Wettkampfergebnisse (Archiv)
Zurück zu den aktuellen WettkampfergebnissenDie Mannschaft der Ü 30 des PSV Bernau gewinnt die Internationalen Judo-Meisterschaften in Berlin
von Detlef Pascher
Erstmalig in der Geschichte der Ü 30 des PSV Bernau gewinnt die Mannschaft um ihre Trainer Ralf Bannier und Frank Opitz die national und international stark besetzten offenen Meisterschaften in Berlin.
Katja Fitzner siegte in der Klasse bis 63 kg und trägt den Titel Berliner Meisterin. In der Klasse bis 60 kg belegte Jan Fitzner nach drei aufreibenden Kämpfen Platz 2.
In der Klasse bis 66 kg gewann Detlef Pascher gegen einen Träger des 1.Kyu und belegte den 1. Platz. Auch Frank Lück fand zur alten Form zurück und erkämpfte sich couragiert den 2.Platz in der Einzelwertung M1 bis 100 kg. Zum Gesamterfolg trug auch Ralf Krakowitz mit seinem 5.Platz bei.
Mit diesem hoch motivierten Kämpfer werden wir mit Sicherheit in den nächsten Jahren noch Erfolge feiern können.
Highlight dieses Kampftages war der Sieg von Ralf Luba über einen ehemaligen Weltmeister und Dan-Träger. Ralf Lubas Bodentechnik löste Begeisterung bei den Zuschauern, Mannschaftskameraden und Trainern aus. Der insgesamt 3. Platz für Ralf Luba war mehr als verdient und sein bisher größter Judo-Erfolg.
In den Königsklassen bis 90 kg und bis 100 kg nahmen wie erwartet die stärksten Teilnehmer u.a. aus Dänemark teil. Unsere Weltmeisterschaftsteilnehmer Frank Kube und Rainer Prüfig belegte Platz 3 und Platz 2 in diesen Klassen. Diese beiden Leitkämpfer und Vorbilder für die Ü 30-Mannschaft des PSV Bernau Judo e.V. treten ab 2011 in der Altersklasse M3 an und werden dort national als Favoriten gehandelt.
Der Gewinn des Pokals bester Verein der Internationalen Meisterschaften war Lohn für das fleißige Training im Jahr 2010 und lässt Trainer Ralf Bannier und Frank Opitz auf weitere Erfolge hoffen, zumal starke Kämpfer wie Jano Heinrich, Heiko Posselt, Sigmar Klamann, und Frank Saal fehlten.
Gelungene Generalprobe der Ü 30
von Detlef Pascher
Trainer Ralf Bannier reiste am 20. November 2010 mit 5 Judoka der Ü 30 des PSV Bernau Judo e.V., vorbereitend auf die Internationalen Berliner Meisterschaften, zum Judopokalwettkampf der Stadt Falkensee.
Detlef Pascher belegte in der Gewichtsklasse bis 66 kg den 1. Platz.
Ralf Krakowitz absolvierte in der Gewichtsklasse bis 81 kg bravourös seinen ersten Wettkampf und belegte Platz 3. Sein äußerst couragiertes und selbstbewusstes Auftreten gegen einen sehr erfahrenen Dan-Träger zollten die Zuschauer mit großem Beifall. Erst in der Endphase des Kampfes unterlag er der technischen Versiertheit seines Gegners.
Heiko Posselt kämpfte wie immer mit vollem Enthusiasmus. Leider verletzte er sich im ersten Kampf. Wie von Heiko nicht anders zu erwarten, stellte er sich trotz Verdacht eines Bruches des Mittelzehs, seinem zweiten Gegner. Platz 3 für Heiko Posselt war der verdiente Lohn.
Highlight des Nachmittags war der Dreierpool bis 90 kg u.a. mit Rainer Prüfig und Frank Kube. Beide Kämpfer waren Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2010 in Budapest.
Rainer Prüfig und Frank Kube gewannen in Falkensee, wie erwartet, berlegen ihren Vorkampf und trafen als Vereinsfreunde des PSV Bernau im Finale aufeinander. Wer nun annahm es wird ein Freundschaftskampf folgen, wurde schon nach wenigen Sekunden eines Besseren belehrt.
Frank Kube, bekannt für seine Schnellkraft, konnte einige sehr gute Wurfansätze anführen. Gegen den technisch sehr gut kämpfenden Rainer Prüfig fand Frank kein probates Mittel um zu Punkten. So gelang innerhalb der offiziellen Kampfzeit beiden Kämpfern keine Wertung. Der an diesem Tag konditionell etwas stärker wirkende Rainer Prüfig konnte in der Endphase der Golden-Score-Zeit mit Ippon siegen. So belegte Rainer Prüfig den 1. Platz und Frank Kube den 2. Platz in ihrer Gewichtsklasse. Fortsetzungen dieses immer wieder brisanten Duells werden folgen und sind erwünscht.
In der Mannschaftswertung belegten die Bernauer Sportfreunde in der Altersklasse Ü40 den 1. Platz.
Trainer Ralf Bannier war mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden und hofft nun auf ein erfolgreiches Abschneiden seiner Mannschaft bei den demnächst folgenden Internationalen Berliner Meisterschaften.
3 x Judogold in Potsdam
von Dirk Schlicht
Am 13.11.2010 fand das 4. und letzte Turnier um den diesjährigen 16. Teddybärpokal und der 16. Erhardt-Buchholz-Gedenkturnierserie in Potsdam statt.
Hoffnungsvoll begannen die jungen Judoka der Altersklassen U 9 und U 11 des PSV Bernau ihre Kämpfe. Mit vorderen Platzierungen wollten sie sich im Kreis der 9 Punktbesten Kämpfer der in die Wertung gehenden 4 Turniere, die über das Jahr 2010 verteilt waren, behaupten und einen der begehrten Ehrenpokale mit nach Hause nehmen!
Nach langer Wettkampfdauer (in einigen Gewichtsklassen waren bis 27 Judoka am Start) und vielen spannenden Kämpfen, konnten sich Vadim Smotrin (U 9), Lukas Fenk (U11) und Markus Kruspe (U11) über je eine Bronzemedaille freuen.
Vanessa Trajcev kämpfte sich erneut bis in das Finale ihrer Gewichtsklasse, ließ sich dort aber überraschen und musste so die Überlegenheit ihrer Kontrahentin aus Spremberg anerkennen. Die erkämpfte Silbermedaille brachte bei der Siegerehrung aber ihr Lächeln zurück.
Bis in die Finals kämpften sich auch Lea-Elisa Kowalk, Daniel Smotrin und Adrian Knospe. Nervenstark und sich ihrer technischen Mittel sicher, konnten sie diese Kämpfe siegreich gestalten und sich je eine Goldmedaille erkämpfen.
Vor allem Adrian zeigte wieder alte Stärken, konnte er doch seinen Finalgegner nach nur 5 Sekunden mit einem lehrbuchreifen O-Uchi-Gari (Hakeltechnik) mit Ippon besiegen!
Mit Lea-Elisa Kowalk, Vanessa Trajcev, Adrian Knospe und Markus Kruspe erhielten vier Judoka des PSV Bernau je einen Ehrenpokal für die erfolgreichsten Wettkämpfer dieser Turnierserie 2010!
In der Mannschaftswertung des Jahres 2010 belegten die Judoka der Altersklasse U 11 einen tollen 2. Platz hinter dem Gastgeber vom UJKC Potsdam, aber vor den 3.Platzierten von Eintracht Teltow, dem 1.JC Spremberg und den vielen anderen teilnehmenden Berliner Vereinen.
Gratulation den Sportlern und Trainern, die einen schönen Erfolg zum Ende des Wettkampfjahres 2010 erringen konnten!!!
Vanessa Trajcev überragend
von Dirk Schlicht
Zum 9. mal wurde am 06.11.10 in Strausberg der Fielmann-Cup der Altersklasse U 10 ausgetragen. Nicht mit der besten Besetzung antretend, hofften die jungen Judoka des PSV Bernau doch auf eine vordere Platzierung in der Pokalwertung dieser Altersklasse. Das es so knapp werden würde, hätten weder die Aktiven noch die Trainer Michelle Knospe, Jessica Stache und Dirk Schlicht gedacht.
Den 9.Fielmann-Cup gewann in diesem Jahr Samura Oranienburg mit 30 Pkt., den 2. Platz belegte der UJKC Potsdam mit 24 Punkten und unerwartet den 3. Platz erkämpften sich die jungen Bernauer PSV - Judoka mit 21 Punkte noch vor dem Gastgeber und Titelverteidiger KSC Strausberg.
Ian Willendorf, Lukas Fenk, Paul Harm und Lea Elisa Kowalk erkämpften sich jeweils eine Bronzemedaille. Bis in die Finals ihrer Gewichtsklassen konnten sich Sophie Kirschner, Lisa Marie Donath (insgesamt musste sie 5 Kämpfe bestreiten), Vadim Smotrin (5 Kämpfe- 4 Siege) sowie Oliver Trajcev (4 Kämpfe- 3 Siege) kämpfen. Dort reichte es leider nicht ganz und sie mussten sich Besseren geschlagen geben und belegten somit je den 2. Platz.
Souveräne Turniersiegerin wurde Vanessa Trajcev. Sie ließ bei keinem ihre 5 Kämpfe Zweifel darüber aufkommen, wer die Tatami als Siegerin verlassen würde. 5 Ipponsiege standen am Ende für sie zu buche - das war mehr als eindrucksvoll.
Für Vanessa war es der 10. Turniersieg in diesem Jahr - einfach Klasse!
Erwähnt werden muss noch Juri Hochlachev, der als jüngster Kämpfer (noch in der U 8 Startberechtigt) seiner Gewichtsklasse 2 mal die Tatami als Sieger verlassen konnte. Dem standen 2 Niederlagen gegenüber und so belegte er einen tollen 5. Platz in dieser stark besetzten Gewichtsklasse.
Starke Teamleistung der Nachwuchsjudoka vom PSV-Bernau
von Hartmut Ott
Beim Seeturnier der Altersklasse U17 in Senftenberg haben sich die Bernauer Judoka eindrucksvoll in Szene gesetzt. In Senftenberg haben sich acht von neun Judoka aus Bernau eine Medaille bzw. Urkunde erkämpft und mit in den Barnim genommen. Mit 4 Gold, 2 Silber und 1 Bronzemedaille, sowie einem fünften Platz haben die sich zuletzt guten Eindrücke beim Training oder den bundesoffenen Turnieren bestätigt.
Am Start waren 120 Judoka aus 4 Bundesländern und einem Team aus Teplice (Tschechien). In der Gewichtsklasse bis 73kg hatten die Bernauer gleich zwei Kämpfer am Starter. Marc Geschke und Matthes Kaping haben jeweils zwei Kämpfe in der Vorrunde gewonnen, ehe sie im Finale aufeinander trafen. Marc, der zur Freude seines Trainers auch im Bodenkampf deutliche Fortschritte gemacht hatte, konnte letztendlich das interne Duell für sich entscheiden. Der Deutsche Meister Martin Setz startete in der Gewichtsklasse bis 60kg, dort traf er auf bekannte und teils unbequeme Gegner. Seiner kämpferischen Variabilität und Vielseitigkeit hatten seine Gegner nur bedingt etwas dagegen zu setzen, denn Martin gelang es wieder all seine Kämpfe vorzeitig und mit schönen Techniken zu beenden. Einen guten 5.Platz in 60kg belegte Florian Hensel, der sonst eine Gewichtsklasse tiefer startet. Schön anzusehen war sein Opferwurf (Tomoe-Nage) an diesem Tag.
Bis 66 kg konnte Frederic Brunnett die Bronzemedaille nach 5 Kämpfen in Empfang nehmen. Anfangs noch klassisch ausgekontert und deprimiert fand er immer besser ins Turnier und hat von da an keinen Kampf mehr verloren.
Etwas tragisch ist der Wettkampf für Paul Roll verlaufen. Leider konnte er sich nicht den vollen Lohn für seine sehr guten Trainingseindrücke am Ende abholen. Eine Unkonzentriertheit im entscheidenden Kampf hat ihm die sicher geglaubte Goldmedaille gekostet. Denn noch hat er bis dahin schönes Judo gezeigt und mit Platz zwei ein gutes Resultat erreicht.
Das es für die Familie Roll doch noch die Goldmedaille geben sollte, war der etwas älteren Schwester Jenny Roll zu verdanken. Sie ließ in ihrer Gewichtsklasse -44 kg nichts anbrennen, gewann all ihre Kämpfe und durfte sich ganz oben auf Siegerpodest platzieren.
Ebenfalls aufs oberste Treppchen musste Jasmin Daue -63kg nach 4 gewonnenen Kämpfen. Nach vorgelegten kleinen Wertungen im Standkampf setzte sie im Bodenkampf nach und konnte ihre Gegnerinnen letztendlich durch Festhalten und Hebeln besiegen.
Bei Jonathan Kwazcynski, -66kg, blieb es an diesem Tag bei guten Ansätzen aber keiner vorderen Platzierung. Der Weg durch die Hoffnungsrunde wurde ihm durch den eigenen Teamgefährten F.Brunnett versperrt, gegen den er verloren hat.
