber konnten sich

- Lilli Redlich
- Candy Porges
- Vanessa Trajcev
- Laura Müller
- die schon erwähnte Henrike Mühl und
- der erneut stark kämpfende Daniel Smotrin
sichern.

3. Plätze und damit wichtige Punkte für die Pokalwertung erkämpften

- Lydie Kappey
- Lea Pass
- Kay Peuschel
- Nils Falmert
- Vadim Smotrin
- Adrian Knospe (welcher vom Kampfgericht klar benachteilt wurde)
- Bastian Curth und
- Oliver Trajcev.

Zur Überraschung aller wurde die U 10 des PSV Bernau mit 4 Punkten Vorsprung Pokalsieger beim wieder stark besetzten 8. Fielmann-Cup und ließ solch starke Vereine wie die favorisierten KSC Strausberg und Samura Oranienburg, den PSV Berlin und den JC 90 Frankfurt /O. hinter sich !

Dank gilt den wieder mitgereisten Eltern, die für eine echte Pokalstimmung sorgten.

Nordostdeutsche Mannschafts-Meisterschaften der U17
am 01.11.2009 in Berlin





U17 weiblich 3. Platz PSV Bernau
U17 männlich 5. Platz PSV Bernau


Starke Teamleistung

von Martin Scholz

Hartes Konditionstraining, intensive Technikschulung und taktisches Verhalten auf der Tatami, dass waren die Trainingsinhalte der letzten Wochen um die Bernauer Judoka auf den bevorstehenden 2. Kampftag der Landesliga vorzubereiten.

Ein großer Tross an Fans und Vereinsmitgliedern begleitete die Männer des PSV am Samstag, den 24.10.2009, nach Fürstenwalde. Die Trainer Hartmut Ott und Ralf Bannier mussten dieses Mal mit einem dezimierten Kader zum Wettkampfort anreisen. In den Oberen Gewichtsklassen musste der Bernauer Cheftrainer Krankheits- und Berufsbedingte Ausfälle hinnehmen und aufgrund dessen einige Kämpfer in höheren Gewichtsklassen einsetzen. Aber gerade dieser Umstand motivierte die Bernauer Judoka, um an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Sie agierten wieder als großes Team und zeigten einen beeindruckenden Mannschaftszusammenhalt.

In der ersten der drei zu absolvierenden Begegnungen trafen die Barnimer auf den Gastgeber Budo-Dojo Fürstenwalde. In dieser Begegnung konnten die Bernauer Judoka sich über einen 7:0 Kampferfolg freuen. Es siegten alle Bernauer Sportler in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse.

Im Limit -60 Kg zeigte Michel Daue fast sein gesamtes Technikrepertoire und konnte nach vielseitigen Angriffen seinen Gegner mit einem sauberen Ippon (ganzer Punkt) werfen.

Der erfahrene Christian Meschter konnte in Klasse – 81 kg seinen starken Kontrahenten von vornherein beherrschen. Nach einem intensiven Griffkampf konnte er ihn mit einem Tsuri-komi-Goshi (Hüftwurfvariante) besiegen.

In der zweiten Begegnung trafen die PSV – Kämpfer auf den JV Ludwigsfelde. Mit 5 Siegen und 2 Niederlagen (5:2) konnten die Bernauer auch hier ihren aktuellen Trainingstand unter Beweis stellen und den Kampf siegreich beenden. Hier zeigte Marco Patzwall in der Gewichtsklasse – 66 Kg sein vielseitiges Können und seinen Siegeswillen. Er stellte sich gut auf die Angriffe des Gegners ein und konnte seinen starken Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) entgegenbringen und erzielte einen Waza-ari (halber Punkt). Nach der erfolgter Wurfausführung setzte er sofort in den Bodenkampf nach und besiegte seinen Gegner mit einer Haltetechnik.

In der letzten Begegnung des Tages wurde es gegen den KSC Strausberg noch einmal hoch spannend und extrem knapp. Beide Mannschaften kennen sich schon seit Jahren und so ist nicht nur Konkurrenzdenken, sondern auch eine Menge gegenseitiger Sympathie vorhanden. In der Klasse 100 Kg kämpfte der Bernauer Robin Stegemann gegen den starken Max Lüders. Beide brachten enorm viele Technikansätze und ein ungewöhnlich hohes Tempo in die Begegnung. Der Strausberger setzte den entscheidenden Akzent und gewann knapp.
In der Gewichtsklasse über 100 Kg musste sich Sven Borchardt, der zuvor zwei Kämpfe gewann, geschlagen geben. Die Bernauer lagen nun 0:2 hinten. Nun folgte eine Aufholjagd. Christian Meschter (-81 Kg) siegte wieder mit seinem Hüftwurf. Auch Michel Daue (-60 Kg) konnte sich wieder gewohnt durchsetzen.

Im 73er Limit konnte Mirko Risch in routinierter Art seinen Gegner beherrschen und mit einer Fußtechnik vorzeitig besiegen. Nun stand es 3:2 für Bernau. Daniel Jäger (-66 Kg) zeigte eine beherzte Kampfesleistung und musste sich nach Ablauf der vollen Kampfzeit mit einem Yuko (kleine Wertung) geschlagen geben. Martin Scholz startete als „81er“ in der Klasse bis 90 Kg. Dort konnte er in der ersten Kampfsphase seinen Gegner mit zwei Seoi- Nage-Wurfansätzen (Schulterwurf) beschäftigen. Nachdem er seinen Griff nicht erneut durchsetzen konnte wurde er mit einer Großen Außensichel geworfen.

Die Bernauer verloren somit knapp 4:3, nach Unterpunkten 35:30, gegen ihre Freunde vom KSC.

Mit dem Wettkampftag waren die Trainer Bannier und Ott sehr zufrieden. Die Mannschaft ist nun heiß auf den finalen Kampftag am 14.11. in Strausberg.

Die Bernauer Kämpfer:

Michel Daue

Daniel Jäger

Marco Patzwall

Mirko Risch

Frank Friedrich

Martin Scholz

Christian Meschter

Benjamin Runow

Paul Weber-Markert

Sven Borchardt

Robin Stegemann

Hier die Ergebnisse des zweiten Kampftages:

Verein

Verein

Ergebnis

Unterpunkte

JC Eberswalde Motor Babelsberg II 0:6 0:60
Treuenbritzener JV/Judoschule Falkensee KSC Strausberg 2:5 20:45
PSV Bernau PSG Dynamo Fürstenwalde 7:0 70:0
Motor Babelsberg II JV Königs Wusterhausen 5:2 50:15
KSC Strausberg KG Jüterborg 6:1 57:10
PSG Dynamo Fürstenwalde JV Ludwigsfelde 0:6 0:60
JV Königs Wusterhausen JC Eberswalde 3:3 25:30
KG Jüterborg Treuenbritzener JV/Judoschule Falkensee 1:6 10:60
JV Ludwigsfelde PSV Bernau 2:5 20:47
KG Jüterborg PSG Dynamo Fürstenwalde 7:0 70:0
JV Ludwigsfelde Motor Babelsberg II 0:6 0:60
KSC Strausberg PSV Bernau 4:3 35:30

Abschlusstabelle:


Platz

Verein

Punkte

Einzelkämpfe

Unterpunkte

1 KSC Strausberg 12:0 28:14 264:137
2 Motor Babelsberg II 8:2 25:8 247:72
3 PSV Bernau 8:2 25:10 242:95
4 JC Eberswalde 6:4 17:15 167:140
5 JV Königs Wusterhausen 4:6 17:16 160:157
6 Treuenbritzener JV / Judoschule Falkensee 4:6 16:18 160:172
7 KG Jüterborg 4:8 16:25 155:244
8 JV Ludwigsfelde 2:10 12:26 161:252
9 Budo-Dojo SC Fürstenwalde 0:10 5:29 44:280

Landesvereins-Mannschaftsmeisterschaften der U17 männlich
am 10.10.2009 in Belzig

von Hartmut Ott

Die Bernauer Judoka der Altersklasse U17 haben sich bei den Landesvereins-Mannschaftsmeisterschaften in Belzig bis ins Finale gekämpft und dort eine hervorragende Silbermedaille erkämpft.

