Wettkampfergebnisse

Masters vom PSV Bernau beim 5. Generationenturnier 2012 in Halle erfolgreich

von Sigmar Klamann

Am 18.02.2012 fand zum 5. mal das Generationenturnier für Judoka über 30 und über 45 Jahre statt und war mit ca. 90 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Tschechien und Österreich gut besetzt.

Ein 2. und drei 3. Plätze waren der Lohn für das intensive Training der vergangenen Wochen unter Anleitung der Trainer Ralf Bannier und Frank Opitz.

Für die Judoka Sascha Rebbin, Ralf Krakowitz, Rainer Prüfig, Frank Kube und Sigmar Klamann ging es unter Anleitung von Coach Ralf Bannier in erster Linie um eine erste Standortbestimmung des Leistungsstandes für die im April 2012 in Berlin stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Ü 30. Um so erfreulicher waren die erreichten Plazierungen.

Für Sascha war es nach vielen Jahren wieder der erster Wettkampf. In der stark besetzen Altersklasse Ü 30 bis 90 kg konnte Sascha einen guten 3. Platz erkämpfen und hat noch Potential nach oben.

Auch Ralf kämpfte in der gleichen Alters- und Gewichtsklasse, allerdings in einem anderen Pool. Er tat dies mit viel Mut und hoher Risikobereitschaft, die leider noch nicht belohnt worden ist, aber er ist auf den richtigen Weg und wird wohl bald den ersten Danträger besiegen können.

Rainer der in der Altersklasse Ü 45 bis 90 kg startete, konnte sich einen hervorragenden 3. Platz erkämpfen. Im ersten Kampf gegen einen starken Slovaken noch unterlegen, steigerte sich Rainer und kam wohlverdient aufs Treppchen.

Für Frank der in der Altersklasse Ü 45 bis 100 kg kämpfte begann der Wettkampf etwas unglücklich, er verlor den ersten Wettkampf durch Kampfrichterentscheid mit 2 zu 1. Danach startete Frank durch und belegte verdient einen 3. Platz.

Sigmar, der inoffiziell älteste aktive Wettkämpfer starte überzeugend, war aber im entscheidenden Augenblick im Finalkampf unaufmerksam und verlor unmittelbar nach dem Kommando Hajime. Damit war der Turniersieg dahin, aber ein 2. Platz war mehr als erwartet.

Insgesamt zeigten alle gestarteten Judoka für den Jahresauftakt eine ansprechende Leistung, die es im Hinblick auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften noch zu verbessern gilt.


Ben Troche Turniersieger

von Dirk Schlicht

Nach dem tollen Saisonstart ins Wettkampfjahr 2012 mit 3 Turniersiegen durch Henrike Mühl, Vanessa Trajcev und Daniel Weiß im Januar beim Berliner Neujahrsturnier, stand für die Judoka der Altertsklasse U10 des PSV Bernau ein Einzelturnier in Strausberg auf dem Programm.

Für 3 der 9 mitgereisten Nachwuchsjudoka war es das aller erste Turnier überhaupt und die 3 Youngsters kämpften wacker mit. Am Ende konnten sich Florian Philipp und Glen Spitzner über je eine Bronze- und Tobias Krüger sogar über eine Silbermedaille freuen.

Ebenfalls Bronze erkämpften sich Juri Hochlachev und Daniel Weiß, der diesmal keinen guten Tag erwischt hatte und etwas unglücklich auf der Tatami agierte.

Artem Melnykov erkämpfte sich nach starker Leistung und 2 Siegen eine tolle unerwartete Silbermedaille.

Bis 28 kg gab es sehr zur Freude der Trainer Michele Knospe und Dirk Schlicht ein reines Bernauer Finale. In diesem standen sich Ben Troche und Eric Leonhardt gegenüber. Nach zähem Kampf konnte sich überraschend klar Ben Troche mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) durchsetzen und wurde nach 3 bestrittenen Kämpfen verdienter Turniersieger. Silber ging damit an Eric, der sportlich fair Ben zu seinem Sieg gratulierte.


Drei Nordostdeutsche Einzeltitel gehen mit nach Bernau

von Hartmut Ott

Am 28. Januar nahmen 9 der 10 qualifizierten Judoka vom PSV-Bernau an den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U17 und U20 in Frankfurt/O teil.

Paul Roll musste am Tag der Meisterschaft kurzfristig, wegen Krankheit absagen und im Verlaufe des Wettkampftages kam es noch dicker für die Bernauer Judofighter.

Den Anfang machten die Sportler Alexander Schulz und Nick Thurandt aus der AK U17, die leider nicht an ihre Leistungen von den Landesmeisterschaften anknüpfen konnten und an diesem Tag leer ausgingen. Besser machten es, mit zwei 5. Plätzen die jüngste an diesem Tage, Kiki Piperedou und Scully Porges in den Gewichtsklassen 44kg und 48kg. Leider war das Glück nicht auf der Bernauer Seite, denn zweifelhafte Entscheidungen der Kampfrichter verhinderten eine bessere Platzierung.

In der AK U20 setzte Jenny Roll für die Bernauer Garde, in der Gew.kl. -44kg das erste Highlight an diesem Tage. Ihr ist es nach 2011 auch 2012 erneut gelungen den Nordostdeutscher Meistertitel zu holen. Weniger Glück, mit der Auslosung und dem Verlauf der Kämpfe, hatte Jasmin Daue in der Gew.kl. -52kg. Nach zwei verlorenen Kämpfen schied sie vorzeitig aus dem Wettkampf aus.

Besser machten es dann die jungen Judo-Männer der AK U20. Allen voran der frischgebackene Deutsche Vizemeister (21.01.2012) bei den Männern, Martin Setz. Der Bernauer, der weiterhin Mitglied des PSV-Bernau ist, trainiert seit dem Deutschen Meistertitel (2010) am Olympiastützpunkt in Potsdam. Erstmals startete er bei den NODEM in der Gew.kl.-66kg. Und das mit Bravour, er besiegte in seinen vier Kämpfen seine Gegner alle vorzeitig mit seiner Spezialtechnik, dem Seoi-Nage (Schulterwurf).

Nicht viel schlechter war Michel Daue in der Gew.kl. -60kg unterwegs. Nach einem vorzeitigen Sieg im ersten Kampf, gegen den Rudower Hoffmann, kam es danach zum Aufeinandertreffen zwischen den Berliner Landesmeister Rohkamm und den Brandenburgischen Landesmeister Daue. Beide kennen sich bestens und somit entwickelte sich ein zäher und stets intensiver Kampf, den Michel Daue letztlich für sich entscheiden konnte. Somit kam es zu einem reinen Brandenburger Finale. Im Finale traf Michel auf Onufriev, Eberswalde, der seit vielen Jahren am Olympiastützpunkt Frankfurt/O trainiert. Es war ein ausgeglichener Kampf, den Michel dominierte, aber zum Schluss mit der kleinsten Wertung im Judo, dem Yuko, knapp verlor. Eine unübersichtliche und strittige Situation führte zu dieser Wertung und am Ende zur Silbermedaille für den tief enttäuschten Michel Daue.

Auch in der Gew.kl. +100kg kam es zum Landesmeisterfight, diesmal Brandenburg, mit dem Bernauer Enrico Wittwer und dem Mecklenburgischen Meister Felix Kastulski, von Asahi Neubrandenburg. Enrico ging den Kampf sehr selbstbewusst und beherzt an. Der tiefe Schulterwurf des Neubrandenburgers war durch den Offensivdrang des Bernauer über den Kampfesverlauf immer brandgefährlich. Durch einen Opferwurf gelang es Enrico, sehr zur Freude und Beruhigung der Bernauer Trainer Ott/Lehmann, eine kleine Wertung zu erzielen und den Kampf zu gewinnen. Im Finale hatte, Witte aus Ludwigsfelde wenig Chancen sich zu entfalten, denn Enrico nahm von Anfang an das Zepter in der Hand und konnte wie im Vorkampf mit zweimal Wazari (jeweils ein halber Punkt) mit dem Opferwurf, das Duell für sich entscheiden. Die Freude war groß, als der Hallensprecher am Ende verkündete: Nordostdeutscher Meister 2012 in der Gew.kl. +100kg wurde Enrico Wittwer.

Somit ist es den Bernauer Judoka gelungen, nach 12 Stunden in der Oderlandhalle, mit Michel, Jenny, Enrico und Martin vier Sportler zu den Deutschen Einzelmeisterschaften zu qualifizieren.