1.Platz Jenny Roll 44 kg
1.Platz Jasmin Daue 63 kg
1.Platz Martin Setz 60 kg
1.Platz Marc Geschke 73 kg
2.Platz Paul Roll 50 kg
2.Platz Matthes Kaping 73 kg
3.Platz Frederic Brunnett 66 kg
5.Platz Florian Hensel 60 kg
Franziska Pinske
siegt
bei den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände
von Hartmut Ott
29. Deutsche Polizei-Meisterschaften in Oranienburg
Bronze für Franziska und Platz 5 für Martin
von Hartmut Ott
An der Fachhochschule des Landes Brandenburg fanden, am 22. und 23.09.2010 die Deutschen Polizeimeisterschaften 2010 auf einem sehr hohen Niveau statt. Der Veranstalter sorgte für optimale Bedingungen für die Sportler, Kampfrichter, Betreuer und Zuschauer. Auch Brandenburgs Innenminister Rainer Speer, zu diesem Zeitpunkt noch im Amt, kam zur Eröffnung.
Mit dabei waren im Berliner Block, Franziska Pinske und in dem der Brandenburger Polizisten, Martin Scholz, Marco Patzwall und Sven Borchardt. Alle vier Judoka trainieren beim PSV-Bernau und haben sich über die Landesmeisterschaften den Startplatz zu den Deutschen Polizeimeisterschaften erkämpft.
Den Start machte, die sonst in 48kg startende, Franziska Pinske. Wegen der geringen Teilnehmerzahl in ihrer Gewichtsklasse, kämpfte sie diesmal bis 52kg. Gestärkt der letzten Erfolge ging Franzi sehr beherzt den ersten Kampf gegen Silvia Münzenberg aus Sachsen an. Gleich für den ersten Fußwurf bekam die Bernauerin einen halben Punkt (Wazari) von den Kampfrichtern zugesprochen.
Mit dem Gefühl der klaren Führung beherrschte sie den Kampf und konnte diesen mit einer Kontertechnik auch vorzeitig beenden. Der zweite Kampf gegen die Deutsche Vizemeisterin, Stefanie Klinger aus Bayern, war der erwartet schwerere Kampf in der Vorrunde. Auch eine umstrittene Wertung der Kampfrichter, was eine Verletzung nach sich zog, konnte Franzi nicht aus der Ruhe bringen. Mit Routine und Übersicht konnte sie mit einem Hüftwurf auch diesen Kampf mit einem Ippon (voller Punkt) für sich entscheiden. Dem hatte darauf auch Yvonne Wolpert aus Hessen nicht zu zusetzen. Auch den dritten Kampf in der Vorrunde entschied die Berliner Polizistin wieder vorzeitig mit einer Gegendrehtechnik.
Das Aus kam dann gegen die Deutsche Polizeimeisterin des letzten und diesen Jahres Anja Nestler aus Sachsen. Ein spannender Kampf den Franzi lange dominierte ging knapp verloren. Die guten Eindrücke bis 52kg und die erkämpfte Bronzemedaille könnten für Franzi das Sprungbrett zur Europäischen Polizeimeisterschaft im nächsten Jahr in Frankreich in der Gewichtsklasse 48kg bedeuten.
In der Gewichtsklasse bis 81kg tummelten sich 24 Kämpfer aus sämtlichen Judoligen. Für Martin Scholz, Kämpfer in der Landesligamannschaft des PSV war es eine echte Herausforderung, die er an diesem Tag annahm und toll meisterte. Sichtlich aufgeregt und angespannt verlief der 1.Kampf gegen Runewitz (ST).
Etwas holprig aber erfolgreich gewann Martin den Kampf mit einem Innenschenkelwurf vorzeitig. Spannend und hart umkämpft ist auch die zweite Vorrundenbegegnung gegen Trappe, (NS) für Martin erfolgreich verlaufen. Mit taktisch gutem Verhalten gelang es dem Brandenburger Polizisten seinem Kontrahenten eine kleine Wertung abzunehmen und diese bis zum Ende auch zu behaupten.
Im Viertelfinale wartete dann mit Andre Korb (Bundespolizei) ein international erfahrender Bundesligakämpfer auf den Bernauer. In diesem und dem nächsten Kampf gegen Kuhl (NRW)hatte Martin nichts mehr entgegen zusetzen. Er fightete toll mit und belohnte sich am Ende mit einem sehr guten fünften Platz bei den Deutschen Polizeimeisterschaften.
Wenig Glück mit der Auslosung hatten Marco Patzwall bis 66kg und Sven Borchardt bis 90kg. Beide Judoka bekamen gleich im ersten Kampf dicke Brocken vorgesetzt. Die Kämpfer der Landesligamannschaft brannten vor Ehrgeiz und wollten es den anderen Bernauern nachmachen. Das gelang leider nicht, denn kleine Fehler wurden von den erfahrenden Kämpfern prompt bestraft bzw. gekontert. Alle Judoka aus Bernau haben sich an beiden Tagen wacker geschlagen und einen sehr guten Eindruck bei den Meisterschaften hinterlassen.
1.Judo-Bundesliga der Frauen
von Hartmut Ott
Nach dem 3.Platz beim Ranglistenturnier, setzte sich der Aufwärtstrend von Franziska Pinske weiter fort. Die Kämpferin des PSV-Bernau startet in diesem Jahr als Gaststarter in der 1.Judo-Bundesliga für den FT-Neumünster in der Gewichtsklasse bis 48kg.
Dass gute Kämpfe und Platzierungen Sicherheit und Selbstvertrauen geben, das war auch am letzten Wochenende bei Franzi sehen.
Auch die Reisestrapazen bis nach Mönchengladbach konnten Franzi nicht schwächen. Am 3.Kampftag kam es zum Aufeinandertreffen von FT-Neumünster, dem Hamburger JT und dem Gastgeber JC-Mönchengladbach.
Im ersten Kampf gegen Hamburg kam es für die Bernauerin zur Begegnung mit Valentina Schick. Gleich mit der ersten Aktion bekam Franzi mit einem Tsuri-Komi-Goshi (Hüftwurf) eine große Wertung (Wazari) und im weiteren Verlauf eine kleine Wertung (Yuko)von den Kampfrichtern zugesprochen. Somit waren die Weichen klar auf Sieg gestellt. Im Verlaufe des Kampfes musste Franzi noch eine kleine Wertung abgeben, aber nach 3:23min. gelang ihr mit einer Innensichel (O-Uchi-Gari) der vorzeitige Sieg (Ippon).
Das Team beendete diesen Mannschaftskampf klar mit 5:1. Mit dem Publikum im Rücken wartete im zweiten Kampf mit dem JC-Mönchengladbach ein anderes Kaliber. In der Gewichtsklasse -48kg kam es zum erneuten Schlagabtausch mit Mira Ulrich.
Am Anfang des Jahres gab es dieses Duell bereits schon bei den Deutschen Meisterschaften, welches die Bernauerin knapp gewann. Vorgewarnt der Stärken ihrer Gegnerin, ging Franzi diesen Kampf konzentriert an und konnte diesen wieder mit einem vorzeitigen Sieg nach nur 1:45 min. für sich entscheiden. Wieder mit O-Uchi-Gari ließ sie das Publikum verstummen und fügte den nächsten Punkt zum Teamsieg von 4:2 mit bei.
Somit konnte die Tabellenposition eins weiter gefestigt werden und das Ziel der Finalrunde kommt immer mehr in greifbarer Nähe.
Platz | Tabelle Gruppe Nord | Kämpfe | Wertung | Pkt. |
|
| 1 | FT Neumünster | 5 | 27:6 | 259:55 | 10 |
| 2 | PSG Brandenburg | 5 | 24:8 | 219:75 | 8 |
| 3 | UJKC Potsdam | 5 | 21:13 | 199:124 | 8 |
| 4 | Hamburger JT | 5 | 14:25 | 132:227 | 5 |
| 5 | JC Mönchengladbach | 5 | 18:15 | 165:126 | 4 |
| 6 | Brander TV | 5 | 13:18 | 120:172 | 4 |
| 7 | SU Witten-Annen | 5 | 15:19 | 124:177 | 3 |
| 8 | Bayer 04 Leverkusen | 4 | 6:34 | 57:319 | 0 |
Bundesoffenes Sichtungsturnier
des Deutschen Judobundes AK U19 m
von Hartmut Ott
Sechs Judoka vom PSV-Bernau haben sich der schweren Aufgabe, dem Sichtungsturnier in der Altersklasse U19, vom Deutschen Judobund gestellt.
Einigen Bernauern Startern mit Erfahrung aus Deutschen und Internationalen Meisterschaften war klar wie hochkarätig die Konkurrenz sein wird. Den anderen wurde, nach guten Trainingseindrücken die Chance gegeben, sich im Feld der Etablierten zu beweisen.
Für zusätzliche Brisanz und Qualität sorgte dass National Team aus Usbekistan, die sich am Olympiastützpunkt Frankfurt/O. im Trainingslager befand und ebenfalls an diesem Turnier teilnahm. Gleich in drei Kämpfen konnte Martin Setz, sich in der Gewichtsklasse -60kg, mit den Usbekischen Judoka auseinander setzen und nur einmal wurde er bezwungen.
Und zwar von Mansurkhuja Muminkhujaev, der vor knapp einem Monat in Singapur Vizejugendolympiasieger (Youth Olympic Games)und im vorigen Jahr fünfter der Weltmeisterschaft geworden ist.
Es war ein harter Fight den der Deutsche Meister aus Bernau lange offen gehalten hat. Als Martin immer besser in den Kampf kam und der Usbeke wegen Inaktivität bestraft wurde, war es eine Unachtsamkeit die letztendlich dann doch zur Niederlage führte. Nach vier gewonnenen Kämpfen in der Hoffnungsrunde, gegen Schmid (Brandenburg), Neresjan, (MV), Mavlonov (NT-Usbekistan) und Ergashev (Usbekistan) konnte Martin freudestrahlend die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Ebenfalls stark in Szene gesetzt hat sich Michel Daue in der Gewichtsklasse bis 66kg mit 21 Teilnehmern. Trotz Erkältung stellte er sich dem Wettkampf und wurde mehr gefordert als ihm in diesem Zustand recht war. Der Lohn war am Ende, nach sieben hart umkämpften Begegnungen der sehr gute 5.Platz. In sieben Kämpfen zeigte der Bernauer was in ihm steckt.
Fünf gewonnene und zwei verlorene Kämpfe waren mehr als ein Achtungszeichen was der Bernauer in Frankfurt setzte. Im letzten Kampf um die Bronzemedaille verlor er nur knapp dem Usbeken Mukhammadlaziz Kyumov.
Bei den anderen Bernauer Starter, Marc Geschke, Michel Duckstein, Paul Weber-Markert und Enrico Wittwer blieb die Überraschung aus. Ohne Angst vor großen Namen zeigten sie während des Wettkampfes wozu sie in der Lage sind und woran ihr Trainer Ott noch arbeiten muss. Leider reichte es in diesem Klassefeld nur zu Achtungszeichen und nicht zu vorderen Platzierungen.
Die Jüngsten mit 6 Medaillen
von Dirk Schlicht
Am 12.09.10 nahm eine kleine Auswahl von jungen Judoka der Altersklasse U 9 des PSV Bernau am Knirpsenpokal in Hoppegarten teil.
Sechs Sportler kämpften zum Teil ganz stark, bei dreien von ihnen war es der erste Wettkampf überhaupt und so war die große Aufregung doch verständlich. Konnte man von Lea Elisa Kowalk und Vadim Smotrin, dem der krankheitsbedingte Trainingsausfall doch deutlich anzumerken war, starke Kämpfe und somit Medaillen erwarten, so war der Auftritt von Sophie Kirschner und Juri Hochlachev doch überraschend. Beide konnten ihren ersten Kampf mit Ippon (voller Punkt) gewinnen und trotz zweier Niederlagen kämpferisch überzeugen. Mit den gezeigten Leistungen setzten sie kleine Achtungszeichen und die erkämpften Bronzemedaillen zauberten dann bei der Siegerehrung wieder ein Lächeln auf ihre Gesichter.
Ebenfalls Bronzemedaillen erkämpften sich Maik Semrau und Steven Fünfstück.
Bis in die Finals konnten sich Lea Elisa Kowalk und Vadim Smotrin kämpfen, mussten sich dort leider etwas Besseren und im Fall bei Lea, einer deutlich schwereren Gegnerin, geschlagen geben. Die erkämpften Silbermedaillen waren verdienter Lohn für ihre starken Leistungen!
Mit dem jüngsten Jahrgang der Judoka des PSV Bernau scheint sich ein weiterer erfolgreicher Nachwuchs für spätere Aufgaben und Erfolge zu entwickeln.
DJB Ranglistenturnier der Männer und Frauen in Kienbaum
von Hartmut Ott
Am 04.09.2010 fand in Kienbaum das 3.Ranglistenturnier der Männer und Frauen statt.
Auf vier Tatamis (Matten) fighteten Judoka aus allen Bundesländern um wichtige Punkte in der nationalen Rangliste zu erhalten. Denn nach 4 Ranglistenturnieren qualifizieren die besten acht sicher für die Deutsche Meisterschaft 2011. Für die Bernauerin Franziska Pinske ging es schon fast um alles, denn beim ersten Turnier fehlte sie wegen einer Verletzung und beim zweiten brachten kleine Fehler leider keine Punkte.
Auch wenn sie momentan im Ausbildungs- und Prüfungsstress zum Polizeimeister steht, wollte sie die nächste Chance nutzen und zeigen das sie es besser als beim letzten mal kann.