Auch mit einer Nichtbesetzung in der Gewichtsklasse bis 50kg, fühlten sich die Jungs um Trainer Hartmut Ott, bereit und stark genug, ohne Gaststarter, bei den Meisterschaften anzutreten. Denn bei eigentlich sieben Gewichtsklassen bedeutete es, dass die Bernauer Judoka schon vorher mit einer Niederlage gehandicapt in den Kampf gehen und dass von den anderen sechs Kämpfen wenigstens vier gewonnen werden müssen.

Schon die erste Begegnung gegen die Kampfgemeinschaft PSV Cottbus/Spremberg war eng und spannend. Durch vier Siege von Martin Setz 55kg, Michel Daue 60kg, Marc Geschke 73kg und Enrico Wittwer in der Gew.kl. +73kg gewannen die Bernauer mit 4:3.

Im zweiten Mannschaftskampf gegen das Team aus Prenzlau stand der Sieg schon nach der fünften Begegnung fest und der Einzug ins Finale war sicher.
Die Siege bis dahin wurden von
Paul Roll 46kg, Martin Setz 55kg, Michel Daue 60kg und Michel Duckstein 66kg eingefahren.
Das Bernauer Silberteam: Paul Roll, Martin Setz, Frederic Brunett, Michel Daue, Michel
Duckstein, Marc Geschke, Paul Weber-Markert und Enrico Wittwer


Den nicht unbedingt zu erwartenden Sieg holte Michel Duckstein gegen den starken Carlsburg vom KSC Strausberg, in Diensten des Prenzlauer Judoteams. Michel folgte der festgelegten Taktik und konnte im Verlauf des Kampfes seinen Gegner toll auskontern.

Das es im Finale gegen die Kämpfer vom Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder nicht leicht werden wird, war Trainer und Sportler klar. Aber mit der Sicherheit der bis dahin feststehenden Silbermedaille, konnte man frei aufkämpfen. Und das taten die Bernauer auch.

Wieder einmal zeigten Martin Setz und Michel Daue wie wichtig sie für das Team sind. Auch im Finale zeigten sie ihre Klasse und gewannen mit tollem Judo gegen die Frankfurter Morelli und Opitz. Und wer weiß was gewesen wäre, wenn der Kampf vom stark kämpfenden Marc Geschke gegen Schumann nicht unentschieden ausgeht und der O-Uchi-Gari (Innensichel) von Marc gewertet wird, der aber außerhalb der Tatami landete. Aber auch das unentschieden war spannend und sehenswert zu gleich.

U17 männlich

1. JC 90 Frankfurt (Oder)
2. PSV Bernau
3. JV Prenzlau
3. UJKC Potsdam
5. KG PSV Cottbus/Spremberg

Standortbestimmung erfolgreich

von Martin Scholz

Der 2. Kamptag, für die Bernauer Judoka, in der Landesliga steht mit dem 24. Oktober schon fast vor der Tür und Trainer und Sportler waren sich einig: mindestens einmal müssen die Männer noch ihren derzeitigen Trainingszustand im Wettkampf überprüfen um sich optimal auf die nächsten schweren Begegnungen in der Liga vorzubereiten.

Als Wettkampf wählte Trainer Hartmut Ott den 8. Ela Cup am 03.10.2009 in Treuenbritzen aus. Dort starteten zudem die Frauen und die Sportler der U14. Insgesamt war der Wettkampf mit 373 Kämpfern von 35 Vereinen aus mehreren Bundesländern gut besucht. Das Turnier war somit als Standortbestimmung für die Bernauer perfekt geeignet.

Im Juniorenbreich U20 konnte Björn Brotmann im Limit – 66 Kg seine Kämpfe für sich entscheiden und ging mit Gold nach Hause.

Bei den Männern starteten Daniel Jäger und Maximilian Zimmermann in der Klasse bis 66 Kg. Maximilian, eigentlich in der U20 startberechtigt, entschied seine Kämpfe souverän für sich und nahm nach 4 Kämpfen Gold in Empfang. Daniel kämpfte routiniert und konnte so die Gewichtsabnahme gut kompensieren. Er erreichte Platz drei.

Mirko Risch konnte in der Gewichtsklasse -73 kg wieder seinen starken Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) einsetzen und von seiner großen Wettkampferfahrung profitieren. Er erreichte Platz eins. Im gleichen Limit konnte Tim Lerche nach einer Anfangsniederlage seine nachfolgenden Kämpfe gewinnen und gewann Bronze.

Im Limit bis 81 Kg konnte Martin Scholz nach zuletzt starkem Trainingseindruck sein Potential auch im Wettkampf super umsetzen. Nach erstem holprigen Kampf, wurde er von Kampf zu Kampf immer besser, gewann seine 4 Kämpfe ziemlich abgezockt und fand sich zu recht mit Pokal auf dem obersten Podestplatz wieder.

In der Gewichtsklasse bis 100 kg startete der Bernauer Riese Robin Stegemann. Nach zuletzt souverän bestrittenen Wettkämpfen hatte Robin dieses Mal Probleme seine Techniken durchzusetzen. Auch mit seinem sonst starken Harai-Goshi (Hüftfegewurf) hatte er kleine Probleme. Doch durch beherztes Kämpfen gelang ihm ein guter Dritter Platz.

Bei den Juniorinnen U20 kämpfte im Limit bis 52 Kg Michele Knospe und erreichte Platz 2. Bei den Frauen konnte Franziska Pinske ihre Gegnerinnen wieder mit tollen Techniken auf der Tatami ablegen. Vor allem ihr blitzschneller Goshi (Hüftwurf) war beeindruckend und führte zu vorzeitigen Siegen. Sie schloss mit Platz 1 an die zuletzt gezeigten starken Leistungen der Bundesliga an.

Bis zum nächsten Kampftag sind noch einige Hausaufgaben im Training zu machen, auch wenn die Bernauer Judoka mit der Ausbeute : 5 x Platz 1, 2 x Platz 2 und 6 x Platz 3 recht zufrieden sein müssten.

Bronze für Franziska Pinske

von Hartmut Ott

Die Bernauerin Franziska hat mit der Mannschaft von Olympia Berlin den dritten Platz in der 2. Bundesliga belegt.

Am Finaltag in Aachen traf der Tabellenerste auf den Zweiten. Zudem stand das Derby beider Berliner Vereine auf der Ansetzung: Olympia Berlin und Randori Berlin mussten zum finalen Kampftag ins 680km entfernte Aachen zum Brander TV reisen.

Es war Spannung pur. Denn durch zwei Niederlagen, drei unentschieden und einem Sieg waren die Randoris bis zum letzten Kampf mit 2:1 in Führung gelegen. Aber Olympia Berlin konnte sich auf Franzi verlassen, die Angelique Werth mit einem O-Uchi-Gari (große Innensichel) und anschließenden Haltgriff bezwang.

Sehr zur Freude ihres mitgereisten Heimtrainers, denn Siege im Bodenkampf sind eher selten bei Franzi.

Damit war das unentschieden im Lokalderby zwar gerettet, aber durch nur einen Punkt drohte gar der 4.Platz.

Denn die Begegnung gegen den Brander TV ging mir 4:3 an den Gastgeber, der somit den 1.Platz und den damit verbundenen Aufstieg sicher hatte. Auch in diesem Kampf hat die Bernauerin einen Siegpunkt beigesteuert. Veronika Takacsova vom Brander TV fand keine Mittel, die an diesem Tag gut kämpfende Franziska Pinske zu bezwingen.