Bei aller Freude, der gewonnen Kämpfe und Titel, trübte die Verletzung von Paul Weber-Markert den Tag wieder ein. Im Viertelfinale drehte sich Paul zu einer Wurftechnik ein und brach sich das Fußgelenk. Trainer und Sportler wünschen Paul auf diesem Wege gute und schnelle Genesung.

Weitere Bilder


Landeseinzelmeisterschaften AK U17 und U20
in Strausberg, 14.01.2012

von Hartmut Ott

Landesmeister Michel Daue U20 -60kg

Landesmeister Enrico Wittwer U20 +100kg

Landesmeister Jenny Roll U20 -44kg

Landesmeister Kiki Piperidou U17 -44kg
(Technikerpreis i. d. AK U17)

2. Platz Scully Porges U17 -48kg

3. Platz Alexander Schulz U17 -81kg
3. Platz Paul Weber-Markert U20 -90kg

5. Platz Nick Thurandt U17 -81kg
5. Platz Paul Roll U20 -60kg
5. Platz Jasmin Daue U20 -52kg

7. Platz Theo Herz U17 60kg
7. Platz Michel Duckstein U20 73kg
7. Platz Jonathan Kwaczynski U17 73kg

9. Platz Marvin Burkhardt U17 50kg
9. Platz Frederic Brunnett U20 73kg

Weitere Bilder


4 "junge Wilde" in Königs-Wusterhausen

von Hartmut Ott

Es war ein würdiger Jahresabschluss am 10.12.2011 in Königs Wusterhausen. Der Wettkampf ging sehr sehr lange, die Siegerehrung war erst gegen 20:30 Uhr, hat aber wegen der tollen Kämpfe und Ergebnisse extrem viel Spaß gemacht.

Und mit den "4 jungen Wilden" aus der U20, in der Pokalwertung den 2.Platz in Teamwertung zu erreichen ist schon Klasse.

U20:

  • 1. Platz -66 kg Michel Daue
  • 1. Platz +100 kg Enrico Wittwer
  • 2. Platz -73 kg Michel Duckstein
  • 3. Platz -90 kg Paul Weber-Markert

Männer:

  • 2. Platz -66kg Axel Metzdorf

Teamwertung:

  • 1. PSV Berlin
  • 2. PSV Bernau
  • 3. JC Eberswalde

Weitere Bilder


Senioren des PSV Bernau e.V. Judo unschlagbar!

von Detlef Pascher

Erstmalig in der Geschichte der Senioren des PSV Bernau gewinnt die Mannschaft die national und international stark besetzten offenen Judo-Meisterschaften in Berlin am 26.11.2011 in allen Altersklassen. Die Teilnehmer kamen aus Polen, Russland, Ungarn, Österreich, Großbritannien und Deutschland.

Katja Fitzner belegte hinter zwei österreichischen Kämpferinnen Platz 3. In der Klasse bis 60 kg belegte ihr Ehemann Jan Fitzner den 2. Platz.

In der Altersklasse Ü 40 erkämpfte sich Heiko Posselt den 2.Platz und Alex Sandor und Ralf Krakowitz jeweils den 3. Platz.

Bei der Ü 50 belegte Helmut Heide ebenfalls den 3.Platz. Ralf Luba kämpfte sehr couragiert gegen einen Judoka aus Großbritannien und belegte insgesamt Platz 3.

Nach insgesamt 5 Kämpfen belegte Frank Friedrich in der Klasse bis 73 kg, Altersklasse Ü 30 den 2.Platz. Gegen seine Spezialtechnik den Tai-Otoshi links (Körpersturzwurf) fanden seine Gegner keine probaten Mittel und mussten sich im Einzelfall bereits nach 20 Sekunden geschlagen geben.

Gleich in zwei Kategorien stellten sich Frank Kube und Detlef Pascher.

Detlef Pascher belegte Platz 1 in der Ü30 und Platz 1 in der Ü40 bis jeweils 66 kg durch Siege mit einer Würge und im 2. Kampf durch Sieg mit Ippon durch Festhalte.

Der Teilnehmer der letzten Weltmeisterschaft, Frank Kube, gewann erwartungsgemäß in seiner Gewichtsklasse bis 100 kg und in der offenen Gewichtsklasse alle Kämpfe souverän und belegte ebenfalls zweimal den ersten Platz.

Durch die sehr guten Einzelergebnisse gewann der PSV Bernau die Mannschaftswertung in der Ü30, Ü40 und Ü50.

Der Gewinn des Pokals bester Verein der Internationalen Berliner Meisterschaften war Lohn für das fleißige Training im Jahr 2011 und lässt Trainer Ralf Bannier, Frank Opitz und Hartmut Ott auf weitere Erfolge hoffen, zumal starke Kämpfer wie Rainer Prüfig und Sigmar Klamann verletzungsbedingt fehlten.


Judoka erneut erfolgreich

von Dirk Schlicht

Am 19.11.2011 lud der UJKC Potsdam zur 4. und letzten Runde des 17. Teddybärpokals und des 17. Erhard-Buchholz-Gedenkturniers 2011 ein. Gefolgt waren der Einladung viele Vereine, ging es doch auch um die Mannschaftswertungen in den Altersklassen U 9 und U 11. Am Start waren z.B. der UJKC Potsdam, JV Ludwigsfelde, der JC 90 Frankfurt/O., Randori Berlin und Dynamo Brandenburg, um hier nur einige zu nennen.

Die jungen Judoka des PSV Bernau waren gewillt, auch im Jahr 2011 wieder um einige Einzelpokale (für die 10 Punktbesten in den beiden Altersklassen) und auch in der Mannschaftswertung der U 11 wieder um die Podestplätze mitzukämpfen. Dies wurde erneut ein schwieriges Unterfangen, fehlten doch wieder die Judoka des Stützpunktes Zepernick und so mussten die Bernauer allein für den PSV auf der Tatami um die begehrten und so wichtigen Punkte für die Mannschaftswertung 2011 kämpfen.

In der Altersklasse U 9 konnte besonders Eric Leonhardt überzeugen. Mit drei Ipponsiegen erkämpfte er sich souverän die Goldmedaille und konnte unter anderem einen Topjudoka vom JC 90 Frankfurt/O., der als der eigentliche Favorit galt, nach nur kurzem Kampf mit einem tollen O Soto Otoshi mit Ippon werfen.

Juri Hochlachev und Daniel Weiß konnten jeweils zwei Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden, verloren aber leider beide ihre Kämpfe um den Einzug in das Finale und so blieb ihnen nur noch die Chance auf den 3.Platz. Bei diesem Kampf zeigten sie wieder ihre Klasse und konnten ihre Gegner eindrucksvoll besiegen und sich je die Bronzemedaille sichern.

Die U 11 wusste um die Schwere der Aufgabe doch noch auf das Podest zu kommen und so begannen sie hochkonzentriert und voller Siegeswillen ihre Kämpfe. Dass die 10 Nachwuchskämpfer sage und schreibe 9 Medaillen erkämpfen konnten und viele Punkte in die Mannschaftswertung einbrachten, konnte so nicht erwartet werden. Umso größer war dann die Freude bei der Siegerehrung, denn hinter dem UJKC Potsdam und JV Ludwigsfelde wurde ein toller 3.Platz in der Teamwertung 2011 erkämpft.

Lisa-Marie Donath, Vanessa Trajcev, Lea-Elisa Kowalk und erneut Henrike Mühl konnten sich je eine Goldmedaille erkämpfen. Ewa Homann scheiterte erst im Finale an Henrike und wurde somit völlig unerwartet Gewinnerin der Silbermedaille. Ebenfalls Silber erkämpfte Paul Harm. Mit ihren 3.Plätzen steuerten Oliver Trajcev, Laura Müller und Vadim Smotrin wichtige Punkte bei.

In der Gesamtwertung aller 4 Turniere wurden auch Judoka des PSV Bernau mit einem Ehrenpokal geehrt. Allen voran Henrike Mühl, die alle 4 Turniere für sich entscheiden konnte und die überragende Kämpferin in der U 11 in diesem Jahr war. Lisa-Marie Donath und Vanessa Trajcev sowie Juri Hochlachev in der U 9 konnten ebenfalls für ihre tollen Leistungen bei den 4 Runden einen Pokal in Empfang nehmen.

Dank gilt den mitgereisten Eltern, die eine tolle Stimmung machten und den Kampfrichtern Enrico Wittwer und Daniel Jäger, die eine tadelsfreie Leistung boten.