Durch die Ausbildung, denn Ferien und wenigen Trainingseinheiten gelang es ihr leider nicht, an die tolle Leistung vom Internationalen Tuzla-Cup anzuknüpfen, wo sie den ersten Platz belegte.
Trotzdem zeigte sie gleich im ersten Kampf gegen Valentina Schick aus Niedersachsen mit kämpferischen Willen was in ihr steckt. Nach schneller Führung mit einer Innensichel bestimmte sie den Kampf und konnte diesen dann mit einem fulminanten Fußfeger auch vorzeitig beenden.
Im letzten Jahr noch besiegt, doch als eine Nummer zu groß in diesem Jahr, erwies sich Katharina Menz aus Baden Württemberg.
Die spätere Turniersiegerin und fünfte der Internationalen Meisterschaft besiegte die Barnimerin mit einer Festhalte.
Die Hoffnungsrunde war schwer und hart umkämpft. Sehr zur Freude ihres Trainer, ließ sie dort nichts mehr anbrennen und gewann die nächsten zwei Kämpfe gegen Petzold Bayern und Kunitz Berlin.
Mit der Bronzemedaille und vier Punkten war dies dann noch ein schönes Judo Happy End und die Hoffnung auf die nächste Deutsche Meisterschaft für die ehrgeizige Franziska Pinske.
Frauen (bis 48 kg):
1. Katharina Menz, WÜ
2. Julia Rohloff, NW
3. Franziska Pinske, BB
3. Sonja Wirth, NW
5. Andrea Kunitz, BE
5. Sarah Hapke, NS
12 Titel für PSV - Judoka
von Dirk Schlicht
Am 13.06.2010 wurde in Oranienburg die Kreis-Unions-Einzelmeisterschaft der Altersklassen U 10, U 12 und U 14 ausgekämpft. Für die Altersklasse U 10 war dies der Jahreshöhepunkt, auf den sie sich akribisch und mit vollem Einsatz vorbereitet haben.
Für die U 12 galt es, sich durch einen Medaillengewinn für die Landejugendspiele am 26.06.10 in Brandenburg zu qualifizieren. Gleiches traf auf die U 14 zu, die sich ebenfalls für ihre Landesmeisterschaften qualifizieren wollten. Einen kompletten Medaillensatz konnten sich die jungen Mädchen der U 10 des PSV Bernau erkämpfen. Vanessa Trajcev (nach dem Gewichtsklassenwechsel jetzt bis 30,0 kg am Start) und Henrike Mühl zeigten tolles Angriffsjudo und konnten nach erfolgreichen Würfen ihre Gegnerinnen durch Festhaltetechniken am Boden mit Ippon besiegen und sich somit die Goldmedaillen in ihren Gewichtsklassen erkämpfen.
Klara Burghardt musste erst im Finale die Überlegenheit ihrer Kontrahentin anerkennen, doch die gewonnene Silbermedaille war schon Trost. Lea Elisa Kowalk konnte nur in einem Kampfüberzeugen, doch ihr erreichter 3. Platz ist aller Ehren wert, kämpfte sie doch tapfer gegen ältere Sportlerinnen.
Bei den Jungen der Altersklasse U 10 überraschte Niclas Topel, couragiert und voll konzentriert ging er auf die Tatami und konnte diese nach zwei Ippon siegen und einem Sieg mit Waza ari (halber Punkt) jedes Mal als strahlender Sieger verlassen. Die Goldmedaille war verdienter Lohn für seine klasse Leistung. Einen tollen 2. Platz erkämpfte sich Ian Willendorf, der sich bei seinem ersten Judoturnier überhaupt gleich bis ins Finale vorkämpfen konnte. Jeweils seine Bronzemedaille konnten sich Lukas Fenk, Oliver Trajcev und Paul Harm erkämpfen.
Die Mädchen der U 12 konnten drei Goldmedaillen, durch Candy Porges, Josephine Pagel und Kassandra Bosharat, einmal Silber durch Sophia Pascher und zwei mal Bronze durch Josephine Mann und Lydie Kappey erkämpfen.
Auch auf die Jungen der U 12 war dies mal wieder verlass, erkämpften sie doch 6 Medaillen bei 8 gestarteten Judoka. Überraschend sicher erkämpfte sich Markus Kruspe eine Goldmedaille. Nach zwei Ippon siegen stand er im Finale und traf da auf seinen Vereinskameraden Alexander Fokin, der bis dahin drei Mal die Tatami als Sieger verlassen konnte. Dieses mal setzte sich Markus durch eine taktische Meisterleistung klar durch und verwies Alexander auf den 2. Platz.
Eine weitere Goldmedaille sicherte sich Fridolin Vach, der im Finale einen blitzsauberen Armhebel ansetzen und damit den Kampf mit Ippon entscheiden konnte. Phillip Posselt belegte nach großer Energieleistung einen 2. Platz. Adrian Knospe, der nicht seinen besten Tag erwischte und leider einen Kampf verlor, steigerte sich noch zu drei Siegen und konnte am Ende doch noch die Bronzemedaille erkämpfen.
Ebenfalls Bronze sicherte sich Ricardo Pascher, der nach zwei klaren Siegen leider einmal verlor und somit den 3. Platz belegte. Als Letzte bei dieser Mammutveranstaltung kämpften die Judoka der Altersklasse U 14. Mit vier Goldmedaillen, erkämpft durch Maria Lang, Marvin Burkhardt, Theo Herz und Nick Thurandt, einmal Silber durch Dimitri Koslowski sowie zweimal Bronze durch Fabian Fünfstück und Doris Malleike, schnitt auch diese AK erfolgreich ab.
Franzi und Michel melden sich eindrucksvoll zurück
von Hartmut Ott
Beim 15.Internationalen Tuzla-Cup, am 06.06.2010, hatten am Tag nach der U17 die Altersklasse U20 / Männer und Frauen vom PSV-Bernau ihr Stelldichein in Berlin Hellersdorf.
Die Judoka aus Bernau starteten mit den jüngsten der U20 und bei den Frauen mit Franzi Pinske.
Auch am zweiten Tag war attraktives Judo von Kämpfer aus vielen Nationen zu bestaunen, u.a. Judoka aus Russland, Polen, Schweden, Tschechien, Dänemark, Schweiz, Italien und aus fast allen deutschen Bundesländern. Auf vier Matten ging es heiß her, und das lag nicht nur am Wetter.
Nach den Erfolgen vom Vortag, sind die Kämpfer aus Bernau schwer in die Gänge gekommen.
In der Gewichtsklasse bis 66kg mit 21 Teilnehmern, hat es gleich 3 Niederlagen für die Bernauer Starter Daniel Jäger, Michel Duckstein und Michel Daue gegeben. Was folgte war die Hoffnungsrunde, in der Michel zu alter Stärke zurück fand. Er schaffte es seine Nervosität abzulegen und startete voll durch.
Die fünf Kämpfe in der Hoffnungsrunde gestaltete Michel sehr abwechslungsreich. So bezwang er Kreisch aus Königs-Wusterhausen und Kranisch, BC-Randori mit Festhalte, darauf den starken Polen Marcin mit Ura-Nage (einem Rückwurf).
Das er auch gute Techniken im Stand beherrscht, zeigte er mit einem Schulter- und um Platz drei mit einem Hüftwurf gegen Paris aus Berlin und Wilhelm aus Schmalkalden. Der Lohn war die mehr als verdiente Bronzemedaille am Ende der Veranstaltung. Die beiden anderen Bernauer Kämpfer in dieser Gewichtsklasse haben stark gefightet, gingen aber an diesem Tag leider leer aus.
Die nächsten jungen Starter hatte Trainer Ott, in der Gewichtsklasse -90kg mit Paul Weber-Markert und -100kg Enrico Wittwer, am Start.
Sie zahlten an diesem Tag Lehrgeld, denn gegen diese starke Konkurrenz schafften sie es nicht, ihren Griff und Kampfstil durchzusetzen.
Bei ihren Trainingsfleiß wird es aber nicht mehr lange dauern und sie werden den älteren und erfahrenen Kämpfern ernsthaft Paroli bieten. Es folgte die einzige Bernauer Starterin an diesem Tag. Franziska Pinske startete eine Gewichtsklasse höher wie gewohnt. Durch die letzten Wettkämpfe etwas verunsichert, aber vom Trainer stark geredet, brannte sie in der Gewichtsklasse -52kg ein Feuerwerk auf der Tatami ab. Sie sollte sich auf ihre Stärken besinnen und nicht und nicht zu viel grübeln.
Gleich im ersten Kampf gegen Tina Hohlfeld vom PSV Kamenz, Kämpferin in der 1.Bundesliga/Südstaffel, packte sie den Fußfeger aus und gewann vorzeitig. Bis ins Finale war es dann eine Auseinandersetzung zwischen Franzi und Polen.
Denn in den nachfolgenden und siegreichen Kämpfen gegen Witon Pol., Kowalczyk Pol. und im Finale Jazdonczyk Pol., sollte die Bernauerin in Polen jetzt bestens bekannt sein. Mit wunderbaren Techniken, dem Goshi (Hüftwurf), Gaeshi-techniken (Gegentechniken), Konter und Fußwürfen zeigte Franzi wieder ihr wahres Gesicht und gewann überglücklich alle ihre Kämpfe vorzeitig.
Gute Besserung wünschen wir auf diesem Wege Enrico Wittwer und Michel Daue die sich beim Wettkampf ernsthaft verletzt haben.
Martin Setz und Scully Porges gewinnen den Tuzla-Cup
von Hartmut Ott
Beim traditionellen 15.Internationalen Tuzla-Cup, am 05.06.2010, in Berlin Hellersdorf haben sich die Bernauer Judoka wieder eindrucksvoll in Szene gesetzt. Allen voran der Deutsche Meister Martin Setz, Altersklasse U17 und in der Ak U14 Scully Porges.
Dem Gastgeber AC-Berlin ist es wieder gelungen an beiden Tagen über 700 Kämpfer in die Hauptstadt zu holen. Mit dabei waren Judoka aus Russland, Polen, Algerien, Schweden, Finnland, Tschechien, Dänemark, Schweiz, England, Österreich, Italien und aus fast allen deutschen Bundesländern.
Auf sechs Matten haben die Zuschauer 13 Stunden!! attraktives Judo auf hohem Niveau erleben dürfen.
Eine Gewichtsklasse höher als beim Titelgewinn startete Martin in der mit 31 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 60 kg.
Martins Klasse und vor allem seine Techniken haben sich mittlerweile rum gesprochen, sodass sich die Gegner und Trainer taktisch auf ihn einstellen.
So waren die Vorrundenkämpfe alles andere als leicht. Im ersten Kampf gegen Butzke aus Hoppegarten ging es mit 11 sec. noch recht fix, aber die Kämpfe gegen Fuhrig aus Oranienburg und Neresjan, Neubrandenburg waren hart umkämpft, letztendlich aber siegreich. Auch die bis dahin stark kämpfenden Russen Logunov und Dubovik, fanden im Halbfinale und darauf im Finale kein Mittel den Deutschen Meister aus Bernau zu bezwingen.
Scully Porges U14 (44kg) ließ ihre Siegesserie nicht reißen und setzte sich erneut eindrucksvoll in Szene. In den 4 gewonnen Kämpfen besiegte unter anderen Linde aus Neubrandenburg, Mitz aus Hamburg und Ogrodnik aus Polen. Im Finale gegen Matthies vom JC90 Frankfurt/Oder gelang es Scully nach einem bis dahin ausgeglichenen Kampf, ihre Gegnerin mittels einer Festhalte zu besiegen und den Siegerpokal am Ende in Empfang nehmen konnte.
Ebenfalls gut präsentierte sich, wenn auch nicht gegen internationaler Konkurrenz, Jenny Roll in der Gewichtsklasse -44 kg. Die Vorrundenkämpfe gegen Siewert aus Potsdam und Seifert vom Budokan Heiligenstadt gewann die Bernauerin mit starkem und kämpferischen Einsatz. Den Schritt aufs oberste Treppchen verwehrte ihr dann die Deutsche Meisterin Vogel aus Gotha.
Einen guten fünften Platz in der Gew.kl.63 belegten Jasmin Daue U17, Maria Lang U14 (-57kg) und Theo Herz U14 (-60) mit zwei gewonnen und zwei verlorenen Kämpfen. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der Bernauer Judoka mit 2 siebten Plätzen durch Paul Roll und Florian Hensel.
Marc Geschke, Frederic Brunnett und Jonathan Kwaczynski konnten leider ihre sehr guten Trainingsleistungen nicht im Wettkampf umsetzen und blieben an diesem Tag erfolglos.
Erfreut und erschöpft verließen Kampfrichter Tim Lerche und Trainer Hartmut Ott nach über 13 Stunden die Wettkampfstätte.
Candy Porges überragend
von Dirk Schlicht
Am 05.06.10 wurde in Potsdam das 2. von 4 Turnieren in der Wettkampfserie um den 16. Teddybärpokal der Altersklasse U 9 und das 16.Erhardt-Buchholz-Gedenkturnier der Altersklasse U 11 ausgekämpft.
In der U 9 waren die Judoka des PSV Bernau mit vier Sportlern vertreten.
Lea Elisa Kowalk und Vadim Smotrin konnten nach tollen Kämpfen und beeindruckenden Siegen (Lea Elisa z.B. mit einem Lehrbuchreifen Uki Goshi links) jeweils das Finale erreichen. Leider mussten sie sich dort etwas Besseren geschlagen geben und belegten somit je einen tollen 2. Platz.