Im letzten Fight gewann dann der Brander TV gegen Randori Berlin mit 3:2. Für Olympia Berlin begann somit das zittern.

Denn erst eine Stunde nach Wettkampfschluss hat man die Ergebnisse der anderen Mannschaftskämpfe in der 2.Bundesliga erfahren können. Beim gemeinsamen Abschlussessen kam die frohe Botschaft, dass es letztendlich zur Bronzemedaille für Olympia Berlin gereicht hat.

Der Berliner Trainer hat in der Saison 2009 in allen acht Bundesligabegegnungen auf die Bernauerin Franziska Pinske gesetzt. In einem tollen Team wurde sie sehr gut aufgenommen, und hat das Vertrauen mit sieben Siegen und nur einer Niederlage gerechtfertigt.

Tabelle Gruppe Nord

 

Kämpfe

Wertung

Pkt.

1 Brander TV 8 37:14 332:131 16
2 Osnabrücker TB 8 35:17 338:151 11
3 Olympia Berlin 8 30:20 292:189 11
4 Budokan Lübeck 8 26:27 260:262 10
5 TuS Hermannsburg 8 30:19 276:176 9
6 Randori Berlin 8 27:20 247:179 7
7 VfL Stade 8 22:31 197:292 6
8 Bramfelder SV 8 15:38 147:350 2
9 Garbsener SC 8 8:44 65:424 0

Überragender Erfolg der Judoka

Kreisunionseinzelmeisterschaft U10 m/w

von Dirk Schlicht

Am 26.09.09 war der PSV Bernau Ausrichter der Einzel-Meisterschaft 2009 der Kreis-Union 2 in der Altersklasse U 10. Startberechtigt waren Vereine aus den Städten Eberswalde, Schwedt, Prenzlau, Strausberg, Oranienburg und Dahlwitz-Hoppegarten, sowie aus Neuenhagen und Fredersdorf. Nach den tollen Wettkampfergebnissen der letzten Wochen, mit zahlreichen Turniersiegen und vielen Podestplätzen, wollten die jungen Judoka des PSV Bernau als Gastgeber erneut ihre Leistungsstärke beweisen und so erfolgreich wie möglich abschneiden, soll heissen: zu den besten Vereinen dieser Meisterschaft zu gehören.

" Durchwachsen" war der Beginn der Wettkämpfe für die Bernauer, die sich dann aber von Kampf zu Kampf und mit der Unterstützung der zahlreich erschienenen Eltern in einen wahren Rausch kämpften und dieser Meisterschaft der U 10 klar den Stempel aufdrückten! Medaillengewinner des PSV Bernau Mit insgesamt 9 x Gold , 6x Silber und 10 x Bronze wurde der PSV Bernau mit Abstand bester Verein, nur leider gab es hierin keine offizielle Wertung.

Hervorzuheben sind dabei Vanessa Trajcev und Adrian Knospe, beide beherrschten ihre Gegner souverän und siegten mit verschiedenen Techniken im Stand wie am Boden. Es war eine " Augenweide", diese beiden jungen Judoka kämpfen und siegen zu sehen!

Aber auch Lissa Kastek (2.Platz) und Lydie Kappey (3.Platz ) konnten, bei ihrem ersten Wettkampf überhaupt, voll überzeugen und einige Kämpfe für sich entscheiden.
Die grösste Überraschung bot Danny Colbatz, der ebenfalls keine Zweifel über den Sieger in seiner Gewichtsklasse aufkommen liess und zweimal die Tatami als Sieger verlassen konnte.

Die Sieger und Platzierten:

1. Platz:

Vanessa Trajcev, Lea Pass, Candy Porges, Anelie Michael, Sophie Pascher, Danny Colbatz, Adrian Knospe, Markus Kruspe und Timo Wedding

2. Platz:

Lissa Kastek, Laura Müller, Alina Heinrich, Ronja Riepe, Vadim Smotrin und Toni Raderkopp

3. Platz:

Lydie Kappey, Henrike Mühl, Sportfreundin Wilke ( Biesenthal ), Philipp Posselt, Daniel Smotrin, Lili Redlich, Laura Stegemann, Kai Peuschel , Florian Fünfstück und Georg Pohl

Dank gilt den Organisatoren um Ralph Bannier, die eine Top-Veranstaltung auf die Beine stellten und diese Meisterschaft zu einem echten Höhepunkt für alle Teilnehmer werden ließ!!!


JUDOKA erkämpfen 8 Medaillen

von Dirk Schlicht

Am 19.09.09 wurden in Potsdam die jeweiligen Dritten von Vier Runden des Jahres 2009 des 9. Teddybärpokals der Altersklasse U 9 sowie des 9. Erhardt-Buchholz-Gedenkturniers ausgekämpft.

Nicht in Bestbesetzung antretent, wollten die jungen Judoka des PSV Bernau beweisen, dass sie trotz intensiven Trainings und Vorbereitung auf die nächste Kyu-Prüfung doch in der Lage sind, beim Wettkampf um die Medaillen mitkämpfen zu können.

Mit 8 errungenen Medaillen in beiden Altersklassen , gelang das Vorhaben eindrucksvoll !
Jeweils die Bronzemedaille konnten sich Lea Elisa Kowalk, Nadine Tobies , Lea Pass , Adrian Knospe
und Markus Kruspe erkämpfen.

Bis in die Finals ihrer Gewichtsklassen kämpften sich Henrike Mühl und der erneut starke Daniel Smotrin,
unterlagen dort jeweils Besseren und wurden somit 2. Platzierte und damit Silbermedaillengewinner.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Lukas Fenk, der , als einer der Mitfavoriten gehandelt , nicht zu seiner gewohnten Form fand und früh ausschied.

Dem Ganzen setzte wieder einmal Vanessa Trajcev die Krone auf !
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in ihrem ersten Kampf , den sie nur knapp für sich entscheiden konnte , wurde sie immer sicherer und konnte die drei folgenden Kämpfe mit Ippon (voller Punkt) gewinnen ! Die Goldmedaille war verdienter Lohn für ihren tollen Kampfgeist und ihre schönen T echniken !

11. ARAG-Pokal am 12.09.2009

von Hartmut Ott

15 Sportler und 3 Trainer vom PSV Bernau holten am 12.09.2009 zum vierten Mal in Folge, den mittlerweile 11. ARAG-Pokal nach Bernau. Nach den Ferien zeigten sich die drei 3 Judoka der Altersklasse U14 und 12 Judoka der AK U17 schon in recht guter Form.

Auch wenn die Platzierungen eine deutliche Überlegenheit dokumentieren, waren die Trainer Franziska Pinske, Björn Lehmann und Hartmut Ott nicht immer mit den gezeigten Kämpfen zufrieden gewesen. Hier heißt es jetzt, im Training, bis zu den Mannschaftsmeisterschaften das eine oder andere Manko abzustellen.

Auf den Tatamis in Hoppegarten konnten wieder einmal mehr Michel Daue und Martin Setz überzeugen, die alle ihre Kämpfe vorzeitig und mit blitzsauberen Techniken gewannen.

Erfreulich ist auch die Fortsetzung der Siegesserie von Scully Porges, die erneut ganz oben auf dem Siegertreppchen zu finden war.

Motivierend und Ansporn zugleich sollten die tollen Ergebnisse für die anderen Erstplatzierten, wie Marc Geschke, Maria Mittelstädt, Florian Hensel, Madeline Michaelis, Paul Weber Markert und Enrico Wittwer sein. Ist es doch das Ergebnis für das ständige und beharrliche trainieren viermal in der Woche.