Erfolgreiches Wochenende für Judoka

von Dirk Schlicht

Am 05.11.2011 fuhren die Judoka der Altersklasse U 10 des PSV Bernau nach Strausberg, um am 10. Fielmann-Cup teilzunehmen. Neben den Bernauern waren auch solch starke Vereine wie der UJKC Potsdam, SC Berlin, PSV Cottbus sowie Samura Oranienburg , um nur einige zu nennen, angereist. Wer sich da eine Medaille erkämpfen wollte, musste schon einiges an kämpferischen und technischen Vermögen besitzen und auch an diesem Tage abrufen können.

Erfreulich war, dass die jungen Judoka des PSV Bernau hervorragend mithalten und somit mit um die begehrten Medaillen kämpfen konnten. Allen voran Lea-Elisa Kowalk, die auf Grund eines Fehlers auf der Wettkampfliste innerhalb kürzester Zeit vier Kämpfe zu bestreiten hatte. Alle vier Kämpfe konnte sie mit herrlichen Techniken im Stand und am Boden jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) klar für sich entscheiden. Stolz nahm sie dann die Goldmedaille entgegen.

Juri Hochlachev konnte sich auch eine Gewichtsklasse höher als gewohnt mit 3 Ipponsiegen bis ins Finale vorkämpfen. Dort reichte es leider nicht mehr zu einem weiteren Sieg und somit wurde Juri hervorragender Zweiter! Ebenfalls einen tollen 2.Platz konnte sich Eric Graf aus Zepernick erkämpfen.

Auch Daniel Weis musste eine Gewichtsklasse höher antreten und zeigte, dass ihm das nicht allzu viel ausmachte. Mit drei Siegen und einer Niederlage wurde er wie auch Vadim Smotrin Gewinner der Bronzemedaille.

Einen Tag später griffen die Judoka der Altersklasse U 12 in das Wettkampfgeschehen ein. Durch die erfolgreichen Auftritte der U 10 angestachelt, wollten sie den Jüngeren in nichts nachstehen und begannen ihre Kämpfe konzentriert und voller Siegeswillen.

Mit großem Kampfgeist und einem unbändigen Siegeswillen kämpften Vanessa Trajcev und Markus Kruspe. Beide konnten sich nach einer enormen Steigerung in den Kämpfen am Ende je die Goldmedaille in ihren Gewichtsklassen sichern. Sophia Pascher aus Zepernick konnte einmal gewinnen und musste sich nur im Finale einer Besseren geschlagen geben.

Mit ihren erkämpften Bronzemedaillen konnten Lisa Marie Donath, Henrike Mühl, Oliver Trajcev und Paul Harm wichtige Punkte für die Mannschaftswertung beisteuern. In der Pokalwertung der Altersklasse U 12 konnten sich die Bernauer Judoka in einem Teilnehmerfeld von über 16 Vereinen über einen tollen, weil unerwarteten 3. Platz hinter Samura Oranienburg und dem JC 90 Frankfurt/O. freuen.


Judo-Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen

von Hartmut Ott

Die Landesmeisterschaften in Bad Belzig, einen Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit nutzten dieses mal nicht nur die kampferprobten Judoka wie Franziska Pinske, die leider wegen einem Bänderanriss in der Schulter passen musste, sondern auch die jungen aufstrebenden Fighter der Altersklasse U20.

Hier gelang es Michel Daue den zweiten Landesmeistertitel in diesem Jahr einzufahren. Schon am Anfang des Jahres holte er sich den Titel in der AK U20 (-60kg). Auch bei den Männern zeigte er eindrucksvoll, mit tollen Standtechniken sein Können. Auch der starke Alex Schmidt aus Perleberg, der an der Sportschule in Frankfurt trainiert hatte im Finale nichts entgegen zu setzen, Michel gewann wieder all seine Kämpfe vorzeitig mit Ippon.

Der erfahrene "Große -100kg" Bundesligakämpfer Stefan Niesecke stand dem "kleinen Großen -60kg" nichts nach und gewann, nach den 3.Platz in New York bei den Police und Fire Games, nach vier gewonnenen Kämpfen, ebenfalls den Landesmeistertitel. Und wie es aussieht wird Michel dem Stefan folgen und beim derzeitigen 1.plazierten in der 2.Judo-Bundesliga, im nächsten Jahr 2. oder 1.Bundesliga-Luft schnuppern.

Die noch am Sonntagvormittag fungierende frischgebackene Kampfrichterin Adina Rosenplenter konnte sich später am Nachmittag, als Kämpferin, mit dem Vizemeister in der Gewichtsklasse bis 48kg schmücken.

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Gewichtsklasse +100Kg, hält die aufstrebende Tendenz beim Enrico Wittwer weiter an. Zur Freude vom Trainer kämpfte Enrico von Anfang an beherzt und offensiv, was ihm zum Teil gut gelang.

In der, nicht nur zahlenmäßig starken Gewichtsklasse bis 81kg musste der Bernauer Landesligakämpfer Martin Scholz nur zum Teil Lehrgeld zahlen. Er lieferte spannende und ausgeglichene Kämpfe, aber kleine entscheidende Fehler verhinderten eine Podestplatzierung. Dennoch ist der 7.Platz von Martin eine Bestätigung für seine bisher guten Leistungen in dieser Saison.

Weniger gut lief es für die gut vorbereiteten und bis in die Haarspitzen motivierten Benjamin Runow (-81kg) und Paul Weber-Markert (90kg). An diesem Tag fehlte aber das quäntchen Glück bei der Auslosung und im Verlauf der Kämpfe.

Am Ende der erfolgreichen Landesmeisterschaft ging es zu den Eltern vom Stefan Niesecke. Er hat sich mit einer schönen Feier auf diese Weise bei seinen Sportlern der Trainingsgruppe, Trainern und Weggefährten bedankt, die ihm zu dem tollen Erfolg in New York bei den Police und Fire - Games begleitet haben.

Weitere Bilder


Judoka erneut mit Gold

von Dirk Schlicht

Innerhalb weniger Wochen fuhren die Judoka des PSV Bernau erneut nach Potsdam, um dieses Mal an der 3. Runde des Teddybärpokals der Altersklasse U 9 und am Erhard-Buchholz-Gedenkturnier der Altersklasse U 11, welches zum 17.Mal ausgetragen wurde, teilzunehmen.

Leider sind nicht alle startberechtigten und eingeladenen Sportler erschienen und so wurde es schwer, den 3. Platz der Tageswertung der 2. Runde zu verteidigen.

Das es am Ende doch gelang, erneut den 3.Platz in der Tageswertung zu belegen, verdanken die Nachwuchsjudoka vor allem der enormen Steigerung von Lisa Marie Donath und Lea Elisa Kowalk, die sich beide mit je zwei Siegen in die jeweiligen Finals vorkämpfen konnten. Dort reichte es leider nicht mehr zu einem Sieg, doch ihre 2. Plätze brachten wichtige Punkte in die Wertung.

Paul Harm kämpfte sich erneut aufs Podest und belegte einen guten 3.Platz. Besser machten es mal wieder Vanessa Trajcev und Henrike Mühl, die sich souverän bis in die Finals vorkämpfen konnten. Auch da zeigten sich beide ihrer technischen Mittel sicher und besiegten ihre Gegnerinnen aus Potsdam sicher. Vor allem Henrike, benötigte sie nicht mal 10 Sekunden um ihre Kontrahentin mit einer lupenreinen Kombination mit Ippon zu werfen.

Daniel Weiß und Juri Hochlachev konnten sich bei den Teddybären je eine tolle Bronzemedaille erkämpfen. Beiden gelangen drei Siege und bei je einer Niederlage konnten sie sich stolz bei der Siegerehrung die Medaillen umhängen lassen.


Judokas mit 9 Medaillen und 2 Pokalen beim ARAG-Pokal erfolgreich

Simone Rosenplenter

Am Wochenende startete eine kleine Auswahl von 9 Judokas des PSV Bernau in 2 Altersklassen beim ARAG-Pokal in Hoppegarten.

Den Anfang machten die jüngeren Judokas der unter 12-jährigen. Wieder einmal kämpfte sich Markus Kruspe souverän auf den ersten Platz. Daniel Smotrin und Candy Porges konnten die Silbermedaille erkämpfen. Adrain-Pascal Knospe musste sich leider im Einzug ins Finale seinen Vereinskamerad Daniel beugen, erkämpfte sich die Bronzemedaille. Mit diesen vier Medaillen konnten sich die Sportler auch noch über einen 3. Platz in der Vereinswertung freuen.