Für Steven Fünfstück, der 2 Kämpfe gewinnen konnte, und Maximilian Bachnick, der einmal siegte, war es diesmal wohl doch noch zu schwer.
Bei weiteren fleißigen Training dürften sich beide in naher Zukunft sicher ebenfalls um die Medaillenränge platzieren. Mit 10 Sportlern gingen die Bernauer PSV-Judoka in der Altersklasse U 11 auf die Tatami. Voll konzentriert und mit großem Kampfgeist bestritten die U 11er ihre Kämpfe. Etliche Male konnten sie mit Ipponsiegen für herrliche Würfe und beeindruckender Übersicht beim Bodenkampf überzeugen. Adrian Knospe mit 4 Siegen und einer Niederlage sowie Oliver Trajcev, mit 2 Siegen und 2 Niederlagen, konnten sich je eine Bronzemedaille erkämpfen. Fünf Bernauer konnten sich bis in die Finals ihrer Gewichtsklassen kämpfen und - es verlor keiner! 5 Goldmedaillen waren verdienter Lohn für ganz tolles Judo der Nachwuchsathleten!
Und hier die "Goldenen":
- Vanessa Trajcev
- Candy Porges
- Lea Pass
- Henrike Mühl und
- Markus Kruspe
Candy Porges wurde außerdem als beste Kämpferin des Turniers mit einem Ehrenpokal ausgezeichnet - ein schöner Erfolg für sie.
Die U 11 wurde zudem 2. in der Tagesmannschaftswertung hinter dem UJKC Potsdam, aber vor solch starken Vereinen wie BC Dento Berlin, PSV Berlin und dem JC 90 Frankfurt/O.!
Nun gilt es nochmal Kraft zu tanken, um bei der Kreis-Unions-Einzel-Meisterschaft am kommenden Wochenende ähnlich erfolgreich abzuschneiden.
Zwei Platzierungen unter den Top 10
bei den 2. Judo Grand Masters & Kata World Championships
vom 26.05. bis 30.05.2010 in Budapest
von Sigmar Klamann
Zur zweiten offiziellen Weltmeisterschaft der Judoka über 30 Jahre waren ca. 960 Teilnehmer aus 48 Nationen u.a. aus Japan, Brasilien, Mongolei, Russland und Frankreich in Budapest am Start. Auch drei Judoka der Trainingsgruppe Ü30 des PSV Bernau vertraten Deutschland bei diesen Wettkämpfen und konnten Punkte für den vierten Platz Deutschlands in der Nationenwertung beisteuern.
Nach Starts bei den diesjährigen Internationalen Sächsischen und Deutschen Meisterschaften und zusätzlichen Trainingseinheiten bei den Trainern Ralf Bannier und Frank Opitz, starteten die Judoka Frank Kube (M4, -90kg), Rainer Prüfig (M4, -90kg) und Sigmar Klamann (M6, -81kg) bei diesem Jahreshöhepunkt in Budapest, betreut von Jeanette Kube.
In der stark besetzten Altersklasse M4 bis 90 kg konnte Rainer Prüfig seinen Auftaktkampf gegen einen türkischen Judoka nach der Hälfte der Kampfzeit erfolgreich mit Ippon abschließen, auch den nächsten Kampf gegen einen Judoka aus Ungarn wurde souverän mit Ippon für Kesa-gatame abgeschlossen. Danach stand Rainer Prüfig im Kampf um den Pool-Sieg dem amtierenden und späteren Weltmeister aus Russland gegenüber und begann couragiert. Erst als Rainer Prüfig einen Shido wegen vermeintlicher Griffverhinderung erhielt, verlor er etwas die taktische Linie, so dass der russische Judoka seinen Griff durchsetzen konnte und mit Ippon gewann. Den anschließenden Kampf in der Hoffnungsrunde gegen den physisch starken, ukrainischen Judoka konnte Rainer Prüfig lange offenhalten, verlor dann aber mit Kesa-gatame. Damit hat Rainer Prüfig den 9. Platz bei der Weltmeisterschaft belegt.
Frank Kube, der in der gleichen Alters- und Gewichtsklasse, aber in einem anderen Pool startete, hatte zunächst ein Freilos und war damit eine Runde weiter. Allerdings wartete in der nächsten Runde ein starker polnischer Judoka, der später das kleine Finale gewann und Dritter wurde. Den Kampf gegen den unbequemen Linkskämpfer, der ständig in Bewegung war und so aktiver, wenn auch nicht zwingender kämpfte, hielt Frank Kube lange Zeit offen, bevor der Kampf mit Kesa-Gatame verloren wurde. Die Chance in der Hoffnungsrunde noch kämpfen zu können, hatte Frank Kube nicht, weil der polnische Judoka den Kampf um den Poolsieg verlor.
In der Altersklasse M6 bis 81 kg musste Sigmar Klamann nach einem Freilos gegen den amtierenden Europa- und späteren Weltmeister aus Russland antreten. Der Wettkampf gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Nachdem beide Judoka mit einem Shido wegen Verhinderung der Fassart bestraft wurden, gelang es Sigmar Klamann sogar mit einem Uchi-mata-Angriff den späteren Weltmeister "anzurütteln".
Letztendlich setzte sich der Weltmeister mit Ko-uchi-gari durch. Der anschließende Kampf in der Hoffungsrunde gegen den lettischen Judoka wurde durch verletzungsbedingte Aufgabe des Letten mit Ippon gewonnen. Im nächsten Kampf der Hoffnungsrunde gegen einen italienischen Judoka begann Sigmar Klamann offensiv und führte lange Zeit mit Yuko für Tai-otoschi. Erst 30 sek. vor Kampfende wird Sigmar Klamann nach einem halbherzigen O-soto-gari Angriff noch mit Wazari ausgekontert und verliert etwas unglücklich den Kampf. Damit hat Sigmar Klamann den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft belegt.
Die insgesamt starke Leistung der drei Judoka der Trainingsgruppe Ü30 des PSV Bernau, die von Jeanette Kube bei der Weltmeisterschaft hervorragend betreut wurden, ist Ausdruck der kontinuierlichen und qualitativ ansprechenden Vereinsarbeit. Diese Leistungen wären ohne die der Trainer Ralf Bannier und Frank Opitz sowie aller Trainingspartner in der Trainingsgruppe Ü30 nicht denkbar.
Bernauer Judoka erfolgreich
von Dirk Schlicht
Am 15.05.10 reisten die Judoka des PSV Bernau nach Berlin in das Sportforum, um am 20.Pfingstturnier des SC Berlin der Altersklassen U 11 und U 14 teilzunehmen. Mit insgesamt samt 33 Vereinen, darunter 4 Mannschaften aus Polen und erstmals eine aus Weißrussland (Ogoniok), hatte das Pfingst turnier eine TOP-Besetzung gefunden.
Das es da besonders schwer werden würde, um die begehrten Medaillen mitzukämpfen, war den Judoka des PSV Bernau klar, doch sie waren gewillt ihr Bestes zu geben und sich "nicht zu verstecken".
In der Altersklasse U 11 konnten sich Vanessa Trajcev, Lea Pass und Markus Kruspe bis in die Finals ihre Gewichtsklassen vorkämpfen. Doch dort reichte es leider nicht zu einem weiteren Sieg und somit blieb für alle drei der jeweils 2. Platz und damit die Silbermedaille.
Bronzemedaillen konnten sich Candy Porges, Laura Müller, Lea Elisa Kowalk, Lukas Fenk und Adrian Knospe in diesen Klassefeldern erkämpfen.
In der U 14 überzeugte Scully Porges, konnte sie doch alle ihre Kämpfe souverän gewinnen und unangefochten die Goldmedaille in ihre Gewichtsklasse erkämpfen.
Nick Thurandt sicherte sich nach großer kämpferischer Steigerung ebenfalls eine Silbermedaille. Der Höhepunkt aus Bernauer Sicht kam zum Ende des Turniers bei der Siegerehrung der besten Vereine. Unter 33 teilnehmenden Vereinen aus 3 Ländern konnten sich die Mädchen des PSV Bernau hinter dem PSV Berlin und Einheit Pankow über einen tollen 3. Platz freuen!!!
Herzlichen Glückwunsch den Trainern und Aktiven für diese hervorragende Leistung.
Martin Setz beim European Cadet Cup in Berlin
von Hartmut Ott
Am ersten Tag des Europäischen Cadet Cups in Berlin Hohenschönhausen, am 08.05.2010 hatte der Bernauer Judoka Martin Setz seinen nächsten internationalen Auftritt.
Der Deutsche Meister ist der Einladung des Bundestrainers gefolgt und startete in der Gewichtsklasse bis 55 kg in der Altersklasse U17 für Deutschland.
Nach den letzten guten Auftritten bei den internationalen Turnieren in Bremen und Teplice (CZ), wollte der Bernauer weitere Erfahrungen auf der internationalen Bühne sammeln. Bei den Frauen der U17 haben 210 Teilnehmerinnen aus 15 Nationen und bei den Männern 318 Starter aus 18 Nationen gemeldet.
Dabei sind Kämpferinnen und Kämpfer aus Österreich, Aserbaidschan, Belgien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Niederlande, Polen, Rumänien, Russland, Slowenien, Schweiz, Slowakei, Ukraine und Deutschland.
In der Gewichtsklasse -55kg waren 51 Judoka, unter anderem auch der Welt und Europameister des Vorjahres aus Russland, der am Ende den 3.Platz belegte.
Martin bekam im ersten Kampf zwar nicht den Weltmeister zu gelost, aber einen nicht weniger starken und international erfahrenen Gegner aus Russland. Im 1.Kampf gegen Eldar Gazimagomedov aus Russland hat Martin stark gefightet, aber fand kein Mittel um seinen Gegner zu besiegen. Nach der Niederlage war Trainer Hartmut Ott klar, der Russe wird sich bis ins Finale vorkämpfen. Und richtig, denn Gazimagomedov aus Russland hat dieses Turnier in der Gewichtsklasse -55kg später gewonnen.
In der Hoffnungsrunde musste Martin gegen den drittplazierten des European Cups in Kroatien ran. Der Slowene Adrijan Gömböc erwies sich als harter Brocken, aber er verlor den Kampf am Ende gegen den Bernauer Martin Setz. Die normale Kampfzeit genügte nicht um diesen Kampf zu beenden, erst nach Golden Score, der Verlängerung des Kampfes und die Kampfrichterentscheidung brachte nach 6 min. den Sieger hervor. Im darauf folgenden Kampf gegen Eetu Laakonen aus Finnland lag Martin nach einer Gaeshi-Technik lange in Führung.
In der letzten Minute haben die Kampfrichter ein passives Verhalten des Bernauers gegen den unbequem kämpfenden Finnen erkannt und dem Bernauer drei Strafen verpasst. Somit verließ der sehr passiv kämpfende Finne letztendlich als Sieger die Matte.
Für Martin blieb am Ende Platz 11 und die Gewissheit mit den internationalen gestandenen Judoka mit halten zu können.
Das wird er mit Sicherheit im anschließenden internationalen Trainingscamp mit den anderen Nationalteams, vom 10.-13.05.2010 auch wieder unter Beweis stellen.
Judoka mit 7 mal Gold
von Dirk Schlicht
Am 08.05.10 fand in Babelsberg ein Einzel-Turnier für die Judoka der Altersklassen U 10 und U 12 statt. Die jungen Judoka des PSV Bernau wollten an die letzten erfolgreichen Wettkämpfe dieses Jahres anknüpfen und das taten sie auch eindrucksvoll!
Mit sage und schreibe 23 Medaillen konnten die Nachwuchskämpfer die Heimreise antreten. Aber nicht nur die Medaillen zählten, sondern auch die Art und Weise, wie diese erkämpft werden konnten! Zum ...zigsten Male konnte sich Vanessa Trajcev in diesem Jahr eine Goldmedaille erkämpfen, allerdings war es dieses Mal besonders schwer für sie, kamen ihre Standtechniken nicht wie gewohnt.
Eine Goldmedaille konnte sich nach dem Gewichtsklassenwechsel auch endlich wieder Laura Müller sichern, ebenfalls Gold holten sich Henrike Mühl, Lukas Fenk mit großem Kampfgeist, nach toller Energieleistung auch Candy Porges sowie einmal mehr Adrian Knospe, herrlich war sein Uchi-Mata (Innenschenkelwurf), mit dem er seinen 1. Kampf gewinnen konnte. Durch zwei weitere Siege wurde er verdient 1. in seiner Gewichtsklasse.
Einen großen Tag erwischte Daniel Smotrin, der zwei Kämpfe mit Ippon (voller Punkt) und einen mit Waza ari (halber Punkt) gewinnen konnte. Im vereinsinternen Finale gewann er diesmal souverän mit Ippon gegen Titus Reiche, der damit den 2.Platz belegen konnte.
Erwähnt werden muss der 2. Platz von Lea Elisa Kowalk, die zwei Kämpfe mit tollen Hüftwürfen gewinnen konnte, einmal verlor und somit einen unerwarteten 2. Platz belegte.
Ebenfalls Silbermedaillen erkämpften sich Vadim Smotri, Oliver Trajcev, Lisa Marie Donath, Markus Kruspe, nach langer Krankheitspause Maximilian Stubbe sowie Kassandra Bosharat.