Michel Duckstein und Valery Wischnakow verloren in ihrer Gewichtsklasse nur gegen ihre Vereinskameraden, was am Ende mit der Silbermedaille endete.

Somit konnten alle Bernauer Judoka am Ende des Wettkampfes eine Medaille und unsere 9 Erstplatzierten einen kleinen Pokal entgegennehmen. In der Mannschaftswertung belegte der PSV Bernau mit 44 Punkten vor dem KSC Strausberg 19 Pkt. den ersten Platz.

Die Bernauer Platzierungen:

1.Platz Scully Porges U14
1.Platz Maria Mittelstädt U14
1.Platz Florian Hensel U14

1.Platz Michel Daue U17   
1.Platz Martin Setz U17  
1.Platz Marc Geschke U17
1.Platz Madeline Michaelis U17
1.Platz Paul Weber Markert U17
1.Platz Ernrico Wittwer U17

2.Platz Valery Wischnakow U17
2.Platz Michel Duckstein U17
2.Platz Jasmin Daue U17
2.Platz Jenny Roll U17

Ranglistenturnier der Männer und Frauen in Kienbaum

von Hartmut Ott

Das dritte Ranglistenturnier der Männer und Frauen fand am 22.08.2009 in Kienbaum statt.
Frauen

-48 kg

1. Sonja Wirth, JC Swistal - NW
2. Bianca Schumayer, KSV Esslingen - WÜ
3. Melanie Hausoel, 1860 neumarkt - BY
3. Franziska Pinske, PSV Bernau - BB
5. Katharina Menz, - NW
5. Anita Mittwede, JC Rüsselsheim - HE
7. Theresa Diermeier, - BY


Franzi, nicht allein in New York, aber in Kienbaum !!!

Wichtige Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2010, sicherte sich Franziska Pinske vom PSV-Bernau, am Wochenende im Brandenburgischen Kienbaum.
Dort wo zuvor noch die Leichtathleten sich auf die WM vorbereiteten, musste Franzi, trotz Urlaub und ohne ihren Trainer Hartmut Ott, auf die Tatami.

Dieser war an diesem Tag in einer anderen Sportart, dem Kutterrudern selbst sehr erfolgreich am Start.
Unter der Woche wurde zwischen Sportler und Trainer kurzer Hand entschieden, ohne große Vorbereitung und Trainer, dieses Turnier wahrzunehmen, denn man wollte sich nicht auf die zuvor erkämpften Punkte verlassen bzw. es beim vierten und letzten Turnier in Bayern erzwingen zu müssen.

In der Vorrunde gelang es Franzi zwei Kämpfe, mit einer ihrer Spezialtechniken(O-Uchi-Gari=große Innensichel) gegen Melanie Hausoel, Bayern und Katharina Menz, Nordrhein Westfalen(Deutsche Vizemeisterin bis 44kg), erfolgreich als Siegerin die Matte zu verlassen.
Wenn auch ein wenig holprig, aber mit Routine ist es ihr gelungen damit ins Halbfinale einzuziehen.
Dort wartete mit Bianca Schumayer, Württemberg, eine Kämpferin die Franzi bereits im Finale der Holstein Open bezwang.

Auch in Kienbaum kontrollierte Franzi das Kampfgeschehen und ging nach zwei erfolgreichen Niederwürfen mit zwei Wertungen klar in Führung.
Eine Wurftechnik die fast zum Ippon (voller Punkt) führte, wurde ihr dann aber zum Verhängnis. Durch den Schwung und der Wurfgeschwindigkeit geriet Franzi ebenfalls in die Bodenlage, wo sie dann von ihrer Gegnerin mit einer Festhalte übernommen wurde, aus der sie letztendlich nicht mehr raus kam.

Die Enttäuschung war groß, denn das Finale war so nah.
Aber ohne richtige Vorbereitung war es dann die Bronzemedaille, und wichtige Punkte die Franzi am Ende freudestrahlend mit nach Hause nahm.

Nordostdeutsche JUDO-Einzelmeisterschaft der Altersklasse U 14 in Greifswald:
Die 12-jährige Scully Porges vom PSV Bernau gewinnt Goldmedaille!

von Rudolf Prume

Wieder Scully Porges! Hat das Mädchen eine Erfolgsserie! – Nach ihrem Superjahr 2008 mit ihrer folgerichtigen Nominierung zur PSV-Sportlerin des Jahres steigerte sie sich im ersten Halbjahr 2009 sogar noch. Nach zahlreichen Siegen und vorderen Platzierungen bei bedeutenden Turnieren – teilweise mit internationaler Beteiligung – zeigte die 12-jährige Judoka Scully Porges vom Polizeisportverein Bernau e.V. zum Abschluss des ersten Wettkampfhalbjahres bei den Meisterschaften, was sie zu leisten vermag:
- Goldmedaille bei der Kreisunionsmeisterschaft in Oranienburg, Landesmeisterin in Potsdam vor zwei Wochen, und nun der Titel der Nordostdeutschen Meisterin, also die Beste der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie Berlin.

In Greifswald lieferte sie am Samstag einen tollen Wettkampf. Viermal musste sie insgesamt auf die Tatami – und viermal ging sie als Siegerin wieder herunter. Scully gestaltete alle Kämpfe mit Übersicht und ihrem Kämpferherz ... und mit der Unterstützung durch ihre Trainer Papa Björn Lehmann und Simone Rosenplenter.

Insgesamt war es kein Spaziergang, denn ihre Gegnerinnen in der Gewichtsklasse bis 36 kg waren wahrlich keine schlechten, und so bedurfte es schon einer konzentrierten Leistung. Dazu war Scully bereit, und das stellte sie auch nachdrücklich unter Beweis.

Siegerin und Nordostdeutsche Judo-Meisterin in der Altersklasse U 14: Schon ihre erste Gegnerin, Alina Lützeler vom Budoclub Vorpommern und Dritte ihrer Landesmeisterschaft, verlangte ihr alles ab. Doch Scully ließ sich nicht überraschen. Allerdings rügte ihr Trainer-Vater die nicht 100%-ige Umsetzung ihrer großen Wurftechniken.

Ähnlich schwer machte es ihr Kristin Busch vom Budoclub Senshu, Dritte der Berliner Meisterschaft. Diese legte sich ähnlich kampfstark wie Scully selbst ins Zeug, die sich aber als die bessere erwies. Mit Wazari, einer großen Wertung, und Yuko, einer mittleren Wertung (seit Wegfall des Koka ab 2009 die kleinste) für gut angesetzte Würfe gewann sie sicher. Diesmal hatte Papa Björn Lehmann weniger zu kritisieren.

In dem vorentscheidenden dritten Kampf steigerte Scully sich noch einmal, und das war auch notwendig, denn erstens ging es gegen die Berliner Meisterin Anni Dewitz vom Polizei-SV und zweitens um den Einzug in das Finale.

Die kleinere Berlinerin erwies sich als äußerst schnell und wendig – aber für Scully nicht schnell genug. Wieder gelang es ihr, ihre Techniken zum wirksamen Einsatz zu bringen und damit zu punkten, ehe sie mit einem Armhebel alles klar machte.
Im Finalkampf war Linda Trebes vom BC Vorpommern ihre Gegnerin. Diese hatte zuvor mit Jody Brandt immerhin die Vizelandesmeiterin aus Brandenburg besiegt und ihr nur noch die Chance auf Bronze gelassen. Scully ging wieder hochkonzentriert auf die Matte und vollendete das „Unternehmen Gold“ mit einer technisch und taktisch beeindruckenden Leistung. Damit wurde sie Nordostdeutsche Meisterin 2009! – In der Altersklasse U 14 ist das die höchste Meisterschaftsebene, eine Deutsche Meisterschaft gibt es erst ab der U 17.