Die älteren Sportler, unter 15 Jahre, wollten natürlich zeigen, dass auch sie viel gelernt haben. Kiki Piperidou, Nick Thurandt und auch Sebastian Schmidt, der seinen ersten Wettkampf bestritt, konnten sich in ihrer Gewichtsklasse die Goldmedaille holen. Kiki bestritt noch einige Freundschaftskämpfe in anderen Gewichtsklassen erfolgreich.

Marvin Burkhardt und Theo Herz konnten sich nach starken Kämpfen mit einer Bronzemedaille belohnen. Am meistens freuten sie sich über einen 2. Platz in der Vereinswertung und konnten so alle mit einer Medaille und zwei Pokalen die Heimreise antreten.


2 Goldmedaillen für PSV Judoka beim "Silbernen Roland"

von Dirk Schlicht

Am 17.09.2011 wurde in Brandenburg bereits zum 36. Mal um den "Silbernen Roland" gekämpft. Wie jedes Jahr war das Turnier wieder bestens organisiert und ein Magnet für viele Klassejudoka in verschiedenen Altersklassen. Mit über 600 Kämpfern aus 49 Vereinen und 9 Bundesländern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Mit einer kleinen Auswahl ihrer Spitzenkämpfer waren die Judoka des PSV Bernau mit am Start.

In der Altersklasse U 12 überzeugte Markus Kruspe nicht nur durch großen Kampfgeist, sondern auch durch herrliche Techniken und einer tollen Übersicht. Nach drei überzeugenden Siegen gewann Markus die Goldmedaille bei diesem schweren Turnier, welches in dieser Altersklasse als Sichtung für die Eliteschulen des Sports im Land Brandenburg gilt.

Vanessa Trajcev und Daniel Smotrin standen ihm nicht viel nach. Beide konnten durch großen Kampfgeist überzeugen und sicherten sich nach tollen Siegen bei je einer Niederlage hervorragende 3. Plätze und damit die Bronzemedaillen.

Zwei Bernauer Judoka kämpften in der Altersklasse U 10 - und wie sie das taten. Lea Elisa Kowalk kämpfte sich souverän bis ins das Finale und zeigte dabei herrliche Übergänge vom Stand- in den Bodenkampf. Im Finale musste sie sich leider einer starken Kämpferin aus Potsdam beugen und belegte somit einen tollen 2. Platz. Vadim Smotrin ließ an diesem Tag nichts anbrennen und demonstrierte all seine Stärken - unbändigen Kampfgeist und Angriffsjudo von der ersten Sekunde an. Er ließ seinen Gegnern an diesem Tag nicht die Spur einer Chance und beherrschte sie eindrucksvoll. Vadim wurde völlig verdient und eindrucksvoll Gewinner der Goldmedaille in seiner Gewichtsklasse.

In der U 14 erkämpfte sich Kiki Piperidou sehr zur Freude von ihrem Trainer Björn Lehmann in gewohnter Manier eine Bronzemedaille und rundete damit das hervorragende Abschneiden der Bernauer PSV Judoka ab.


Galaauftritt der Bernauer Judoka in Forst

von Hartmut Ott

Puh.., was für ein Tag der 04.09.11.

Andere nutzten das schöne Wetter, bei Temperaturen um die 30 Grad, für einen Besuch im Freibad oder Biergarten. Nicht die 6 Judoka aus der Altersklasse U17 und U20 um Trainer Franziska Pinske und Hartmut Ott, die machten sich am Sonntag um 06:30 Uhr auf, in Richtung Lausitz zum 1.Internationalen Pokalturnier der Kampfgemeinschaft Cottbus/Forst.

Was die Bernauer Judoka auf den Forster Tatamis zeigten, war nicht allein der Platzierungen wegen ein Galaauftritt, sondern auch die kämpferischen Auftritte waren sehr sehenswert. Mann des Tages war Michel Daue der gleich in zwei Gewichtsklassen, bis 66kg und -73 kg seine Gegner das Fürchten lehrte. Weder in der einen, noch in der anderen Gewichtsklasse gab er eine Wertung ab und gewann all seine 6 Kämpfe vorzeitig. Völlig zu Recht erhielt er am Ende des Wettkampfes nicht nur seine zwei Goldmedaillen, sondern auch den Pokal des besten Technikers überreicht.

Freudestrahlend, nach drei Siegen konnte auch Paul Roll -55kg seine aufsteigende Form mit einer Goldmedaille belohnen. Erwähnenswert war sein herausarbeiten zu den Festhaltetechniken, was auch der zweitplazierte Pole Wasyluk zu spüren bekam.

Nach den zuletzt sehr guten Trainingsauftritten und Einsätzen in der Landesliga, bestätigten Paul Weber-Markert -90kg und Enrico Wittwer +100kg, dass in der Zukunft weiter mit ihnen zu rechnen ist. Sie erkämpften sich, wie auch die leichteste an diesem Tag, Jenny Roll -44kg die Goldmedaille.

Nach zwei Siegen und ebensoviel Niederlagen gab es für Florian Hensel -66kg die Bronzemedaille. Er hat sich teuer verkauft und hat auch in den verlorenen Kämpfen gegen die Sportschüler aus Potsdam viele gute Wurfansätze gezeigt, die aber überstürzt angesetzt, zu Gegendrehtechniken führten.

Mit dem einen oder anderen Kämpfer mehr an diesem Tage hätte es in der Pokalwertung noch richtig spannend werden können. Dennoch Sechs Kämpfer, Sechs mal Gold, eine Bronzemedaille, dazu den besten Techniker und Platz Zwei in der Pokalwertung sind eine tolle Ausbeute für die Bernauer Judoka.

Platzierungen:

1.PlatzJenny Roll-44kg
1.PlatzPaul Roll-55kg
1.PlatzMichel Daue-66kg
1.PlatzMichel Daue-73kg
1.PlatzPaul Weber-Markert-90kg
1.PlatzEnrico Wittwer+100kg
3.PlatzFlorian Hensel-60kg

Bester Techniker:

Michel Daue
(1.Platz -66kg u. 73kg)

Teamwertung:

1.Kampfgemeinschaft Cottbus/Forst82 Punkte
2.PSV-Bernau65 Pkt.
3.Kodokan Vetschau50 Pkt.
4.UJKC Potsdam45 Pkt.

Weitere Bilder


Judoka mit 6 Medaillen beim 11. Mazda-Cup in Potsdam

von Dirk Schlicht

Nach dem erfolgreichen Einkämpfen eine Woche zuvor, fuhren die Judoka des PSV Bernau der Altersklassen U 10, 12 und 14 erneut nach Potsdam, diesmal lud Motor Babelsberg zum 11.Mazda-Cup in die Landeshauptstadt ein. Am Start waren nicht weniger als 35 Vereine aus 8 Bundesländern, darunter Bayern, Hamburg, Berlin und Sachsen, um nur einige zu nennen.

Gut vorbereitet und ohne Illusionen gingen unsere Nachwuchskämpfer auf die Tatami, wussten sie doch wie schwer es werden würde, wollten sie um die Medaillen mitkämpfen. Und die Auswahl der Judoka des PSV Bernau schlug sich mehr als achtbar.

Allen voran Vanessa Trajcev (U12), bezwang sie auf dem Weg ins Finale eine Kämpferin aus Halle und anschließend von Randori Berlin jeweils mit Ippon (voller Punkt) für tolle Würfe. Im Finale reichte es dann leider nicht und sie musste die Überlegenheit ihrer Rivalin anerkennen. Doch auch dieser 2. Platz ist bei dieser Turnierbesetzung ein großer Erfolg für Vanessa, die ihre wiedergewonnene Leistungsstärke eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.

Lea-Elisa Kowalk, Henrike Mühl, Ian Willendorf, Markus Kruspe und Marvin Burkhardt standen ihr nicht viel nach. Auch sie konnten die Tatami jeweils zweimal als Sieger verlassen und mussten anschließend eine Niederlage hinnehmen. Im Kampf um die Bronzemedaillen konnten sie sich nochmals steigern und ihre Gegner dann jeweils klar besiegen.

Auch Adrian Knospe muss erwähnt werden, startete er mit drei Ipponsiegen (u.a. für O-Uchi-Gari) in das Turnier, verletzte sich aber leider beim Kampf um den Einzug in das Finale und konnte dann auch nicht mehr zum Bronzekampf antreten. Sein 5. Platz und vor allem die tollen Techniken sollten ihm weiter Auftrieb geben und Bestätigung sein, richtig trainiert zu haben.