3. Plätze sicherten sich Lea Pass, Niclas Topel, Ricardo Pascher, Florian Fünfstück, Alexander Fokin und Max Müller. Überaus zufrieden war das Trainertrio mit Simone Rosenplente, Michele Knospe und Dirk Schlicht, konnten doch so viele Finalplätze nicht erwartet werden.
Zwei 5. Plätze bei den Deutschen Meisterschaften
der Ü 30 in Heilbronn am 17.04.2010
von Ralf Bannier
Am Wochenende starteten vier Judoka der Trainingsgruppe Ü30 des PSV Bernau bei den in Heilbronn stattfindenden Deutschen Judo-Meisterschaften der Frauen und Männer Ü30. Sie wurden von den Trainern Ralf Bannier und Frank Opitz mit den besten Wünschen und vielen Tipps verabschiedet, leider konnte keiner der Trainer aus dienstlichen Gründen direkt am Mattenrand coachen.
Die Deutsche Meisterschaften waren mit ca. 380 Judoka, darunter amtierende Welt- und Europameister erwartungsgemäß stark besetzt.
Umso erfreulicher war, dass die Judoka Rainer Prüfig (M4, -100kg) und Sigmar Klamann (M6, -81kg) im kleinen Finale um die Bronzemedaille standen.
Die Kämpfe gestalteten sich zunächst offen und hätten mit ein wenig mehr Glück und direkter Trainerunterstützung am Mattenrand vielleicht auch gewonnen werden können. So blieb leider der etwas undankbare, weil medaillenlose 5. Platz.
Die Kämpfe, der Judoka Heiko Posselt (M3, -100 kg) und Frank Kube (M4, -90 kg) gestalteten sich äußerst spannend.
So konnte Heiko Posselt sich zunächst gegen die Riege der DAN-Träger erstaunlich lange behaupten, bevor ein Fußfeger, Heikos ersten Auftritt bei einer Deutschen Meisterschaft beendete.
Ein Hammerlos erwischte Frank Kube, der im ersten Wettkampf gleich gegen den amtierenden Weltmeister aus Baden kämpften musste, der mit seiner unbequemen einseitigen Fassart und ständigen Fusstechniken einen starken Druck ausübte und letztendlich gewinnen konnte. In der Hoffnungsrunde ging es im Anschluss gegen einen Ex-Weltmeister aus der 81 kg Gewichtsklasse, gegen diesen Linkskämpfer fand Frank kein probates Mittel und verlor leider.
Die Judoka aus Bernau haben insgesamt eine ansprechende Leistung gezeigt und ihre Chancen genutzt, bedenkt man weiter, dass Rainer und Frank im nächsten Jahr eine Altersklasse höher startberechtigt und Heiko bis dahin weiter so zielstrebig trainiert, eröffnen sich umfangreicherer Möglichkeiten.
Wenn dann noch vom Mattenrand gecoacht werden kann, dürften Medaillen in greifbarer Nähe liegen.
PSV-Judoka wieder überzeugend
von Dirk Schlicht
Am 17. und 18.April 2010 trafen sich mehr als 20 Vereine aus 3 Bundes ländern in Strausberg, um die diesjährigen Altersklassensieger beim 10. Sparkassencup der Altersklassen U 10, U 12 und U 14 zu ermitteln.
Mit ca. 450 Judoka waren wieder eine Menge von "Weißkitteln" am Start und nicht nur von der Teilnehmerzahl war es wieder ein Klasseturnier, auch vom gezeigten Können der Aktiven konnte der 10. Sparkassencup erneut überzeugen.
Erfreulich aus Bernauer Sicht, auch die jungen Judoka des PSV Bernau kämpften erfolgreich um die begehrten Medaillen mit und gaben so manchen Favoriten das Nachsehen. Allen voran einmal mehr Vanessa Trajcev (AK U10 bis 28 kg), vier mal musste sie auf die Tatami (Judomatte), vier mal beendete sie den Kampf mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit)und sicherte sich souverän den 1. Platz.
Ebenfalls mit 4 Siegen erkämpfte sich Adrian Knospe (AK U 12 bis 31 kg) in beeindruckender Manier den 1. Platz in seiner Gewichtsklasse. Herausragend dabei seine O-Uchi-Gari (Innensichel)- Techniken, die er unwiderstehlich einzusetzen versteht.Henrike Mühl (AK U10 bis 40 kg) fand zu alter Stärke zurück, gewann ihre 2 Kämpfe sicher und wurde ebenso wie Kassandra Bosharat ( AK U 12 bis 52 kg ) und die wieder klasse kämpfende Scully Porges (AK U 14) ebenfalls 1. und damit Goldmedaillengewinnerin.
Bis in die Finals ihrer Gewichtsklassen konnten sich Lukas Fenk (AK U 10 bis 34 kg), Lea Elisa Kowalk (AK U 10 bis 33 kg) und nach langer Krankheitspause Josephine Mann (AK U 12 bis 36 kg) kämpfen, wurden dort aber von an diesem Tage besseren besiegt und belegten jeweils einen 2. Platz.
Einen starken 3. Platz sicherte sich Maximilian Schmidt (AK U 12), der sich bei 22 Starten weit nach vorn kämpfen konnte. Ebenfalls einen 3. Platz konnte Nick Thurandt erkämpfen, der wieder mit großem Kampfgeist zu überzeugen wusste.
In der Altersklasse U 10 konnten sich die Bernauer Judoka über einen tollen 2. Platz in der Pokalwertung hinter Samura Oranienburg, aber vor solch starken Leistungszentren wie UJKC Potsdam, JC 90 Frankfurt/O. und dem SC Berlin freuen!!! Auch die Altersklasse U 12 wurde mit dem 2. Platz in der Pokalwertung geehrt, hier hinter dem JC 90 Frankfurt/O. und auch wieder vor dem KSC Strausberg, Potsdam, PSV Berlin, SC Berlin, um nur einige zu nennen.
Ein tolles Wettkampfwochenende fand so ein hervorragendes weil völlig unerwartetes Ende und dem Trainer Dirk Schlicht sah man die Freude über diese 2. Plätze in den Pokalwertungen mehr als an.
1. Kampftag der Landesliga in Potsdam-Babelsberg
von Benjamin Runow
Mit einem starken Team um Teamleader Benjamin Runow, Trainer Hartmut Ott und vielen Fans im Rücken startete für die im Vorjahr drittplatzierte Landesligamannschaft der Männer des PSV Bernau ihre zweite Saison mit dem 1. Kampftag in Potsdam-Babelsberg.
Den brisanten Auftaktkampf bestritten die Bernauer auch gleich gegen den Gastgeber und Titelverteidiger Motor Babelsberg, welcher sicher auch diese Saison wieder zum engeren Favoritenkreis für den Medaillenbereich gilt.
Für Siege in diesem Mannschaftsduell sorgten Mirko Risch (-73) und der deutsche U17- Meister Martin Setz (-60 kg), ein starkes Unentschieden sicherte Christian Meschter (-81 kg) in seinem Kampf.
Ebenfalls starke Kämpfe lieferten Martin Scholz (-90 kg), Enrico Wittwer ( + 100 kg), Marco Patzwall (-66 kg) und Robin Stegemann (-100 kg), die aber leider nach zum Teil sehr umstrittenen Kampfrichterentscheidungen verloren.
Somit hatten die Babelsberger letztendlich mit einem Ergebnis von 2:4 (20:35) das bessere Ende für sich, was aber keinesfalls das wahre Leistungsvermögen der Bernauer Mannschaft wiederspiegelte und mit mehr Glück auch zu Gunsten der Bernauer hätte ausfallen können.
Das bewiesen im zweiten Duell des Tages gegen Königs-Wusterhausen Martin Setz (-60 kg), Marco Patzwall (-66 kg), Christian Meschter (-81 kg), Martin Scholz (-90 kg), Robin Stegemann (-100 kg) und Sven Borchardt ( + 100). Besonders Sven zeigte gegen seinen deutlich schwereren Gegner eine gute taktische Leistung und siegte mit einer großen Wertung.
Lediglich Mirko Risch (-73 kg) musste seinen Kampf nach einer Unachtsamkeit abgeben, was aber die Gesamtleistung der Mannschaft an diesem Tag nicht schmälern konnte. Trotzdem gewannen die Bernauer den Kampf schließlich mit 6:1 (57:10) und unterstrichen wieder einmal ihre starke mannschaftliche Geschlossenheit, welche nicht zuletzt auch immer wieder durch die zahlreichen anfeuernden Fans mitgetragen wird.
Judo, Belzig am 28.03.10
von Benjamin Runow
Insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U20 und Senioren um Trainer Hartmut Ott machten sich am Sonntag auf den Weg nach Belzig, um sich speziell bei den Männern noch einmal vor der am 10.04.10 beginnenden Landesligasaison zu testen.
Dabei konnten alle mitgereisten Starterinnen und Starter kämpferisch überzeugen, was letztendlich auch zum Gewinn der zusammengelegten Pokalwertung für die U20 bzw. Frauen und Männer führte. Bei den Frauen U 20 sorgte Louis-Elli Nawacki (-63 kg) für einen souveränen Sieg in ihrer Gewichtsklasse und beendete dabei alle ihre Kämpfe vorzeitig. Aber auch Adina Rosenplenter (-48 kg), Michelle Knospe (-52 kg) und Antonia Luba (-70 kg) sorgten mit ihren 2. Plätzen und ihren Kämpfen für positive Erkenntnisse und Punkte für die Gesamtwertung.
Bei den jungen Männern U 20 kämpfte vor allem Michel Daue (-66 kg), der zudem eine Gewichtsklasse höher als gewohnt startete, gegen starke Gegner sehr clever und holte verdient den 1. Platz in seiner Gewichtsklasse.
In der gleichen Gewichtsklasse kam Michel Duckstein in seinem ersten Jahr in der U 20 nach einer guten Leistung auf den 5. Platz.
Weitere 1. Plätze erkämpften in dieser Altersklasse Björn Brotmann (-73 kg) und Enrico Wittwer (-100 kg). Besonders Enrico profitierte von seinem gesteigerten Leistungsvermögen, was Hoffnungen für positive Ergebnisse bei zukünftigen Wettkämpfen zulässt. Paul Weber-Markert (-90 kg) komplettierte mit seinem 3. Platz das Ergebnis der U20.
Bei den Männern kämpfte Robin Stegemann (-100 kg) ungefährdet auf und holte den 1. Platz. Ebenfalls einen guten Tag erwischten Daniel Jäger (-66 kg) und Benjamin Runow (-81 kg), die nach starken Kämpfen jeweils einen 2. Platz belegten.
Mit weniger Glück auf der Matte agierten Pia Raderkopp (U20, - 57 kg) und Tim Lerche (Männer, -73 kg), zeigten aber trotzdem ansprechende Leistungen. Insgesamt ist der Test für die Landesliga nicht nur von den Ergebnissen her gelungen, sondern auch im Sinne des Teamgeistes sehr positiv ausgefallen und weckte Appetit auf die neue Saison.
U 20 weiblich
52 kg Michelle Knospe 2. Platz
48 kg Adina Rosenplenter 2. Platz
63 kg Louis-Elli Nawacki 1. Platz
70 kg Antonia Luba 2. Platz
57 kg Pia Radderkopp
U 20 männlich
66 kg Michel Daue 1. Platz
66 kg Michel Duckstein 5. Platz
73 kg Björn Brotmann 1.Platz
90 kg Paul Weber-Markert 3. Platz
100 kg Enrico Wittwer 1. Platz
Männer
66 kg Daniel Jäger 2. Platz
73 kg Tim Lerche
81 kg Benjamin Runow 2. Platz
100 kg Robin Stegemann 1. Platz
Starker Auftritt von Martin Setz bei den
International Masters der Männer U17 in Bremen
von Hartmut Ott
438 Teilnehmer aus 28 Ländern, sowie allen deutschen Bundesländern, gingen am ersten Tag des International Masters in Bremen bei den Männern U17 an den Start. Sechs erste Plätze holten die Judokas aus dem JUDO-Mutterland Japan.
Mit dabei, auch der Deutsche Meister Martin Setz aus Bernau. In der Gewichtsklasse bis 55kg, mit 68 Teilnehmern, bekam es Martin jetzt mit internationaler Klasse zu tun.
Um es vorweg zu nehmen, er hat sich mehr als achtbar geschlagen - den ersten Kampf gegen van Breukelen, aus den Niederlanden konnte Martin vorzeitig nach 1:56 min. für sich entscheiden. Er setzte von Anfang an seinen Gegner unter Druck und konnte zweimal seine Spezialtechnik, den Schulterwurf erfolgreich durchbringen.
Es folgte Kamal Fikri vom National-Team Frankreich. Auch hier konnte der Bernauer gleich am Anfang des Kampfes seine Spezialtechnik durchbringen, und kontrollierte fort an diesen Fight. Gegen den Franzosen, Sieger des Championat France UNSS, legte Martin im Verlaufe des Kampfes noch eine Wertung nach und konnte auch diesen siegreich beenden.
Was danach kam war Spannung pur. Martin stand im Achtelfinale und es kam zum Aufeinandertreffen gegen Gagik Grigorian / NED. Was in den Kämpfen zuvor von dem Holländer zu sehen war, bestätigte sich dann auch. Gegen den sehr unbequem zu kämpfenden Gegner hatte Martin lange Zeit des Kampfes das Zepter in der Hand.