Scully Porges mit Goldmedaille und Urkunde als Nordostdeutsche Judo- Herzlichen Glückwunsch, Scully, zu diesem bisherigen Höhepunkt in der judosportlichen Karriere!
Mit großem Kampfgeist ging auch Maria Mittelstädt in diese Meisterschaft. Sie hatte die Kreisunionsmeisterschaft – erstmals in der Gewichtsklasse bis 52 kg startend – souverän gewonnen und war dann aber bei der Landesmeisterschaft verhindert. Für die Nordost-Meisterschaft wurde sie jedoch vom Brandenburgischen Judoverband gesetzt. Dieses Vertrauen rechtfertigte Maria. Zunächst musste sie verkraften, dass der Mattenleiter den Ohrenschutz, der ihr verordnet ist, als nicht korrekt monierte. Der Kampf wurde zunächst zurückgestellt, der Ohrenschutz mittels Tape repariert und Maria zu beruhigen versucht. Letzteres gelang nicht ganz. Im Duell gegen die Berliner Meisterin Laura Bohn vom KSC Obi wirkte sich das als wohl kampfentscheidend aus. Maria verlor mit einem Armhebel und kam in die Trostrunde. Dort gewann sie gegen Patricia Ackermann vom Berliner Polizei-SV kurzrundig. Gegen Elli Francke von KIK Berlin kam dann endgültig das Aus.

Marias siebenter Platz ist aber aller Ehren wert!

Einen ähnlichen Wettkampfverlauf hatte Jonathan Kwaczynski in der Gewichtsklasse bis
55 kg bei den Jungen. In seinem ersten Kampf hatte er es mit dem Berliner Vizemeister Nikolas Koppenstedt vom BC Samurai zu tun. Mit dessen offensiver Kampfführung kam er nicht zurecht und verlor. Im ersten Trostrundenduell traf er auf Simon Koch vom VfK Bau Rostock. Engagiert setzte er eine große Wurftechnik ein und gewann damit vorzeitig. Sein nächster Gegner, Tommy Pegelow, ebenfalls Bau Rostock, schien bereits auf der Verliererstraße zu sein, weil Jonathan sich enorm steigerte... Dann ergriff dieser in einer Bodenkampfsituation seine Chance in Form des Arms von Jonathan und besoegte diesen mittels Armhebel.

Auch für Jonathan wurde seine erstmalige Teilnahme an dieser Nordostdeutschen Meisterschaft mit einem anerkennenswerten siebenten Platz gekrönt.
Das war ein tolles Wettkampf-Halbjahr-Ende für die kleine Bernauer Delegation, die frohgestimmt die Heimreise mit dem Vereins-Transit antrat und sich auch durch heftige Gewitter, Starkregen und langen Stau auf der Autobahn die gute Stimmung nicht vermiesen ließ!

Eine positive Zukunftsaussicht bleibt noch anzufügen: Alle drei erfolgreichen Judokas vom PSV Bernau werden auch im Jahr 2010 in der Altersklasse der Unter-14-jährigen startberechtigt sein.

2.Bundesliga Frauen in Hannover/Garbsen

von Hartmut Ott

Erfolgreich kehrte Franziska Pinske am 27.06.2009 vom 3.Kampftag in der Judobundesliga
heim.

Tags zuvor stellte sie bereits ihr Können bei der Fight Night unter Beweis, wo sie im Ring ihren Trainer durch die Luft wirbelte.

Aber nun hieß es nach der Show im Ring zum Tagesgeschäft überzugehen.

Denn Franzi wollte wieder mit zwei Siegen zum Gesamtmannschaftssieg für Olympia Berlin mit beitragen.
Als zweitplatzierter ging es dieses mal gegen den VfL Stade und dem Gastgeber Garbsener SC. Von der Papierform und Tabellensituation eine vermeintlich leichte Aufgabe.

Aber die Berliner Mannschaft hatte viele Stammkräfte, wegen Verletzungen, zu ersetzen.
Und so wurden es dann auch zwei knappe, aber verdiente Siege für Olympia Berlin mit jeweils 4:3.

Wenn auch nicht in Bestform, aber mit Cleverness und Routine steuerte die Bernauerin Franziska Pinske wieder mit zwei gewonnen Kämpfen zum Doppelsieg für die Mannschaft mit bei.


Im letzten Kampf gewann der VfL Stade den Garbsener SC mit 5:2.
Somit bleibt das Team, nach mittlerweile 4 Siegen und zwei unentschieden, ungeschlagen an Tabellenplatz zwei.

Tabelle Gruppe Nord

 

 

Kämpfe

Wertung

Pkt.

1 Brander TV 6 30:9 265:86 12
2 Olympia Berlin 6 25:14 247:135 10
3 TuS Hermannsburg 6 22:13 201:124 7
4 Osnabrücker TB 6 23:16 226:144 7
5 Randori Berlin 6 23:15 210:129 6
6 VfL Stade 6 19:21 175:192 6
7 Budokan Lübeck 6 17:23 170:227 6
8 Bramfelder SV 6 9:31 90:280 0
9 Garbsener SC 6 6:32 45:312 0

Vanessa Trajcev als Beste geehrt!

von Dirk Schlicht

Am 27.06.09 wurden in Potsdam die jeweils 2.Runde des Teddybärpokals der U 9 und des Erhardt-Buchholz-Gedenkturniers der U 11 ausgekämpft.

Vanessa TrajcevAuch dieses Mal waren die Turniere von großen Teilnehmerzahlen ( über 100 Aktive allein in der U 9 und ca 180 Sportler aus 18 Vereinen in der U 11 ) und etlichen Klassejudoka gekennzeichnet.

Erfreulich aus Sicht der jungen Judoka des PSV Bernau war, dass sie wieder erfolgreich um die Medaillen mitkämpfen konnten.

In der U 9 konnten sich Henrike Mühl und Lukas Fenk mit tollem Kampfgeist je eine Bronzemedaille erkämpfen.

Besser machte es Vanessa Trajcev, nach vier Siegen ( 2 davon mit Ippon - voller Punkt ) durch wunderschöne Techniken, konnte sie sich den 1. Platz und damit die Goldmedaille bis 28,0 kg erkämpfen.



Damit aber nicht genug, durch ihr beherztes und couragiertes Kämpfen , sowie ihre tolle Techniken wurde sie als beste Kämpferin in ihrer Altersklasse mit einem Ehrenpokal ausgezeichnet !

Die Sportler der U 11 wollten den Jüngeren nicht nachstehen und begannen das Turnier mit starken Kämpfen. Allen voran Sophia Pascher, auch sie konnte sich nach vier siegreichen Kämpfen die Goldmedaille sichern und bewies einmal mehr, dass sie erfolgreich mit der Spitze mitkämpfen kann.

Auch Danny Colbatz, Toni Raderkopp, Titus Reiche sowie Laura Müller konnten sich in die Finals ihrer Gewichtsklassen kämpfen, unterlagen aber dort und belegten somit einen 2. Platz.

Nach langer Verletzungs- und Krankheitspause stellte sich Faris Seeger wieder auf die Wettkampfmatte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Kampf, den er auch verlor, steigerte sich Faris von Kampf zu Kampf und konnte noch viermal die Tatami als Sieger verlassen ! Die Bronzemedaille war verdienter Lohn für seine enorme kämpferische Steigerung .

Ebenfalls einen 3. Platz konnten sich Lea Pass, Markus Kruspe sowie der tolle Fusstechniken zeigende Daniel Smotrin sichern.

In der Pokalwertung der U 11 wurde ein nicht erwarteter 2. Platz hinter dem UJKC Potsdam erkämpft !
Die betreuenden Trainer Björn Brotmann und Dirk Schlicht waren vor allem von den erfolgreich eingesetzten Standtechniken begeistert !