Auf diesem Weg wünschen wir den Verletzten gute und schnelle Genesung.

Dank gilt auch den beiden Kampfrichterinnen Simone und Adina Rosenplenter, die eine tadelsfreie und lobenswerte Leistung zeigten.


Bernauer Judo-Männer sind Vizelandesmeister

von Benjamin Runow

Solch einen aufreibenden Kampftag haben die Judofans und -kämpfer des PSV Bernau noch nicht erlebt in ihren nunmehr drei Jahren erfolgreichen Auftretens in der Landesliga. Und das Finale dieser Saison in der kleinen, aufgeheizten Halle des SV Motor Babelsberg im altehrwürdigen Konsumhof sollte an Spannung und letztendlich auch im Ergebnis kaum zu überbieten gewesen sein.

Es galt sich gegen vier weitere Brandenburger Mannschaften durchzusetzen, die sich zum größten Teil zu Kampfgemeinschaften aus bis zu vier Vereinen zusammengeschlossen haben, um dem gestiegenen Niveau der Liga in den letzten Jahren gerecht zu werden. Der PSV Bernau hielt bisher allerdings an seiner Maxime fest, nur "echte Bernauer Jungs" einzusetzen und dafür auch diejenigen Kämpfer zu aktivieren, die es zumeist aus beruflichen Gründen in die Ferne zog. Ein Konzept, dass an jenem Kampftag mehr denn je aufging. Mit einen durchaus geschwächten Kader, in dem einige wichtige Leistungsträger der vergangenen Saison aus beruflichen Gründen fehlten, mussten wie schon am vom Ergebnis her durchwachsenen ersten Kampftag zum Teil junge Nachwuchskämpfer heran, was zunächst natürlicherweise die Hoffnung auf eine Topplatzierung gedämpft hielt. So lag man in der Tabelle zuvor nach dem ersten Kampftag auf dem dritten Platz. Doch die teils hitzige Atmosphäre in der Halle mobilisierte ungeahnte Kräfte in der Bernauer Mannschaft.

Der erste Kampf gegen die späteren Titelverteidiger vom KSC Strausberg ging noch hauchdünn mit 4:3 und 30:32 Unterpunkten gegen die Bernauer aus. So blieben noch drei weitere Kämpfe, die keineswegs einfacher werden sollten. Die nächsten beiden Kämpfe gegen die Kampfgemeinschaften aus Treuenbrietzen/Ludwigsfelde/Falkensee und Babelsberg (die sich mit Kämpfern aus Königs-Wusterhausen verstärkten) verliefen und endeten ähnlich jeweils mit 4:3 für die Bernauer, in denen der 100kg-Mann Robin Stegemann als "Matchwinner" des Tages jeweils beim Stande von 3:3 den entscheidenden Punkt lieferte.

Aber auch die anderen Kämpfer zeigten den Gegnern allesamt, was das Team aus Bernau auszeichnet; eine ungeheure Moral und unbedingten Siegeswillen. So wurden schwierige Kämpfe siegreich über die Zeit gebracht und wichtige Punkte nach Hause gefahren. Die größten Stützen mit drei bis vier siegreichen Kämpfen an diesem Tag waren der junge Michel Daue -60kg, Mirko Risch bis -73kg und Robin Stegemann -100kg. Für weitere wichtige Punkte und beachtenswerten Einsatz zeigten Daniel Jäger -66kg, Martin Scholz -81 kg, Marcus Burkhardt -90 kg und das ebenfalls noch junge Schwergewicht Enrico Wittwer über 100kg, der teilweise gegen richtige Brocken mit spektakulären Techniken gewann. So auch im letzten Kampf gegen die KG Brandenburg/Jüterbog, die sich zusätzlich auch noch Kämpfern aus Belzig und Lauchhammer bedienten, letztendlich aber gegen die Bernauer Kämpfer und Fans keine Chance hatten bei einem Endstand von 5:2. Damit revanchierten sich die Bernauer überdies noch für die Niederlage vom ersten Kampftag.

Die ausgelassene Stimmung nach diesem fantastischen Kampftag gab dem Tag dann noch sein würdiges Ende.

Die Kämpfer:

-60 kgMichel Daue
-66 kgDaniel Jäger, Detlef Pascher
-73 kgMirko Risch, Frank Friedrich, Michel Duckstein
-81 kgMartin Scholz, Marc Geschke, Marco Patzwall, Benjamin Runow
-90 kgMarcus Burkhardt, Paul Weber-Markert
-100 kgRobin Stegemann
+100 kgEnrico Wittwer

Die Ergebnisse:

PSV Bernau – KSC Strausberg3 : 4
PSV Bernau – KG Treuenbrietzen/Ludwigsfelde/Falkensee4 : 3
PSV Bernau – Motor Babelsberg4 : 3
PSV Bernau – KG Brandenburg/Jüterbog/Belzig5 : 2

PSV Judoka mit tollem Start

von Dirk Schlicht

Die Sommerferien sind vorbei und zwei Wochen harten Trainings liegen hinter den Nachwuchsjudoka des PSV Bernau.

Am 27.08.2011 lud der UJKC Potsdam zur 2. Runde des Teddybärpokals der Altersklasse U 9 und zur 2. Runde des Erhardt-Buchholz-Gedenkturniers der U 11 nach Potsdam ein.

Guten Mutes und voller Tatendrang fuhren die jungen Judoka mit ihren Trainern Michelle Knospe, Jenny Roll und Dirk Schlicht in die "Höhle des Löwen" - nach Potsdam. Dort zeigten sie schon gute Form, großen Kampfgeist und auch einige herrliche Würfe. In beiden Altersklassen konnten insgesamt 8 Medaillen erkämpft werden!

In der U 9 konnten sich Juri Hochlachev und Ben Troche nach 4 bzw. 5 Kämpfen mit nur je einer Niederlage jeweils einen tollen 3. Platz und damit die Bronzemedaille erkämpfen. Daniel Weiß, Eric Leonhardt und Erik Wolff kämpften stark mit und enttäuschten trotz ihrer 5. Plätze nicht, konnte doch jeder von ihnen mindestens 2 Kämpfe für sich entscheiden.

Die U 11 war da um einiges erfolgreicher! Oliver Trajcev und Laura Müller erkämpften sich jeweils eine Bronzemedaille, Paul Harm und Vanessa Trajcev verloren leider beide ihre Finalkämpfe und belegten somit hervorragende 2. Plätze. Wobei die Niederlage von Paul äußerst zweifelhaft war, hat er doch den Kampf diktiert und seinen Gegner "im Griff" gehabt, beiden gelang keine Wertung. Das folgende Hantei-Urteil nach Verlängerung war dann für alle eine herbe Überraschung, der Kampfrichter hat wohl einen anderen Kampf gesehen.

Bis aufs oberste Treppchen und damit auf Platz 1 schafften es Lisa Marie Donath und wie bereits in der 1. Runde Henrike Mühl, welche doch etwas mehr Ruhe und Übersicht in ihre Kämpfe bringen sollte, würde sie damit nicht nur ihre sondern auch die Nerven ihre Trainer schonen, das Zeug dazu hat sie allemal!

In der Tageswertung der Altersklasse U 11 belegten die Bernauer einen tollen 3. Platz und ließen damit solch starke Vereine wie den JC 90 Frankfurt, Dento und Randori Berlin, um nur einige zu nennen, hinter sich.


Gelungener Landesliga-Auftakt für das Bernauer Judo-Team

von Hartmut Ott

Der erste Schritt ist gemacht, auch wenn dieser nicht ganz einfach war. Die doch recht bunte Truppe um Trainer Ott hat am ersten Kampftag den Platz in der Tabellenmitte, genau den Platz von 2009 und 2010 eingenommen. Und mit dem 3.Platz musste man nicht wirklich rechnen, dafür fehlten den Bernauern mit Christian Meschter, Martin Setz, Mirko Risch und Sven Borchardt vier gestandene Kämpfer der letzten Saison, in der Christian und Martin keinen ihrer Kämpfe verloren haben.

Wie die Jahre zuvor, so auch in diesem Jahr schöpfen die Bernauer ihre Kämpfer nur aus den eigenen Reihen. So bekommen auch die jüngsten, wie Marc Geschke, Michel Duckstein oder ältesten mit Detlef Pascher; sowie die Freizeit-Judoka die mit ein bis zweimal Training in der Woche und Spaß an der (Judo) Freude haben, eine Ligachance. Die Freude könnte aber bald ins Hintertreffen geraten, wenn sich die letzten verbliebenen Teams weiter so kraftvoll verstärken.