Um es genau zu sagen, es fehlten 5 sec., denn bis dort hin führte der Bernauer. Eine nicht nachzuvollziehende Bestrafung der Kampfrichter gegen den Bernauer überraschte nicht nur seinen Trainer Hartmut Ott, sondern auch andere unbeteiligte Trainern.
Mit entsetzen und Wut im Bauch kam es zum Golden Score, wo mit der ersten Wertung der Kampf beendet wird. Der Frust über diese Entscheidung saß tief, zu tief. Denn Martin fand nicht mehr in den Kampf zurück, so dass eine kleine Wertung für den Holländer genügte um diesen Fight zu beenden.
Auch wenn Martin im Achtelfinale unglücklich ausgeschieden ist, hat er sich auf internationaler Bühne eindrucksvoll präsentiert, was auch der Bundestrainer positiv aufnahm.
Nach über 20 siegreichen Kämpfen in Serie, wird diese eine Niederlage Martin nicht aus der Spur werfen, sondern es ist eine, wenn auch bittere Erfahrung, die ihn in seiner weiteren Entwicklung eher voran bringen wird.
Weitere Bilder7. Internationale Sächsische Meisterschaften 2010
von Ralf Bannier
Bernauer PSV-Judoka kämpften erfolgreich bei den Internationalen Sächsischen Oldie-Meisterschaften am 20.03.2010 starteten eine Frau und 10 Männer bei den Internationalen Sächsischen Oldiemeisterschaften in Langenhessen. Begleitet von einigen Fans machten sich die Judoka der Trainingsgruppe Ü 30 mit ihrem Trainer Ralf Bannier auf den Weg ins sächsische Langenhessen. Das gut organisierte Turnier war mit ca. 130 Judoka aus Deutschland, Schottland, Dänemark, Finnland, Tschechien, Rumänien und Russland hervorragend besetzt.
Am Start waren mehrere Medaillengewinner und Platzierte der letzten World Championships for Masters, umso höher ist das Abschneiden der Bernauer Judoka einzustufen, die eine Silbermedaille durch Frank Lück (Altersklasse M1, +90 kg) und die sieben Bronzemedaillen durch Katja Fitzner ( Altersklasse F1, -63 Kg), Carsten Schmidt (Altersklasse M1, -81 kg), Jano Heinrich (Altersklasse M1,-90 kg), Detlef Pascher (Altersklasse M2, -66 kg), Frank Kube (Altersklasse M3, -90 kg), Sigmar Klamann (Altersklasse M4, -81 kg) und Ralf Luba (Altersklasse M4, -90 kg) erkämpfen konnten.
Für einige Judoka waren dies die ersten Wettkämpfe, nach einer längeren Wettkampfpause bzw. die ersten Judowettkämpfe überhaupt.
Bei den Frauen begann Katja Fitzner offensiv und setzte ihre Gegnerin mit einer Reihe von Fusstechniken unter Druck. Die Judoka Carsten Schmidt, Detlef Pascher und Ralf Luba, die ihre ersten Judowettkämpfe absolvierten, starteten außerordentlich couragiert. Dabei gelang es insbesondere Carsten Schmidt und auch Detlef Pascher, gegen weitaus höher graduierte Kämpfer (Dan-Träger) über die volle Zeit zugehen. Erst durch Hantei, Kampfrichterentscheidung bei Gleichstand der Wertungen nach Ablauf der Kampfzeit, wurde der Kampf etwas unglücklich verloren. Ralf Luba und Heiko Posselt konnten gegen starke Gegner mithalten und brachten diese in Bedrängnis, allerdings gelang es noch nicht durchgängig, daraus eine kampfentscheidende Wertung zu erzielen.
Frank Saal, nach langer Wettkampfpause wieder aktiv, zeigte gleich im ersten Kampf "alte" Klasse und gewann souverän mit Wazari, wie auch Frank Lück mit einem herrlichen Konterwurf (Ausheber) seinen ersten Kampf siegreich gestalten konnte.
Insgesamt haben alle gestarteten Judoka eine ansprechende Leistung gezeigt und bewiesen, dass auch Judoka im Altersbereich jenseits der 30 bis 50 Jahre, noch attraktives Judo beherrschen. Dies gilt auch und insbesondere für Judoka die erst im Erwachsenenalter zum Judosport finden und ihn für sich als sportlichen Ausgleich entdecken.
Die Leistungen der Judoka der Trainingsgruppe Ü30 wären ohne die tatkräftige und lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans und des am Mattenrand "mitkämpfenden" Trainers kaum möglich gewesen. Aber dies zeichnet eben die Bernauer Ü30-Trainingsgruppe aus.
Internationale Holstein Open 2010
von Hartmut Ott
Nach den vielen Reisen, als Coach, zu den Meisterschaften hieß es für Franzi Pinske vom PSV-Bernau selbst wieder die Tatami zu betreten.
Die Internationalen Holstein Open 2010 hatten für Franzi in mehrfacher Hinsicht einen besonderen Stellenwert. Sie wollte sich für die im März beginnenden Ranglistenturnieren rüsten und ihren Titel vom letzten Jahr verteidigen. Hinzu kommt, dass Franzi in diesem Jahr, in der 1.Bundesliga, für den Verein FT-Neumünster startet, welcher auch der Ausrichter dieses Events war.
Auch in diesem Jahr ist es dem Veranstalter gelungen ein illustres Feld mit internationaler Klasse nach Neumünster zu holen. So kämpften unter anderen Judokas aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Belgien, Island, Australien, sowie vielen Startern aus den deutschen Bundesländern um den begehrten Pokal "Holstein Open Sieger 2010".
Durch die Vielzahl der Kämpfer hieß für Franzi lange warten bis es mit den Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 48kg begann. Und das kam dann völlig überraschend und ohne jegliche Ankündigung. Nun hieß es, aus dem kalten, ohne sich warm zu machen, gleich gegen Jachita Dzabaryrova, Schleswig Holstein, Farbe zu bekennen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelang es Franzi ihre Gegnerin, sehr zur Freude ihres Trainers Hartmut Ott, mit einer Würge diesen Fight für sich zu entscheiden.
Franzis Unmut des plötzlichen Beginns ihrer Gewichtsklasse war sichtlich anzumerken. Nur hatte sie wenige Möglichkeiten diesen dann auch wirklich auszutragen, denn es folgte der gleich der nächste Kampf gegen, Cecilie Terkildsen aus Dänemark.
Es dauerte keine 30 Sekunden als Franzi im Kampf ein knacken im Ellenbogen verspürte. Unter Schmerzen gelang es Franzi, mit einer Gegendrehtechnik, eine kleine Wertung vorzulegen und ihre Gegnerin somit gefordert war. Aber all ihre Bemühungen nutzten nichts, denn mit einem Hüftwurf gelang es Franzi die heranstürmende Dänin erneut zu werfen. Mit der Wertung zuvor und dem halben Punkt für den Hüftwurf war das Ziel Holstein Open Sieger 2010 erreicht. Die direkte Diagnose des Arztes direkt nach dem Kampf verhieß nichts gutes, was die Röntgenaufnahmen zu Hause auch bestätigten. Das folgende Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes wird, wenn kein Wunder geschieht, wohl ohne die Bernauerin Franzi Pinske stattfinden.
Spürbar geknickt konnte Franzi am Ende des Tages mit einem traurigen Lächeln, nach erklingen der Deutschen Nationalhymne, Urkunde, Medaille und den begehrten Pokal ein zweites mal nach Bernau holen.
Judo-Turnier in Oranienburg
von Dirk Schlicht
Am 13.03.2010 fuhren die jungen Judoka des PSV Bernau nach Oranienburg, um an einem Einzel-Turnier der Altersklasse U 10 teilzunehmen.
Mit 10 Sportlern nahmen die Bernauer Judoka den Kampf um die begehrten Medaillen auf - mit sage und schreibe 9 mal Edelmetall konnte dann die Heimreise angetreten werden!
Ganz nach vorn und damit die Goldmedaille erkämpfte sich Henrike Mühl, gegen teilweise deutlich schwerere Gegnerinnen konnte sie sich drei mal durchsetzen und als Siegerin die Tatami verlassen! Ihr gezeigter Kampfgeist und Siegeswille waren wieder beeindruckend.
Auch Vanessa Trajcev kämpfte sich erneut aufs oberste Treppchen und gewann verdient Gold, nachdem sie vier Kämpfe vorzeitig mit verschiedene Festhaltetechniken gewinnen konnte!
Bis in die Finals ihrer Gewichtsklassen kämpften sich Lea-Elisa Kowalk (mit 3 Ipponsiegen), Oliver Trajcev, Lukas Fenk (unter anderem mit zwei herrlichen Hiza-Gurumas) sowie Kay Peuschel, verloren aber leider dort und wurden somit hervorragende Silbermedaillengewinner.
Bronze sicherten sich Vadim Smotrin , Nils Falmert und Steve Fünfstück, der bei seinem ersten Judoturnier überhaupt und als Jüngster in seiner Gewichtsklasse zwei Kämpfe gewinnen konnte und nur zwei Mal verlor. Ein toller Einstand für ihn.
Neptuncup für die U 9/11/13/15 in Rostock
von Björn Lehmann
Am 13.03.2010 fand wieder der alljährliche Neptuncup für die U 9/11/13/15 in Rostock statt. Der PSV Bernau nahm an den Kämpfen der U 13/15 mit jeweils 4 Sportlern teil. In der U 13 starteten Marvin Burkhardt, Florian Steinhardt, Fabian Fünfstück und Kassandra Bosharat.
Besonders zu erwähnen sind die Leistungen von Florian Steinhardt, der in seinem erst zweiten Turnier eine starke kämpferische Leistung zeigte und damit einen guten 5. Platz erreichte. Ebenso Kassandra Bosharat zeigte eine sehr gute kämpferische Leistung und erhielt verdienter Maßen den 1. Platz.
Die beiden anderen Sportler konnten ihre guten Trainingsleistung leider nicht umsetzen. Für die U 15 starteten Theo Herz, Nick Thurandt, Scully Porges und Maria Lang.
Besondere Erwähnung gilt hier Nick Thurandt, der in seiner Gewichtsklasse alle seine Kämpfe vorzeitig gewann und damit Gold erlang. Theo Herz erreichte Platz 2. Scully Porges und Maria Lang überzeugten wieder einmal mit ihren guten Techniken und gewannen beide Gold.
Deutsche Einzelmeisterschaft U20 ml./wbl.
06.-07.03.2010 in Herne
von Hartmut Ott
Sie haben hart trainiert, sich bis zu den Besten in der Nordostdeutschen Gruppe erfolgreich durchgekämpft und damit die Fahrkarte zu den Meisterschaften erkämpft.
Nur leider waren bei den Deutschen Meisterschaften andere an diesem Tag erfolgreicher als die Bernauer Judoka Michel Daue in 60kg und Enrico Wittwer in 100kg.
Mit dem Schwung und der Euphorie der letzten Bernauer Erfolge von Franziska Pinske und dem Deutschen Meister Martin Setz, wollte das Trainerduo Hartmut Ott und Franziska Pinske, auch im Nordrheinwestfälischen Herne mit den jüngsten in der Altersklasse U20 vorn mitkämpfen.
Auch wenn Michel Daue zwei Kämpfe verloren hat, er hat sich toll präsentiert und hat dem späteren Deutschen Meister Dimitri Koschelev, Crocodiles Osnabrück, einen harten Fight geliefert. Dieser hat in seinen fünf Kämpfen nur einmal eine Wertung abgegeben und musste nur einmal fast die volle Kampfzeit durchkämpfen. Nur Michel gelang es mit einer kleinen Wertung gegen ihn in Führung zu gehen. Drei Sekunden vor Schluss verlor er jedoch mit einem Armhebel. In dem sehr starken Teilnehmerfeld musste Michel in der Hoffnungsrunde, wieder in Führung liegend, eine weitere Niederlage einstecken, was damit leider das Aus bedeutete.
Auch Enrico Wittwer bekam es zum Anfang mit dem späteren Vizemeister Haarmann, JC 66 Bottrop, zu tun. Nicht ängstlich ging Enrico diesen Kampf an und versuchte seinen Gegner unter Druck zu setzten. Das gelang anfangs noch ganz gut, ehe sich die Wettkampferfahrung des Bottroper durchsetzte und er den Kampf gewann. Ähnlich verlief auch der Kampf in der Hoffnungsrunde. Enrico wollte es bei seiner ersten Deutschen Meisterschaften besonders gut machen und hat, wie auch Michel Daue, ein positives Achtungszeichen hinterlassen.
Beide Bernauer Judoka haben sich als jüngster Jahrgang bei den Meisterschaften gut und teuer verkauft. Schon ihre Qualifikation über die Landesmeisterschaft und der Nordostdeutschen Meisterschaft zu dem Highlight der Deutschen Meisterschaft ist als Erfolg zu werten und bekräftigt das mehr als gute Gesamtabschneiden der Bernauer Judoka bei den letzten drei Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr.
Trajcevs erneut mit Gold
von Dirk Schlicht
Am 6.März 2010 lud der JC 90 Frankfurt zum 1. Pokalturnier der Stadtwerke Frankfurt/O. die Altersklassen U 10 und U 12 ein. Der Einladung gefolgt waren 13 Vereine mit überwiegend leistungsstarken Judoka , so dass die "Siegertrauben" wieder äußerst hoch hingen.