JUDO-Landesmeisterschaften der Altersklassen U 12 und U 14
Scully Porges ist wieder Meisterin!

von Rudolf Prume

An dem vergangenen Wochenende trugen die Nachwuchs-Judokas des Polizeisportvereins Bernau e. V. der Altersklassen der Unter-12- und Unter-14-jährigen ihre Landesmeisterschaften in Potsdam aus. Sowohl am Samstag mit der U 12 als auch am Sonntag mit der U 14 war die Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee in der Landeshauptstadt das Ziel.

Es begann am Samstag vielversprechend mit einem Sieg von Marvin Burkhardt mit einem tollen Uchi-Mata (Innenschenkelwurf). Der weitere Wettkampfverlauf war aus Bernauer Sicht – angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen im Training und bei Wettkämpfen - ungewohnt schlecht: Alle fünf U-12-Starter des PSV, die sich über die Kreisunionsmeisterschaft qualifiziert hatten, konnten sich nicht vorn platzieren. Zwar zeigten alle in Ansätzen, was sie tatsächlich zu leisten vermögen, doch konnten sie sich letztendlich nicht durchsetzen. Die Trainer Simone Rosenplenter und Dirk Schlicht waren dann auch recht enttäuscht.

Dagegen begann die Meisterschaft der Altersklasse U 14 am Sonntag mit weit mehr als nur einem Lichtblick, als Scully Porges, in der Gewichtsklasse bis 36 kg, gleich zum Wettkampfbeginn auf die Tatami, die Wettkampfmatte, gerufen wurde. Sie besiegte ihre Gegnerin Donath vom JC 90 Frankfurt (Oder), die wahrlich keine schlechte Kämpferin ist, mit Wazari, einer sehr hohen Wertung, nach einem gelungenem Wurf sowie einem Yuko ( bis 2008 eine mittlere, jetzt – nach Wegfall des Koka – die kleinste Wertung). Dabei bot sie eine feine Konzentrationsleistung und ließ sich nicht überraschen. Das war auch in ihren folgenden Kämpfen notwendig, denn da hatte sie es mit Meyer aus Brandenburg (H.) und Brandt vom JC 90 Frankfurt (O.) zu tun. Die verlangten Scully alles ab, und es ging jeweils über die volle Kampfzeit. So siegte sie in ihrem zweiten Kampf „nur“ mit einem Yuko, den sie aber mit ihrer offensiven Kampfesweise gut über die Zeit brachte. Im dritten Kampf, dem Finale, war es dann wieder ein Wazari, der ihr den Sieg und damit den Gewinn des Landesmeistertitels bescherte. Verbunden damit war die Qualifikation für die Nordostdeutsche Meisterschaft, die am 4. Juli 2009 in Greifswald ausgetragen werden wird.


So sehen Sieger aus! - Landesmeisterin Scully Porges und ihr Trainer-Veter Björn Lehmann.

Begeistert zeigte sich nicht nur ihr Trainer-Vater Björn Lehmann, sondern das waren auch Trainerin Simone Rosenplenter und ihre Vereinskameraden mit dem Vorsitzenden Rudolf Prume. Starke Auftritte hatten auch die beiden U-14-Jungen Jonathan Kwaczynski, Gewichtsklasse bis 55 kg, und Alexander Schulz (über 60 kg). Beide zeigten großen Kampfgeist.

Jonathan stand nach zwei gewonnenen Kämpfen gegen Gernau vom UJKC Potsdam und Menz, Brandenburg (H.), unmittelbar vor dem Einzug in das Finale. Den dafür entscheidenden Kampf verlor er jedoch unglücklich gegen Stege vom JC Samura Oranienburg durch einen Armhebel. So musste er im „kleinen Finale“, dem Kampf um Bronze, antreten. Sein Gegner, mit Melzer ebenfalls ein Oranienburger, war von seinem Trainer gut eingestellt worden. So verlor Jonathan gleich noch einmal durch einen Armhebel. Als es in seinem fünften und letzten Kampf darum ging, den fünften und letzten Qualifikationsplatz für die Nordostdeutsche Meisterschaft zu erhalten, konnte Jonathan sich noch einmal motivieren und gewann.

Anders bei Alexander: Er verlor seinen ersten Kampf durch eine Unaufmerksamkeit und kam in die Trostrunde. Dort gewann er zunächst gegen Stegemann aus Prenzlau und verlor dann im Kampf um Bronze. Somit war er Fünfter.

Als es um den Qualifikationsplatz für die nächste Meisterschaftsetappe ging, war aber im Kampf gegen seinen - ebenfalls fünftplatzierten – Spremberger Kontrahenten Janetzky „die Luft ´raus“.

Daniel Jäger, bereits eine Woche zuvor Hauptkampfrichter bei dem „6. Bernauer Ladies-Cup“, zeigte an beiden Tagen als Kampfrichter eine solide Leistung und trug zum – insgesamt positiven – Erscheinungsbild der Hussitenstädter PSV-Judokas bei.


Nach Abschluss der Meisterschaft wurde Maria Mittelstädt, die sich bei der Kreisunionsmeisterschaft zwar souverän für die Teilnahme an der Landesmeisterschaft qualifiziert hatte, aber verhindert war, für die Nordostdeutsche Meisterschaft gesetzt.









Die drei Erstplatzierten in der Gewichtsklasse bis 36 kg. Sie sind im Wettkampf Kontrahentinnen, aber dabei gute Freundinnen. (Scully Porges ganz links).

6.Ladies-Cup des PSV-Bernau am 13.06.2009

von Hartmut Ott


Während dessen die Hussiten und Briganten Bernau erstürmten mussten die Ladies vom PSV Bernau in der Dreifelderhalle in der Heinersdorfer Str. ihr Können unter Beweis stellen.

Die Rahmenbedingungen des mittlerweile 6.Ladiescup wurden von den vielen fleißigen Helfern, unter der Leitung vom Cheforganisator Ralf Bannier, wieder bestens hergestellt.

Teilnehmerinnen des PSV Bernau am 6. Ladies-Cup



So gelang es dem Veranstalter auch in diesem Jahr, Dank der Hilfe von Hr. Sven Lukat, dass jeder Teilnehmer ein Präsent mit Widmung der Stadt Bernau mit auf die Heimreise nehmen konnte.

15 Vereine aus fünf Bundesländern haben den Weg nach Bernau auf sich genommen.
Und die 120 Judo-Ladies boten dann den Zuschauern, auf drei Tatamis, spannende Kämpfe.

120 Kämpferinnen aus 15 Vereinen boten die Mädels den Zuschauern, auf drei Tatamis, spannende Kämpfe.
In gewohnter Manier setzten die besten Ladiess des PSV-Bernau der Veranstaltung den Stempel auf und errangen 11 Einzeltitel.

Gewinner der schillernden Glaspokale für Bernau:

AK U11 Gew.kl.: -24 kg Sophia Pascha.
AK U11 Gew.kl.: -33 kg Josephine Mann
AK U11 Gew.kl.: -44 kg Kassandra Bosharat
AK U14 Gew.kl.: -36 kg Scully Porges
AK U14 Gew.kl.: -48 kg Maria Mittelstädt
AK U14 Gew.kl.: -52 kg Marie Schwarzbach
AK U17 Gew.kl.: -44 kg Jenny Roll
AK U17 Gew.kl.: -57 kg Jasmin Daue
AK U20/Frauen Gew.kl.: -44 kg Adina Rosenplenter
AK U20/Frauen Gew.kl.: -48 kg Franziska Pinske
AK U20/Frauen Gew.kl.: -63 kg Janine Brotmann

Die weiteren Platzierungen sind auf der Homepage des PSV-Bernau einzusehen.
Da nicht, wie in den Jahren zuvor, die ganz starken Vereine angereist sind, konnten auch die unerfahrenen Kämpferinnen bei diesem Wettkampf Erfahrungen sammeln, Achtungszeichen setzen und eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Bei diesem Wettkampf von vier Altersklassen konnten die kleinen Ladies dann auch den älteren und erfahrenen Kämpferinnen zu schauen, und diese wiederum den Nachwuchs in Augenschein nehmen.