Was sich gleich gegen den Liga-Ersten der letzten Saison widerspiegelte. Umso wertvoller ist das 3:3 im ersten Kampf gegen den KSC-Strausberg, mit den zwei starken Kämpfern aus Oranienburg einzuschätzen. Was folgte waren viele enge und spannende Kämpfe gegen weitere Kampfgemeinschaften, so gab es darauf das nächste 3:3 gegen die KG Treuenbrietzen-Falkensee-Ludwigsfelde und ein unerwartetes 5:0 gegen Motor Babelsberg die sich mit einigen Kämpfern aus KWH und Oranienburg verstärkt haben.

Ob es an der Euphorie der guten Resultate lag oder der nachlassenden Kondition bleibt offen, egal wie, auch der verlorene Kampf gegen die KG Brandenburg-Jüterbog-Lauchhammer mit 2:5 war von Höhen und tiefen bestimmt. So feierte erfreulicher Weise Marc Geschke mit einem Sieg -73kg seinen erfolgreichen Ligaeinstand.

Keiner der Kämpfer enttäuschte und mit Michel Daue, - 60kg, der alle vier Kämpfe eindrucksvoll gewann, Martin Scholz -81kg, mit drei Siegen und Käpt’n Ben der eine Gewichtsklasse höher startend -90kg zwei Siege bei steuerte, hatten die Bernauer an diesem Tage drei tragende Stützen auf ihrer Seite.

Auch wieder beeindruckend war die lautstark mitgereiste Bernauer Fan-Gemeinde, DANKE!!

Unsere Helden:

-60 kgMichel Daue, Paul Roll
-66 kgDaniel Jäger, Detlef Pascher
-73 kgMichel Duckstein, Marco Patzwall, Frank Friedrich, Marc Geschke
-81 kgMartin Scholz, Paul Weber-Markert
-90 kgBenjamin Runow, Marcus Burghardt
-100 kgRobin Stegemann
+100 kgEnrico Wittwer

JUDO- Landesliga Brandenburg

MannschaftPlatzPunkteKämpfeUnterpunkte
KSC Strausberg16:218:8170:70
KG Brandenburg/Jüterbog25:315:12150:112
PSV Bernau34:413:11127:110
KG Treuenbrietzen/Falkensee/Ludwigsf.43:59:1687:152
Motor Babelsberg II52:68:1662:152

1. Kampftag am 26. Juni 2011 in Ludwigsfelde

Motor Babelsberg II-KSC Strausberg3 : 3 (20:25)
PSV-Bernau-Kampfgemeinschaft Brandenburg/Jüterbog2 : 5 (20:50)
Motor Babelsberg II-PSV-Bernau0 : 5 (00:50)
KSC Strausberg-KG Treuenbrietzen/Falkensee/Ludwigsfelde7 : 0 (65:00)
Motor Babelsberg II-KG Brandenburg/Jüterbog2 : 5 (15:50)
KSC Strausberg-PSV-Bernau3 : 3 (30:30)
Motor Babelsberg II-KG Treuenbrietzen/Falkensee/Ludwigsfelde3 : 3 (27:30)
KSC Strausberg-KG Brandenburg/Jüterbog5 : 2 (50:20)
PSV-Bernau-KG Treuenbrietzen/Falkensee/Ludwigsfelde3 : 3 (30:30)
KG Brandenburg/Jüterbog-KG Treuenbrietzen/Falkensee/Ludwigsfelde3 : 3 (30:27)

Fridolin Vach ist Landesmeister

von Simone Rosenplenter

Am Sonntag fuhren die Trainer Björn Lehmann und Simone Rosenplenter mit fünf qualifizierten Sportlern der U 14 zur Landesmeisterschaft nach Fürstenwalde.

Titus Reiche, in der 37-kg-Klasse startend musste trotz guter Leistung Lehrgeld bezahlen. Er unterlag im ersten Kampf dem späteren Landesmeister und konnte auch den zweiten Kampf nicht gewinnen. Da er noch zum jüngeren Jahrgang zählt, kann er nächstes Jahr zeigen, dass er mehr Potential hat.

Fabian Fünfstück startete eine Gewichtsklasse höher im ersten Kampf mit einem Sieg. Danach unterlag er dem späteren Drittplatzierten und fand sich in der Trostrunde wieder. Dort besann er sich auf seine Stärken und hebelte den nächsten Gegner ab, was ihm den Sieg einbrachte. Im kleinen Finale reichte eine kurze Unaufmerksamkeit, damit der Gegner siegen konnte. So erhielt Fabian den 5. Platz.

Marvin Burkhardt musste bereits vor der Waage kämpfen. Er reiste bedingt durch seine Klassenfahrt mit Übergewicht an und durfte beim Laufen auf dem Sportplatz schwitzen, um unter 46 kg zu kommen. Seinen ersten Kampf konnte er dann mit einem schnellen Sieg beenden. Im zweiten Kampf unterlag er und musste nun über die Trostrunde, um eine Medaille zu erkämpfen. Dort ließ er nichts anbrennen und konnte trotz Nervosität alle drei Duelle als Sieger beenden und erhielt verdient die Bronzemedaille.

Kiki Piperidou, als einziges Mädchen der Bernauer Judokas startend, durfte gleich im ersten Kampf über die volle Zeit von 4:30 min kämpfen. Die Hantei-Entscheidung der Kampfrichter fiel dann gegen Kiki aus, so dass auch sie sich über die Trostrunde zur Medaille kämpfen musste. Wie bereits Marvin ließ auch Kiki nichts anbrennen und konnte alle drei Kämpfe vorzeitig mit einem Sieg beenden, um ebenfalls die Bronzemedaille zu empfangen.

Fridolin Vach, eigentlich in der 55-kg-Klasse startend, musste aber durch 100 Gramm Übergewicht bei der Kreisunionsmeisterschaft nun in der 60-kg-Klasse starten. Alle seine drei Kämpfe konnte er nach kurzer Zeit siegreich beenden und wurde verdient Landesmeister.

In einer Woche geht es für die Medaillengewinner zu den Nordostdeutschen Meisterschaften, wo Berlin, Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg ihre Meister küren, für diese Altersklasse die höchsten Meisterschaften.


Beide Starter des PSV Bernau unter den Top-10
der Grand Masters Judo World Championships

Vom 16. – 19. Juli fand in Frankfurt am Main die 3. IJF Judo WM der Altergruppe Ü30, in Kooperation mit dem Deutschen Judobund, statt. Unter den 1038 Startern aus 49 Nationen wurden die weltbesten Judosportler ihrer Alters- und Gewichtsklasse ermittelt. Unter besten Bedingungen konnten sich die Wettkämpfer auf 5 Matten messen und ihre Weltmeister küren.

Der PSV Bernau entsandte zu den Einzelentscheidungen zwei Starter in der Alterklasse M5, bis 90 kg. Die auch bei der Deutschen Meisterschaft erfolgreichen Wettkämpfer Frank Kube und Rainer Prüfig (beide 1. Dan) stellten sich den weltbesten in ihrer Kategorie.

Nach knappen Auftaktniederlagen konnten sich beide in der Hoffnungsrunde weiter vorkämpfen und erreichten hier hervorragende Platzierungen unter den Top-10. Rainer Prüfig belegte den 7. und Frank Kube den 9. Platz in einem starken Teilnehmerfeld. Knappe Niederlagen gab es für beide nur gegen die späteren Medaillenträger. Nur wenige Sekunden oder ein Yuko (kleinste Wertung) trennten beide Wettkämpfer von noch größeren Erfolgen.

Im Ergebnis zeigten sich die hervorragende Trainingsarbeit und die Trainingsbedingungen die bei PSV Bernau geleistet und angeboten werden. Neben dem kontinuierlichen Training bei Ralf Bannier (2. Dan), der auch die Wettkämpfer vor Ort betreute, waren weitere Garanten des Erfolges Hartmut Ott (4. Dan) Trainer der 1. Männermannschaft und Stefan Niesecke (3. Dan), der als aktiver Bundesligakämpfer viele wertvolle Tipps liefern konnte. Die Entwicklung des gesamten Bernauer Ü30 Teams kann weiter mit Spannung verfolgt werden.


Judoka mit 2 Medaillen

von Dirk Schlicht

Mit 8 durch die KUEM qualifizierten Sportlern startete der PSV Bernau bei der diesjährigen Landesmeisterschaft der Altersklasse U 12 am 18.06.11 in Fürstenwalde.