Auch der PSV Bernau war mit einer starken Delegation vertreten, wollte man doch bei der Pokalvergabe nicht völlig leer ausgehen.
In der Altersklasse U 10 konnten sich zum zweiten Mal in dieser Saison die Geschwister Vanessa und Oliver Trajcev je eine Goldmedaille erkämpfen. Vor allem Oliver zeigte sich von seiner besten Seite, konnte er doch seine beiden Kämpfe mit wunderschönen Ippons (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) gewinnen. Seine Schwester Vanessa musste drei Mal über die volle Kampfzeit gehen und zeigte einmal mehr, welch großes Kämpferherz sie besitzt.
Laura Müller stand ihnen da kaum nach, siegte sie doch ebenfalls jeweils mit Ippon und erkämpfte sich die Goldmedaille in ihrer Gewichtsklasse.
Einen etwas unglücklichen 2.Platz steuerte Henrike Mühl bei, war im Finale ihrer Gewichtsklasse doch mehr für sie möglich.
Nach starken Kämpfen und dem erfolgreichen Einsatz ihrer Spezialtechniken konnten sich Lea-Elisa Kowalk, Vadim Smotrin sowie Lukas Fenk über die gewonnenen Bronzemedaillen freuen.
In der Altersklasse U 12 war Titus Reiche nach seiner Auftaktniederlage nicht mehr zu halten und schwang sich zu großer Form auf. Vier Mal musste er noch auf die Tatami , mit vier Ipponsiegen konnte er diese als Sieger wieder verlassen.
Eindrucksvoll war sein Finalsieg gegen einen Sportler vom JC 90, unwiderstehlich und kraftvoll setzte er seine Fußtechnik ein und "fegte" ihn geradezu von der Matte. Seine tolle Leistung in diesem starken Teilnehmerfeld wurde mit der Goldmedaille belohnt.
Ebenfalls Gold erkämpfte sich Sophia Pascher, die ihre zwei Kämpfe klar für sich entscheiden konnte. Mit vier Siegen konnte sich Alexander Fokin bis in das Finale kämpfen und endlich sein wahres Leistungsvermögen zeigen, dort verlor er dann leider und konnte am Ende stolz die Silbermedaille in Empfang nehmen.
Ebenfalls Silber erkämpfte sich Lea Pass, die langsam wieder in Form zu kommen scheint. Jeweils einen 3.Platz konnten sich Candy Porges, Lydie Kappey, Daniel Smotrin, Niclas Hoffmann (bei 4 Siegen und nur einer Niederlage), Max Müller, Maximilian Schmidt sowie Robert Marquartd erkämpfen.
In der Pokalwertung konnte sich die U 10 hinter dem Gastgeber JC 90 Frankfurt und Neubrandenburg über einen tollen 3.Platz freuen.
Besser machte es die U 12, die sich hinter den starken Frankfurtern sogar den 2. Platz sichern konnten.
Nordostdeutsche Meisterschaft der AK U20
Bronze für Michel Daue und Enrico Wittwer
von Hartmut Ott
Mit dem positiven Erlebnissen vom Vortag, dem Titel von Martin Setz in der U17, machte sich das Team der qualifizierten Judoka und die Trainer Pinske/Ott vom PSV-Bernau erneut auf den Weg nach Kienbaum. Auch in der U20 wollten die Bernauer Judoka die Serie, erneut Sportler zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren, nicht reißen lassen.
Leider fielen im Vorfeld, Louis-Elli Nawacki und Max Zimmermann, verletzungsbedingt, aus. Bei den Landesmeisterschaften hatte sich Max noch durchgebissen, aber leider erwies sich die Verletzung doch schlimmer als zuvor angenommen.
Aber auf Michel Daue war wieder einmal verlass. In der Gewichtsklasse bis 60kg erkämpfte sich Michel eine beachtenswerte Bronzemedaille. Nach seiner Ehrung bei den Landesmeisterschaften zum besten Techniker, zeigte Michel einmal mehr wozu er im Stande ist, so besiegte er in der Vorrunde mit unterschiedlichen Techniken auch Kutnevic vom PSV-Berlin.
Im Halbfinale fightete Michel gegen den 3. der letzten Internationalen Deutschen Meisterschaft, Kevin Schuchard von Olympia Berlin eindrucksvoll mit. Er hielt sich strikt an der vorher besprochen Strategie und hielt den Kampf lange offen. Nur eine Unaufmerksamkeit genügte und Michel musste durch eine Wurftechnik eine Wertung abgeben, die der Berliner dann auch über die Zeit brachte.
Finale verpasst, aber kämpferisch nicht enttäuscht ging es im Kampf um Bronze gegen, Schmidt vom UJKC Potsdam. Auch dieser Kampf war von Taktik und Strategie geprägt, da die Kämpfer schon oft im Wettkampf aufeinander getroffen sind. In der Mitte des Kampfes war es ein Fußfeger mit anschließender Festhalte der Michel zur Bronzemedaille und damit zur Deutschen Meisterschaft brachte.
Bis 100kg gelang auch dem Landesmeister Enrico Wittwer der große Wurf. Auch er hat am Sonntag die Bronzemedaille erkämpft und sich somit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Im Halbfinale, gegen Geißler vom HSV Cottbus, war er sichtlich aufgeregt und damit auch unkonzentriert.
Eine falsche Eindrehbewegung genügte dem Cottbusser und Enrico wurde gnadenlos ausgekontert...
Im Bronzekampf fand Enrico wieder zu alter Stärke zurück und er besiegte Brandt aus Senftenberg mit einer Wurftechnik vorzeitig.
Einen guten, wenn auch traurigen 5.Platz belegte Adina Rosenplenter. In der Vorrunde zeigte Adina beherzte Kämpfe, in der sie sich gut und teuer auf der Matte verkaufte. Traurig war dann der Kampf im kleinen Finale um Bronze. Dort verlor sie gleich mit der ersten Aktion gegen Schwarzlose vom BC-Randori Berlin. Der fünfte Platz ist gut, nur berechtigt er nicht die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft.
Franziska Pinske hat im Januar mit dem 5.Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen in Bayreuth, den Anfang gemacht. Nun sind, mit Martin Setz in der AK U17 am Nürburgring und Michel Daue und Enrico Wittwer AK U20 in Herne, zum dritten mal Bernauer Judoka bei Deutschen Meisterschaften am Start.
Nordostdeutsche Meisterschaft der Altersklasse U17
Martin Setz holt sich den nächsten Titel
von Hartmut Ott
In der Kaderschmiede der deutschen Topathleten, in Kienbaum, fanden die diesjährigen Nordostdeutschen Meisterschaften der Judoka in Altersklasse U17 statt.
Es kam auf vier Matten zum aufeinandertreffen der besten Sportler aus Mecklenburg Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Und nur die besten vier an diesem Tag lösen das Ticket zu den am 27./28.02.2010 am Nürburgring stattfindenden Deutschen Meisterschaften.
Unterstützt von ihren Trainern Franzi Pinske und Hartmut Ott, hatten sich zuvor fünf Judoka vom PSV-Bernau bei den Landesmeisterschaften ihr Startrecht für diese Nordostmeisterschaft erkämpft.
Den Anfang machte, in der Gewichtsklasse bis 55kg, der Landesmeister Martin Setz und Frederic Brunnett. Bei den Sportlern war die Anspannung deutlich erkennbar, so auch bei Frederic, der an diesem Tag nicht sein wahres Potential abrufen konnte und leider leer aus ging.
Nicht weniger aufgeregt, aber viel besser lief es für Martin Setz. Im ersten Kampf besiegte er mit einer Bodentechnik (Sankaku-Gatame) Werner vom PSV-Schwerin noch vorzeitig. Aber im Kampf gegen den Berliner Vizemeister Schuldt von Olympia Berlin musste Martin über die reguläre Kampfzeit hinaus, weil es bis dorthin unentschieden stand. Aber wenige Sekunden später, im Golden Score, packte Martin den Schulterwurf aus und beendete damit auch diesen Kampf siegreich. Im Halbfinale bezwang er anschließend, Nerisjan vom Asia Sport Neubrandenburg mit einer Wurftechnik und anschließender Festhalte. Somit war es perfekt, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft war geschafft. Frei aufkämpfend ließ er mit einer strategisch guten Kampfleistung auch im Finale, Ruven Lemke vom PSV-Berlin, keine Chance und wurde zu Recht Nordostdeutscher Meister.
In der Gewichtsklasse -66kg tummelten sich nicht nur der Deutsche Vizemeister und der drittplazierte der letzten Deutschen Meisterschaft, sondern auch Marc Geschke vom PSV-Bernau. In diesem starken Teilnehmerfeld belegte Marc nach, zwei Siegen und zwei Niederlagen einen guten 7.Platz.
Für die weiblichen Judoka lief es mit zwei fünften Plätzen gut, nur eben nicht gut genug um sich für die Meisterschaft zu qualifizieren. Bei Madeline Michaelis, in der Gewichtsklasse -48kg, fehlte letztendlich die nötige Wettkampferfahrung, aber mit ihrem vierten Wettkampfauftritt überhaupt, ist diese Platzierung durchaus als positiv zu bewerten.
Jenny Roll lieferte einen sehr spannenden und nervenaufreibenden Wettkampf. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen steht am Ende der undankbare fünfte Platz. Im entscheidenden Kampf um den 3.Platz verlor sie gegen die Berliner Landesmeisterin Sonnen vom BC-Samurai. Eine Unaufmerksamkeit genügte, welche Jenny auf die Verliererstraße brachte. Etwas ärgerlich: In der Vorrunde hatte Jenny gegen die Kämpferin aus Berlin noch gewonnen!
Weitere BilderAdrian Knospe erneut mit Gold
von Dirk Schlicht
Am 14.02.2010 wurde in Potsdam die 1. von 4 Runden des 16. Erhardt-Buchholz-Gedenkturniers der Altersklasse U 11 ausgekämpft.
Am Start waren 19 Vereine mit über 2oo Sportlern, darunter auch die jungen Judoka des PSV Bernau. Einmal mehr erwies sich Adrian Knospe als "sichere Bank", konnte er sich doch durch drei Siege bis ins Finale vorkämpfen und traf dort auf seinen Vereinskameraden und Trainingsgefährten Daniel Smotrin, der ebenfalls bis dahin drei mal die Tatami als Sieger verlassen konnte.
Im Finale erwies sich Adrian als der Bessere und konnte sich somit die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 32,0 kg sichern. Daniel Smotrin blieb der 2. Platz und damit die Silbermedaille, ebenfalls eine tolle Leistung! Auch Lisa-Marie Donath konnte sich bis in das Finale der Gewichtsklasse bis 22,0 kg kämpfen, musste sich dort aber einer Besseren beugen und gewann ebenfalls eine Silbermedaille.
Gute und wichtige 3. Plätze für die Mannschaftswertung konnten Vanessa Trajcev, Lilli Redlich, Sophia Pascher, Markus Kruspe und völlig überraschend auch Florian Fünfstück erkämpfen. Florian verlor zwar seinen Auftaktkampf, kämpfte sich dann aber durch die schwere Hoffnungsrunde, konnte dabei noch fünf mal als Sieger die Tatami verlassen und stolz die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
In der Mannschaftswertung wurde ein toller 3. Platz hinter dem Gastgeber UJKC Potsdam und dem PSV Berlin erkämpft! Vor der U 11 waren die Jüngsten, die U 9 , bei ihrem 16. Teddybärpokal am Start. Mit nur zwei Sportlern war der PSV Bernau dabei, mit zwei Bronzemedaillen konnte die Heimreise angetreten werden.
Eine Bronzemedaille sicherte sich Lea-Elisa Kowalk, die sich kämpferisch immer mehr steigert. Die zweite Bronzemedaille in dieser Altersklasse erkämpfte Vadim Smotrin.
Nach einer Niederlage schwang er sich zu großer Form auf und konnte noch vier mal seine Gegner jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) besiegen. Dabei setzte er zwei verschiedene Techniken ein und setzte ebenfalls ein Achtungszeichen!
5.Platz für Franzi Pinske bei den Deutschen Meisterschaften
von Hartmut Ott
Am 23./24.Januar 2010 kam es im Bayrischen Bayreuth zum Aufeinandertreffen der besten Judoka Deutschlands. Über das ganze Jahr 2009 hinweg mussten sie sich über Ranglistenturnieren und der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände die Qualifikation zum größten innerdeutschen Event erkämpfen. Hinzu kamen die Kader des Deutschen Judobundes, die sich im Vorfeld der Meisterschaft im Mutterland des Judo Japan, vorbereiteten.
Wenn auch einige Topjudoka, wie der Olympiasieger Ole Bischof oder die WM dritte Romy Tarangul fehlten, war letzten Endes doch noch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start.
Mit dabei auch Franzi Pinske aus Bernau. Die hatte sich mit drei Platzierungen bei den Ranglistenturnieren den Startplatz in der Gewichtsklasse bis 48kg erkämpft. Ihre Vorbereitung war nicht so spektakulär wie derer vom Landeskader in Japan, aber bestimmt nicht weniger anstrengend. So trainierte sie 4-5 mal in der Woche im Dojo in der Heinersdorfer Str. beim PSV Bernau. In der unmittelbaren Vorbereitung kamen dann noch Zusatzeinheiten am Wochenende hinzu.