14. Internationaler TUZLA CUP

von Hartmut Ott

Am Wochenende des 6. und 7.Juni 2009 fand zum 14.Mal der Internationale TUZLA CUP der Abteilung Judo des AC BERLIN statt.

Dieser Event ist nun schon Tradition in der Judolandschaft.

Zum diesjährigen Turnier kamen insgesamt 8 Nationen und Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik.
Folgende Nationen nahmen an beiden Tagen teil; Dänemark, Finnland, Holland, Polen, Schweden, Schweiz, Griechenland und Tschechien. Während Tschechien und Polen Dauergäste sind, freuten wir uns besonders auf die "neuen" Gäste aus Griechenland und der Schweiz.

Nachdem am Samstag das Turnier feierlich eröffnet wurde, durch den Einmarsch der Fahnen teilnehmender Länder ging es sofort los mit den Kämpfen.

Unter den 500 Teilnehmern waren auch 9 Judoka der AK U17 und 3 der U14 des PSV-Bernau.

Bei so vielen Teilnehmern war ein aufeinandertreffen gegen ausländische Judoka die logische Schlussfolgerung. Auch wenn nicht alle Kämpfe gewonnen wurden, haben sich die Bernauer Judoka mehr als achtbar in Szene gesetzt.

Die überragenden Kämpfer für Bernau an diesem Tag waren:

Scully Porges AK U14 -36kg, 4 Kämpfe, 4 Siege 1.Platz

und

Martin Setz AK U17 -55kg, 6 Kämpfe 5 Siege 3.Platz

Scully Porges ließ sich im Siegeszug weder von der Tschechin Holubowa noch im Finale von Linda Trebes BC Vorpommern aufhalten. Auch wenn einige Aktionen noch überhastet kamen war dieser Event für Scully ein weiterer Schritt in ihrer bisherigen Erfolgsspur.

An ihrem Geburtstag machte Scully sich, mit dem Gewinn des Pokals für den ersten Platz, freudestrahlend ihr eigenes Geschenk.

Martin Setz war an diesem Tag aber der Mann des Tages. Nicht nur weil er mit seinen sechs Kämpfen die meisten Einsätze hatte, sondern weil er vom kämpferischen tolle Fights ablieferte. Besonders beeindruckend war der unbedingte Siegeswille, das bewegen auf der Tatami, das um setzen und anwenden seiner Spezialtechniken. All das war besonders im Kampf gegen den Polen Krzysztof Kiekbus notwendig. Nach ausgeglichenen Wertungen, vier Minuten Kampfzeit mussten beide Kämpfer ins Golden Score. Auch dann nach sechs Minuten stand es unentschieden, so dass dann die drei Kampfrichter entscheiden mussten. Und das taten sie dann zu Gunsten des Bernauer.

Der Mann des Tages : Martin Setz

In der nicht so zahlenmäßig stark besetzten Gew.kl. -90 konnte Paul Weber Markert gegen den Griechen und die zwei starken Polen zwar gut mithalten, konnte aber letztendlich seine Techniken nicht richtig durchsetzen. Aber mit dem Sieg gegen Toni Petr von Motor Wolgast sicherte sich Paul ebenfalls den 3. Platz.

Nach zwölf Stunden Schwerstarbeit an 6 Matten waren die Trainer Franziska Pinske, Björn Lehmann und Hartmut Ott sichtlich geschafft, aber sehr zufrieden mit dem abschneiden ihrer Schützlinge. Denn auch die anderen Bernauer Judoka zeigten schöne Techniken, gewannen zahlreiche Kämpfe und haben zum positiven Gesamteindruck mit beigetragen.

Die Bernauer Platzierungen :

Scully Porges AK U14 -36 kg 1.Platz

Martin Setz AK U17 -55 kg 3.Platz

Paul Weber-Markert AK U17 -90 kg 3.Platz

Jenny Roll AK U17 -44 kg 5.Platz

Enrico Wittwer AK U17 +90 kg 5.Platz

Florian Hensel AK U14 -50 kg 5.Platz

Maria Mittelstädt AK U14 -48 kg 5.Platz

Michel Daue AK U17 -66 kg 7.Platz

Antonia Luba AK U17 -63kg 7.Platz

Jasmin Daue AK U17 -57 kg 7.Platz

Ergebnisliste 6. Ladies-Cup
am 13.06.2009
in der 3 Feldersporthalle

von Karsten Schrott

Bilder

Der Medaillenspiegel vom Turnier. Am Turnier nahmen insgesamt 120 Teilnehmerinnen aus 15 Vereinen teil.

Jugend U11 w

-20 kg 1 Teilnehmer
-22 kg 0 Teilnehmer
-24 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Sophia Pascha   PSV Bernau N
2. Platz Lilli Redlich   PSV Bernau N
3. Platz Celina Intreß 1999 PSV Neustrelitz N
-26 kg 7 Teilnehmer
1. Platz Luisa Bienek   JC Samura Oranienburg N
2. Platz Laura Müller   PSV Bernau N
3. Platz Candy Porges   PSV Bernau N
4. Platz Anne Kupsch 2000 Blau Weiss 90 Vetschau N
5. Platz Tatjana Bloch 1999 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
5. Platz Lea-Elisa Kowalk   PSV Bernau N
7. Platz Nadine Tobies 2001 PSV Bernau N
-28 kg 7 Teilnehmer
1. Platz Pauline Briszka   JC Samura Oranienburg N
2. Platz Vanessa Trajcer 2001 PSV Bernau N
3. Platz Anna Kaplon 2000 PSV Neustrelitz N
4. Platz Lea Pass   PSV Bernau N
5. Platz Anika Quasdorf   Lunower SV N
5. Platz Emily Jäckel 2000 Blau Weiss 90 Vetschau N
7. Platz Alexandria Arnold 2000 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
-30 kg 7 Teilnehmer
1. Platz Nadine Kalisch 2000 Motor Babelsberg N
2. Platz Pia Stransky 2000 SG Einheit Pankow e.V. N
3. Platz Sarah Rüdiger 2001 Motor Babelsberg N
4. Platz Leonie Kukulies 1999 Emmerich am Rhein N
5. Platz Bea Kapic´ 2000 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
5. Platz Celina Brauer 2001 Blau Weiss 90 Vetschau N
7. Platz Anna Lin Peuschel   PSV Bernau N
-33 kg 9 Teilnehmer
1. Platz Josephine Mann 1999 PSV Bernau N
2. Platz Lisa Marie Stooff 1999 SG Einheit Pankow e.V. N
3. Platz Sophie Nehrkorn 1999 Motor Babelsberg N
4. Platz Gina Bergmann 2000 PSV Neustrelitz N
5. Platz Lindsay Giese   Lunower SV N
5. Platz Louise Günther   PSV Bernau N
7. Platz Anne Utz   PSV Bernau N
7. Platz Siri Bewersdorff 2000 Blau Weiss 90 Vetschau N
- Viktoria Steinhöfel 1999 PSV Neustrelitz N
-36 kg 5 Teilnehmer
1. Platz Jaqueline Heinz 1999 TV Rees Abt. Judo N
2. Platz Gina Marschner 1999 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
3. Platz Hannah Rohr   JC Samura Oranienburg N
4. Platz Laura Grundmann 2001 Blau Weiss 90 Vetschau N
5. Platz Henrike Mühl 2001 PSV Bernau N
-40 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Selina Wenzel 2000 Blau Weiss 90 Vetschau N
2. Platz Angelique Pujo 2000 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
-44 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Kassandra Bosharat   PSV Bernau N
2. Platz Juliane Sip 1999 PSV Neustrelitz N
-48 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Sabrina Hanke   Lunower SV N
2. Platz Lisa Fiedler 1999 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
3. Platz Hannah Zimmermann 2000 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
+48 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Janina Poor   Motor Babelsberg N