Dass der Weg auf das Podest und damit zu den Medaillen wieder besonders schwer werden würde, war allen PSV-Judoka klar, doch waren sie gewillt ihr Bestes zu geben um im Medaillenkampf mit eingreifen zu können.

Ewa Homan und Paul Harm war ihre Nervosität deutlich anzumerken (beide noch U 11 er). Beide zeigten ordentliche Leistungen und kämpften gut mit. Leider reichte es zu keinem Sieg, doch enttäuschten sie auch nicht. Candy Porges und Daniel Smotrin (durch Krankheit gehandicapt) konnten je einen Kampf gewinnen und verloren aber auch zweimal, so dass diese Meisterschaft recht früh für sie zu Ende war.

Besser machten es die noch in der U 11 startberechtigten Vanessa Trajcev und Henrike Mühl. Mit je zwei Siegen und zwei Niederlagen in diesem starken Teilnehmerfeld, konnten sie sich je einen tollen 5. Platz erkämpfen. Beide wiesen mit ihren starken kämpferischen Auftritten nach, dass sie im Land Brandenburg auch in der U 12 ganz vorn mithalten können.

Markus Kruspe begann das Turnier mit zwei überzeugenden Siegen. Im Kampf um den Einzug in das Finale unterlag er dem späteren Landesmeister und hatte so nur noch die Chance um Bronze zu kämpfen. Diese Medaille wollte Markus unbedingt haben und so begann er diesen Kampf aggressiv und voller Siegeswillen. Mit zwei herrlichen O-Uchi-Gari (Hakeltechniken), für die er je einen Waza ari (halber Punkt) bekam, konnte er den Kampf nach gut einer Minute für sich entscheiden und sich später stolz die Bronzemedaille umhängen lassen.

Adrian Knospe zeigte eine überragende Leistung bei diesem schweren Turnier. Mit großem Kampfgeist und einigen herrlichen Techniken konnte sich Adrian, sehr zur Freude seines Trainers Björn Lehmann, bis in das Finale vorkämpfen. Dort stand ihm D. Matuschewitz vom JC 90 Frankfurt /O. gegenüber, der an diesem Tage aber das bessere Ende für sich hatte und den Kampf für sich entscheiden konnte. Mit dieser Silbermedaille konnte Adrian den größten Erfolg seiner noch jungen Sportlerkarriere feiern und seine Leistungsstärke ein weiteres Mal eindrucksvoll nachweisen.


Gold, Silber und Bronze wechselten von München nach Bernau

von Hartmut Ott

Drei Bernauer Judoka haben am Pfingstwochenende vom 10.-11.06.2011 beim Isarpokal des TSV-München-Grosshadern, einem Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes, in der Altersklasse U20 einen kompletten Medaillensatz erkämpft.

Auch im Bayrischen München sollte sich jetzt herum gesprochen haben, dass es nicht nur am Chiemsee, sondern auch in Brandenburg ein Bernau gibt. Auch wenn der eine oder andere Kader fehlte, so kam es unter den Augen des, in Abensberg ansässigen Männer U20 Bundestrainer Richard Trautmann, zum Aufeinandertreffen der Bundes- und Landeskader aus ganz Deutschland, die sich mit guten Kämpfen und Platzierungen ins Gespräch bringen wollten.

Auch Trainer Ott traute seinen Jungs zu, dass sie sich mit den Topleuten messen könnten. Auch wenn diese in den Olympia- und Landesstützpunkten an einem Tag bis zu drei Trainingseinheiten, die Bernauer max. vier in der Woche absolvieren, war sich Ott sicher, in München das eine oder andere Achtungszeichen setzen können.

Den Anfang machte Michel Daue in der Gewichtsklasse bis 66kg mit 21 Teilnehmern. Mit dem Deutschen Vizemeister (U17) Robert Barwig aus Niedersachsen, dem späteren Turniersieger, kam gleich im ersten Kampf der schwerste Brocken. Michel kam schwer in den Kampf rein und musste diesen nach zwei Gegendrehtechniken verloren geben. Ein wenig zerknirscht lief es im zweiten Kampf gegen den Bayern Arthur Bart schon wesentlich besser. Mit zwei sehenswerten Kontertechniken beendete der Bernauer diesen Kampf vorzeitig, wie auch die darauf folgenden Kämpfe gegen Papaccio, Baden-Württemberg und Hines aus Potsdam, die er mit einem Hüft und Handwurf mit einem vollen Punkt für sich entschied. Im Viertelfinale kam es zum Brandenburger Duell gegen Maurice Dech JC-90 Frankfurt/Oder. Motiviert, mit den vorher gewonnenen Kämpfen und dem nötigen Respekt kam es nach anfänglichen Wurfansätzen zum Übergang vom Stand in den Bodenkampf. Hier reagierte der Bernauer am schnellsten und konnte seinen Kontrahenten mit einer Würge besiegen. Das Halbfinale gegen den Linkskämpfer Christoph Siegel aus Niedersachsen war bis zum Ende ausgeglichen und konnte nach der regulären Kampfzeit von 4 Minuten nicht entschieden werden, weil beide Trainer ihre Sportler gut eingestellt hatten. Michel konnte dann aber im Golden Score, der Verlängerung von 2 Minuten, eine Unachtsamkeit seines Gegners zum kontern und dem daraus folgenden Sieg nutzen. Die sechs Kämpfe haben ihn viel abverlangt, sodass die Kraft und Konzentration letztendlich nicht mehr für den Finalsieg gegen den Gegner des 1.Kampfes reichte.

Auch sieben Kämpfe musste der Bernauer Martin Setz, der seit September 2010 am Olympiastützpunkt Potsdam trainiert, in der Gewichtsklasse bis 60 kg absolvieren, um am Ende den Isarpokal entgegen nehmen zu können. In der Vorrunde glänzte Martin nicht nur mit seiner Spezialtechnik, sondern auch der Variabilität anderer Techniken. So konnte er auch gegen Gegner gewinnen, die sich auf den Deutschen Meister (U17) vermeintlich gut eingestellt hatten. So gewann er unter anderem in der Vorrunde gegen direkte Kaderkonkurrenten, wie Ehmig (Hessen), Haubold (Sachsen), Plato (Württemberg), Grewenig (Pfalz) und Schneider (NRW). Im Halbfinale wartete Hook aus der Pfalz, der Martin in arge Bedrängnis und einem zwischenzeitlichen Rückstand brachte. Beide kennen sich und schenkten sich nichts, aber das nötige Quäntchen Siegesglück war auf Martins Seite. Im Finale konnte, der aus der Vorrunde schon besiegte Ehmig wiederum nichts entgegen setzen, so dass der Bernauer eine vom Gegner eingedrehte Technik zum kontern und vorzeitigen Sieg ausnutzte.

Der lang verletzte Enrico Wittwer kämpfte bei den Schweren +100kg anfangs zu sehr mit seiner Aufregung anstatt mit seinen Gegnern. Gute, aber zum Teil überstürzte Ansätze brachten nicht den erhofften Erfolg. Trotz der langen Wettkampfpause stellte er sich der Herausforderung und belohnte sich am Ende mit der Bronzemedaille.

Super Leistung und super Sportler, was dann noch kurz im wohl berühmtesten Wirtshaus in München mit einer zünftigen Maas gefeiert wurde, ehe es ins Brandenburgische Bernau heimwärts ging.

Weitere Bilder


Judoka wieder erfolgreich

von Dirk Schlicht

Nach einigen wettkampffreien Wochen freuten sich die jungen Nachwuchsjudoka des PSV Bernau auf die Turniere am 14./15.05.2011 in Fürstenwalde und Hoppegarten.

In Fürstenwalde wurde der Spree-Cup in den Altersklassen U 10 und U 12 ausgekämpft. In der U 10 startete nur Lea Elisa Kowalk, die nach großer kämpferischer Leistung nur im Finale ihrer Dauerkontrahentin von Kaizen Berlin unterlag und sich somit eine tolle Silbermedaille sicherte.

In der U 12 hatten es die Bernauer PSV-Judoka wieder besonders schwer. Nach 3 bzw 4 Siegen standen Vanessa Trajcev, Vadim Smotrin (eigentlich noch in der U 10 startberechtigt) und Markus Kruspe im Kampf um den Einzug ins Finale. Leider verloren alle drei diesen wichtigen Kampf und belegten somit jeweils einen guten 3. Platz.