Und es hat sich gelohnt. Franzi hatte es im ersten Kampf mit Mira Ullrich vom 1.JC Mönchengladbach zu tun. Anfangs kämpfte sie mehr mir ihrer Aufregung als mit ihrer Gegnerin. Wenn auch etwas holprig, hat sie diesen Fight sicher für sich entschieden.
Im Viertelfinale wartete die spätere Deutsche Meisterin Kay Kraus vom TSV München Großhadern auf Franzi. Die Vorstellung der Kämpferin unmittelbar vor dem Kampf war nicht unbedingt notwendig um zu wissen, welcher Brocken jetzt folgt. Denn Kay Kraus hat im Jahr 2009 die Internationale Deutsche Meisterschaft und andere internationale Turniere gewonnen. In diesem Kampf, welcher vorzeitig verloren ging, musste Franzi und ihr Trainer Hartmut Ott neidlos anerkennen das Kay Kraus später zu recht Deutsche Meisterin wurde.
In der Hoffnungsrunde besiegte sie dann aber nach hartem Kampf Lisanne Sturm vom JC Wiesbaden. Die hatte im Kampf zuvor immerhin die Vizeweltmeisterin Katharina Menz aus Württemberg besiegt! Das kleine Finale um Platz drei, gegen Sabine Goller vom JV Ippon Rodewisch, hielt Franzi lange offen. Beide schenkten sich nichts und hätten den dritten Platz verdient. Aber es war die, unter Judoka berühmte Bananenschale (ein Fußfeger), der Franzi zum Opfer fiel.
Tief betrübt und mit einem Veilchen am Auge gezeichnet beendete Franzi mit einem sehr guten 5.Platz die Deutsche Meisterschaft 2010.
Geschwister Trajcev mit zweimal Gold
von Dirk Schlicht
Mit einer kleinen Auswahl beteiligte sich die Altersklasse U 10 des PSV Bernau an einem Einzel-Turnier in Strausberg, welches der KSC am 24.01.10 ausrichtete.
Nach den unerwarteten Erfolgen der U 11 und U 9 in den Pokalwertungen vor kurzer Zeit in Berlin, wollten die jungen Judoka der U 10 die Erfolgsbilanz im neuen Wettkampfjahr weiter ausbauen! Und um es vorweg zu nehmen, dies ist ihnen in eindrucksvoller Manier gelungen!
Henrike Mühl konnte ansteigende Form nachweisen und endlich wieder mit schönen Techniken, die sie links und rechts erfolgreich einsetzte, einen 1. Platz erkämpfen.
Vadim Smotrin wuchs über sich hinaus, gewann drei Kämpfe und sicherte auch einen 1. Platz. Konnte der 1. Platz von Vanessa Trajcev (nach drei siegreichen Kämpfen) ein wenig erwartet werden, kam der 1. Platz von ihrem Bruder Oliver Trajcev doch überraschend, auch er konnte drei Kämpfe für sich entscheiden und das noch jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit). Dabei zeigte er tolle Übersicht im Bodenkampf und zwei herrliche Würfe! Nach zwei Siegen standen Lukas Fenk und Niklas Topel im Finale ihrer Gewichtsklassen, mussten dort aber die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und konnten sich beide über einen 2. Platz freuen.
Einen 3. Platz sicherten sich Lea Elisa Kowalk und Julian. Fynn Seeberg, die beide mit ihrem Kampfgeist zu überzeugen wussten.
Mit 4mal Gold , 2mal Silber und 2mal Bronze ist damit auch der Altersklasse U 10 ein hervorragender Start ins neue Wettkampfjahr 2010 gelungen!
Landesmeister Enrico Wittwer und Technikerpreis für Michel Daue
von Hartmut Ott
Am Tag nach dem guten Abschneiden der Altersklasse U17 bei den Landesmeisterschaften, machte sich das Trainerduo F.Pinske/H.Ott am Sonntag, den 17.01.2010 erneut auf den Weg nach Strausberg.
Im Gepäck hatten sie 6 kampfeshungrige Judoka der Altersklasse U20, die sich bei den Landeseinzelmeisterschaften die Fahrkarte zu den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften erkämpfen wollten. - Und das taten die Bernauer Judoka dann auch.
Das sich fleißiges trainieren auszahlt, hat einmal mehr Enrico Wittwer bewiesen. Selbstbewusst durch viele Trainingskämpfe und hartem Krafttraining holte sich Enrico in der Gewichtsklasse -100kg den Titel des Landesmeister.
In der Gewichtsklasse. bis 60kg hatten die Bernauer mit Michel Daue und Max Zimmermann gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Michel, im vorigen Jahr noch U17, hatte seine Premiere in der AK U20 bestens gemeistert. Nach seinen klaren Siegen gegen Habel (Jüterbog), Schmidt (UJKC Potsdam) und Carlsburg (KSC Strausberg) erhielt Michel am ende des Wettkampfes den "Torsten Reißmann" - Technikerpreis. Der Preis wurde bei den Landesmeisterschaften erstmalig, zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Weltklasse Judoka verliehen wurde. Auch wenn Michel drei Sekunden vor Schluss, im Finale mit einer kleinen Wertung gegen Onufriev (JC Eberswalde) verloren hat und Platz zwei belegt hat, hat er mit seinem Kampfstil und Techniken so überzeugt, sodass er freudestrahlend die Ehrung entgegen nehmen durfte.
Für Max hieß es, sich irgendwie durchbeißen und qualifizieren. Denn seine Verletzung an der Hand hat ihn so sehr gehandicapt, dass auch über Wettkampfabbruch nachgedacht wurde. Aber er hat sich dann durchgebissen und mit nur einem verlorenen Kampf, am Ende die Bronzemedaille und Fahrkarte zu den NODEM erkämpft.
Bei den weiblichen Judoka war das Teilnehmerfeld nicht so groß, und somit hatten sie auch wenig Chancen, sich über mehrere Kämpfe beweisen zu können. Das gute Abschneiden der Jungs komplettierte das Frauentrio mit drei weiteren guten Platzierungen. Eine Silbermedaille erkämpften sich in der Gewichtsklasse -48kg Adina Rosenplenter und Louis-Elli Nawacki -63kg, sowie die Bronzemedaille in 52kg für Michel Knospe.
Bis zu den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften gibt es noch viel zu tun, dennoch ist die Ausbeute für zwei Altersklassen (U17 u.U20), mit 11 qualifizierten Bernauer Judoka eine feine Leistung.
Landesmeister Martin Setz
von Hartmut Ott
Am Samstag den 16.01.2010 hat die Altersklasse U17 in Strausberg die Saison mit den Landesmeisterschaften eröffnet.
Die Trainer Hartmut Ott und Franziska Pinske hatten 10 Judoka am Start. Das es nicht leicht bei den Meisterschaften wird war beiden klar, aber die Barnimer Jungs und Mädels kämpften in einem nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ gutem Teilnehmerfeld super auf.
Immerhin schafften es 5 Bernauer Judoka sich für die Nordostdeutsche Meisterschaft zu qualifizieren.
Allen voran hat sich Martin Setz für sein emsiges trainieren selbst mit dem Landesmeistertitel belohnt. Martin ließ sich in seinem Siegeszug, in der Gewichtsklasse bis 55kg und 18 Teilnehmern, weder von Hoffmann (Senftenberg), Friemann (Asahi Spremberg), Schäfer (PSV Cottbus) und im Finale Morelly (JC 90 Frankfurt/O.) aufhalten.
Ebenfalls in dieser Gewichtsklasse am Start war Frederic Brunnett der sich nach 6 tollen Kämpfen (4 gewonnen, -2 verloren) mit Platz fünf mehr als achtbar auf der Tatami präsentiert hat. Nach dem positiven auftreten beim letzten Bundesranglistenturnier haben beide ihren Aufwärtstrend fortgesetzt.
Mit Platz 5 wurde letztendlich auch Marc Geschke in der Gewichtsklasse -66kg (23 Teilnehmer) belohnt. Der an diesem Tag sehr gut agierende Marc kämpfte bis zum Einzug ins Finale frei und selbstbewusst auf. Im Halbfinale gegen Opitz vom JC 90 F/O fehlten zwei Sekunden zum glücklichen Happyend. Kurz vor Schluss musste Marc noch eine kleine Wertung abgeben und musste nun um Platz drei gegen den drittplazierten der Deutschen Meisterschaft Czybulka, JC 90F/Oder ran. Dort kämpfte er zu vorsichtig und verlor. Im letzten und entscheidenden Kampf um den letzten Startplatz zur NODEM besiegte er dann Dielforder vom UJKC Potsdam.
Madeline Michaelis -48kg schaffte es in ihrem erst dritten Wettkampf den 2.Platz zu erkämpfen. Im Halbfinale besiegte sie nach aufregendem Kampf Sophie Schröter vom PSV Cottbus. Im Finale unterlag sie dann der wettkampferfahrenen Potsdamerin Vogl.
Jenny Roll hat gezeigt, dass ihre Nominierung im letzten Jahr für die Landesauswahl Brandenburgs gerechtfertigt war. Auch bei den Landesmeisterschaften schaffte sie wieder den Sprung aufs Podest. Mit Platz drei hat sie sich ebenfalls für die NODEM qualifiziert.
Für Paul Roll, Holger Kapping und Jonathan Kwazcynski reichte es trotz guter Leistungen nicht für Plätze unter den ersten Fünf.
1.Platz Martin Setz - 55kg
2.Platz Madeline Michaelis - 48kg
3.Platz Jenny Roll - 44kg
5.Platz Marc Geschke - 66kg
5.Platz Frederic Brunett - 55kg
6.Platz Florian Hensel - 50kg (Ersatz)
6.Platz Jasmin Daue - 57kg (Ersatz)
Erfolgreicher Start für Judoka
von Dirk Schlicht
Am 16.01.2010 eröffneten die Judoka des PSV Bernau mit den Altersklassen U 9 und U 11 das neue Wettkampfjahr 2010. Eingeladen dazu hatte Luftfahrt Berlin zum 12. Neujahrsturnier - gefolgt waren sage und schreibe 37 Vereine mit über 400 Sportlern in drei Altersklassen.
Gespannt waren die Nachwuchsjudoka des PSV Bernau auf ihre erste Bewährungsprobe in den neuen Altersklassen, wird doch jeweils im Januar gewechselt. Und der Wechsel scheint problemlos zu erfolgen, konnten doch viele Kämpfe bei diesem "Mammutturnier" siegreich beendet und teilweise mit tollen Techniken gewonnen werden.
Allen voran wieder einmal mehr Adrian Knospe und Markus Kruspe, beide konnten jeweils 3 Kämpfe ( 2 davon mit Ippon - voller Punkt ) gewinnen und mussten sich nur im Finale geschlagen geben. Eindrucksvoll konnten sie mit O-Uchi-Gari (Hakeltechnik) werfend überzeugen und sich so die Silbermedaille erkämpfen. Bei 27 und 21 Kämpfern in ihren Gewichtsklassen war das schon eine tolle Leistung.
Ebenfalls je einen 2. Platz erkämpften sich Lea-Elisa Kowalk, Anika Reichelt und Candy Porges, die auch mit schönen Würfen zu überzeugen wusste.
Wichtige Punkte für die Pokalwertungen sicherten Vadim Smotrin, Daniel Smotrin, Kai Peuschel, Vanessa Trajcev, die wieder mit unbändigem Kampfgeist gefallen konnte, Laura Müller, Lea Pass sowie Henrike Mühl, die sich alle eine Bronzemedaille erkämpfen konnten.
Herausragend war auch die Leistung von Daniel Smotrin, der zwar seinen ersten Kampf verlor, sich dann aber über die schwere Hoffnungsrunde durch 5 Siege (3 davon mit Ippon) doch noch den 3. Platz sichern konnte!
Hinter Olympia Berlin, die durch enorme Teilnehmerzahlen aber auch durch starke Leistungen alle überragten, konnten sich die jungen Judoka des PSV in der Altersklasse U 9 weiblich, U 11 weiblich und U 11 männlich jeweils einen tollen weil unerwarteten 2. Platz erkämpfen! Und das vor solch starken Vereinen wie Georg Knorr Berlin, JC 90 Frankfurt/Oder, Dento Berlin, EBJC Berlin - um nur einige zu nennen.
So kann das Wettkampfjahr 2010 weitergehen, der erfolgreiche Anfang ist gemacht und sollte alle Bernauer Judofans optimistisch stimmen.
Landeseinzelmeisterschaft U 17 und U 20
von Hartmut Ott
Am 16. und 17.Januar 2010 fand in Straußberg die Landeseinzelmeisterschaft der U 17 und der U 20 statt. Bernauer Judoka haben erfolgreich teilgenommen.
Ergebnisse:
| U 17 | U 20 |
| 1. Platz Martin Setz -55kg | 1. Platz Enrico Wittwer -100kg |
| 2. Platz Madeline Michaelis -48kg | 2. Platz Michel Daue -60kg |
| 3. Platz Jenny Roll -44kg | 2. Platz Adina Rosenplenter -48kg |
| 5. Platz Marc Geschke -66kg | 2. Platz L.-Elli Nawacki -63kg |
| 5. Platz Fredric Brunett -55kg | 3. Platz Max Zimmermann -60kg |
| 5. Platz Florian Hensel (Ers.) -50kg | 3. Platz Michele Knospe -52kg |
| 5. Platz Jasmin Daue (Ers.) -57kg | Technikerpreis: Michel Daue |