Jugend U 14 w

-30 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Sarah Bergemann 1998 Blau Weiss 90 Vetschau N
-33 kg 2 Teilnehmer
-36 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Sally Porges 1996 PSV Bernau N
2. Platz Anne Pingel 1998 PSV Greifswald N
3. Platz Doris Malleike 1997 PSV Bernau N
-40 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Anna Zey   JC Samura Oranienburg N
2. Platz Dominique Schumann   PSV Bernau N
3. Platz Charlotte Günther   PSV Bernau N
-44 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Michelle Gabrielczyk 1998 SG Einheit Pankow e.V. N
2. Platz Lisa Marschner 1998 SG Rot Weiss Neuenhagen e.V. N
3. Platz Laura Günther   PSV Bernau N
-48 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Maria Mittelstädt 1997 PSV Bernau N
2. Platz Neele Chill 1998 SG Einheit Pankow e.V. N
-52 kg 4 Teilnehmer
1. Platz Marie Schwarzbach   PSV Bernau N
2. Platz Sophie Härtig 1998 Motor Babelsberg N
3. Platz Jana Beitz 1997 Kampf und Kraftsport Karow e.V. N
4. Platz Akira Richter 1997 Motor Babelsberg N
-57 kg 4 Teilnehmer
1. Platz Vivien Nosal 1997 Blau Weiss 90 Vetschau N
2. Platz Deborah Buckenauer 1996 Blau Weiss 90 Vetschau N
3. Platz Laura Kollhoff 1998 PSV Neustrelitz N
4. Platz Anna Steiger 1998 PSV Neustrelitz N
-63 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Pia-Luisa Göbel   JC Samura Oranienburg N
+63 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Julia Bachmann   JC Samura Oranienburg N

Frauen U 17

-40 kg 0 Teilnehmer
-44 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Jenny Roll 1994 PSV Bernau N
-48 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Sarah Mittermaier 1995 PSV Senftenbeg N
2. Platz Miriam Schade 1995 Motor Babelsberg N
-52 kg 0 Teilnehmer
-57 kg 7 Teilnehmer
-63 kg 4 Teilnehmer
1. Platz Dominique Ndunzi 1993 ESV LOK Chemnitz S
2. Platz Antonia Luba 1993 PSV Bernau N
3. Platz Paula Haase 1993 PSV Neustrelitz N
4. Platz Christin Scharf 1994 PSV Bernau N
-70 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Monika Pfund 1994 ESV LOK Chemnitz S
2. Platz Carolin Günther 1993 Motor Babelsberg N
-78 kg 0 Teilnehmer
+78 kg 0 Teilnehmer

Frauen U 20/ Frauen

-44 kg 1 Teilnehmer
1. Platz Adina Rosenplenter 1991 PSV Bernau N
-48 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Franziska Pinske 1988 PSV Bernau N
2. Platz Michele Knospe 1992 PSV Bernau N
-52 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Claudia Rittig   SF Lechtingen N
2. Platz Jana Toth 1990 ESV LOK Chemnitz S
-57 kg 5 Teilnehmer
1. Platz Andrea Hopp   JC Samura Oranienburg N
2. Platz Trixi Gläser 1990 PSV Bernau N
3. Platz Stephanie Geißler 1991 ESV LOK Chemnitz S
4. Platz Samantha Günther   ESV LOK Chemnitz S
5. Platz Linda Wächtler 1990 ESV LOK Chemnitz S
-63 kg 3 Teilnehmer
1. Platz Janine Brotmann   PSV Bernau N
2. Platz Louis-Elli Nawacki 1992 PSV Bernau N
3. Platz Jessica Stache 1988 PSV Bernau N
-70 kg 2 Teilnehmer
1. Platz Fränze Grüneberg   JC Samura Oranienburg N
2. Platz Juliane Brenger   JC Eberswalde N
-78 kg 0 Teilnehmer
+78 kg 0 Teilnehmer

Ergebnisse KUEM U 12 und U 14 vom 07.06.2009

von Simone Rosenplenter

1. Platz

Marvin Burkhardt, 34 kg, U 12
Scully Porges, 36 kg, U 14
Maria Mittelstädt, 52 kg, U 14

2. Platz

Kassandra Bosharat, 44 kg, U 12
Doris Malleike, 36 kg, U 14
Florian Hensel, 50 kg, U 14
Alexander Schulz, +60 kg, U 14

3.Platz

Josephine Mann, 33 kg, U 12
Dominique Schumann, 40 kg, U 12
Alexander Fokin, 37 kg, U 12
Theo Herz, 50 kg, U 14
Jonathan Kwaczynski, 55 kg, U 14

5.Platz

Fabian Fünfstück, 31 kg, U 12
Lucas Münch, 50 kg, U 14

U12


U14



2.Ranglistenturnier des DJB der Frauen u.Männer, am 23.05.09
in Langenhagen/Hannover

von Hartmut Ott

Auch beim, mit über 400 Teilnehmern stattfindenden, 2.Ranglistenturnier des Deutschen Judo-Bundes, hat sich die Bernauerin Franziska Pinske, vom PSV-Bernau, mit einem 3.Platz in der Gew.kl.-48 kg, eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Die Anspannung bei Franzi und ihrem Trainer war, trotz der letzten tollen Erfolge in Neumünster, Bottrop und der Bundesliga, riesengroß.

Denn es ging nicht nur allein um eine gute Platzierung, sondern um wichtige Punkte in der Rangliste des Deutschen Judo-Bundes.


Am Ende des Jahres ist es dann für die besten acht Sportlerinnen aus Deutschland, die nach 4 Ranglistenturnieren die meisten Punkte erkämpft haben, die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Nach den ersten Punkten beim 1.Ranglistenturnier in Bottrop, sollte auch der eine oder andere Punkt aus Hannover entführt werden.

Nach dem ersten Kampf sah es eher nach einer Nullnummer aus.
Gegen die sehr passiv kämpfende Jessica Lindner, vom ATV Dudweiler, musste Franzi gleich eine bittere Niederlage einstecken.

Obwohl Franzi den Kampf bestimmte und unzählige, aber zumeist unkontrollierte, Angriffe startete, gelang es ihr nicht ihre Gegnerin entscheidend zu werfen. Nun galt es, sich aufzurichten, der Stärken zu besinnen, und über den Weg der Hoffnungsrunde weitere wichtige Punkte einzufahren.


Wenn auch Anfangs am Boden zerstört, zeigte Franzi danach ihr wahres Gesicht. Die drei darauffolgenden Kämpfe gegen, Valentina Schick, VFL Lüneburg (NS), Julia Rotthoff, JF Siegen Lindenberg (NRW) und Sarah Hapke, Judo Crocodiles Osnabrück (NS),
wurden alle gewonnen.


Gegen Julia Rotthoff, gegen die Franzi in Bottrop noch im Kampf um Platz drei das nachsehen hatte, zeigte Franzi eine technisch taktische Meisterleistung. Sie zog, die vorher mit dem Trainer besprochene, Marschroute konsequent durch und gewann auch diesen hart umkämpften Fight. Überglücklich, es doch noch geschafft zu haben nahm sie dann den Pokal für den dritten Platz, die Urkunde und ein Ehrengeschenk freudestrahlend entgegen.

Das Ehrengeschenk kam dann dem Trainer zu teil, der Franzi nach der Niederlage wieder aufrichtete und sie wieder zurück auf die Erfolgsspur brachte.