Besser lief es dagegen für die U 9 in Hoppegarten. Mit jeweils 3 Ippon-Siegen (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) konnten sich Lucie Rapp, Juri Hochlachev und Ben Troche souverän den 1. Platz und damit die Goldmedaille erkämpfen. Juri konnte sich seine drei Siege mit drei verschiedenen Techniken (O-Goshi rechts, Seoi-Otoshi links und eine Festhalte) mehr als überzeugend sichern. Daniel Weiß und Erik Wolf konnten sich bis in die Finals vorkämpfen, unterlagen aber dort und wurden verdiente Silbermedaillengewinner. Je einen 3. Platz erkämpften sich Eric Leonhardt, Niko Schwarzat und Maik Semrau.

Mit insgesamt 12 erkämpften Medaillen, davon 3 Goldenen, konnten die Trainer Simone Rosenplenter, Michele Knospe und Dirk Schlicht sowie die mitgereisten Eltern und Aktiven äußerst zufrieden die Heimreise antreten.


Bernauer Judoka beim Internationalen Judo-Master in Österreich

von Hartmut Ott

Am Wochenende vom 15.-17.04.2011 nahm eine kleine aber feine Auswahl an Bernauer Judoka an den Internationalen Oberösterreichischen Judo-Masters 2011 teil. Auf fünf Matten fand in Rohrbach ein internes Qualifikationsturnier für die Österreichischen Judoka mit internationaler Beteiligung statt. In drei Altersklassen (U17, U20, Mä. +Fr.) fighteten die besten Judoka nicht nur aus dem Gastgeberland, sondern auch aus Kanada, Tschechien, Moldawien und Deutschland.

Nach einer achtstündigen Anfahrt mit ungewollter Sightseeingtour durch Prag sind alle Bernauer Kämpfer etwas müde in der Alpenrepublik eingetroffen. Die Altersklasse U20 musste dann am Samstag auch als erstes ran. Mit den erfahrenen Kämpfern der letzten Deutschen Meisterschaften Jenny Roll, Martin Setz und Michel Daue liebäugelte Trainer Ott mit der ersten Medaille.

Da an diesem Tag keine Kämpferin in der Gewichtsklasse-44kg am Start war, musste Jenny in der Gewichtsklasse -48kg an den Start gehen. Zum Teil fehlte die internationale Wettkampfpraxis und zum anderen das Gewicht, dennoch gelang es der jungen Bernauerin den dritten Platz zu belegen. Für Martin und Michel ging es gleich ordentlich zur Sache. Martin Setz,- 60kg, konnte bis auf das Halbfinale alle Kämpfe nach harten Auseinandersetzungen für sich entscheiden. Ähnlich sah es auch bei Michel Daue bis 66kg aus. Auch für ihn kam der erste Stopp, denkbar knapp, im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Shala aus Österreich. Beide Bernauer Judoka haben dann aber im kleinen Finale wieder siegreich die Tatami (Matte) in Rohrbach verlassen und konnten sich am Ende des Tages über die Bronzemedaille freuen.

Mit stolzer Brust, der guten Erfolge vom Vortag und dem Gefühl, dass auch am Sonntag wieder was für die Bernauer drin ist geschuldet, ging es für die zwei Starter, Paul Roll -55 kg und Frederic Brunnett in der U17 als erstes auf die Tatami. Aber für die beiden Youngster hingen die Trauben bei ihrem ersten internationalen Auftritt noch sehr hoch. Sie zeigen trotz Aufregung gute Ansätze und empfahlen sich für weitere Einsätze.

Was folgte waren die Männer und Frauen, wo auch die beiden Starter vom Vortag, Michel Daue und Martin Setz wieder antraten. Beide versuchten gemeinsam die Gewichtsklassen -60kg bei den Männern aufzumischen. Das gelang den beiden wieder sehr eindrucksvoll. Martin gewann vier Kämpfe und gab den entscheidenden Kampf erst in der Verlängerung durch eine strittige Kampfrichterentscheidung ab. Nach Bronze vom Vortag holte er sich die Silbermedaille. Für Teamkollege Michel Daue reichte es mit drei gewonnen und zwei verlorenen Kämpfen erneut zur Bronzemedaille.

Auch Franzi Pinske wollte dieses Turnier nutzen, um sich optimal für die in Paris stattfindenden Europäischen Polizeimeisterschaften vorzubereiten. Eine Gewichtsklasse höher als gewohnt konnte Franzi ihre Kämpfe in der Gewichtsklasse -52 kg gewinnen und nur der späteren Turniersiegerin Raab aus Österreich den Vortritt lassen. Nach 2002 als die Bernauerin erstmals in Rohrbach/Österreich mit einer Bronzemedaille glänzte, holte sie sich nun die silberne zu ihrer stolzen Trophäensammlung hinzu.

Ebenfalls mit einer Silbermedaille belohnte sich der trainingsfleißige 100kg Mann Stefan Niesecke. Auf den Bundesligakämpfer warteten erwartungsgemäß nicht nur schwere, sondern auch harte Brocken. Auch er scheiterte erst im Finale am starken Österreicher Kronberger.

Für Marco Patzwall -73kg, Platz 5 und Daniel Jäger -66kg Platz 7 reichte es nicht nach ganz vorn, dennoch ließen beide in den Kämpfen nichts unversucht um sich ebenfalls auf dem Podest wieder zu finden.

Mit reichlich Edelmetall (3xSilber u.4xBronze)im Gepäck sind die Bernauer Judokämpfer, Dank der Unterstützung von Hr.Sven Lukat, Montag früh 02:00 Uhr wieder wohlbehalten im Barnim angekommen.

Weitere Bilder in der Bildergalerie


Bernauer Judoka in Bad Belzig erfolgreich

von Hartmut Ott

Einen Tag nach dem 40. Judojubiläum von Trainer Hartmut Ott startete der PSV-Bernau an zwei Tagen beim 12. Belziger Pokalturnier. Wegen vieler Ausfälle, bedingt durch Kampfrichter- und Trainerausbildungen, hatte man das Ziel des Pokalgewinns nach hinten geschraubt und sich auf die Einzelkonkurrenz in den Gewichtsklassen fokussiert.

In der U17 startete der PSV Bernau am Samstag auf vier Matten schon recht ordentlich. So konnte die jüngste Bernauer Starterin Scully Porges mit Platz 1 erneut positiv auf sich aufmerksam machen und alle Kämpfe in der Gewichtsklasse -48 kg für sich entscheiden. Ebenfalls als jüngster dieses Jahrgangs startete Theo Herz in der Gewichtsklasse -66kg. Theo, noch etwas zu leicht und unerfahren, zeigte dennoch beherzte und spannende Kämpfe in der AK U17. Nach je zwei Siegen und Niederlagen, belohnte er sich mit dem 3. Platz in der Einzelwertung. Ebenfalls einen 3. Platz für die Bernauer holte der Fünfte der letzten Nordostdeutschen Meisterschaft Frederic Brunnett in der Gewichtsklasse -66kg. Mit nur einem verlorenen Kampf um den Einzug ins Finale setzte Frederic seinen guten Lauf fort. Ebenfalls nur einen Kampf verloren hat Paul Roll, allerdings erst im Finale in der Gewichtsklasse -55kg. Paul, der zu den Nordostdeutschen Meisterschaften leider erkrankt war, zeigte das erwartete Kampfpotential, was ihm den 2. Platz auf dem Podest bescherte. Der ebenfalls gute 3. Platz von Philipp Paul in der Gewichtsklasse –81kg komplettierte das sehr gute Abschneiden der kleinen aber feinen U17 Truppe aus Bernau. So konnten sich am Ende des langen Kampftagestages die Bernauer Judoka mit Betreuer Björn Lehmann über den kleinen Pokal freuen, den es für den 3. Platz in der Gesamtwertung unter 36 Vereinen gab.

Nicht weniger erfolgreich präsentierten sich tags darauf die Altersklasse U20 und die Männer und Frauen in Bad Belzig. Einen überragenden Tag erwischte Michel Daue in der U20 bis 66 kg, obwohl gerade in dieser Gewichtsklasse viele starke Starter der letzten NODEM am Start waren. In seinen drei siegreichen Begegnungen brillierte Michel mit drei verschiedenen Standtechniken, die alle vorzeitig den Kampf beendeten und Michel aufs oberste Treppchen beförderten. Das nächste Highlight lieferte an diesem Tag der kämpfende 1. Vorsitzende des Vereins Detlef Pascher. Er wollte dieses Turnier nutzen um sich auf die anstehende DEM der Veteranen vorzubereiten. Mit dem Erfolg des fünften Platzes, dem Sieg über einen DAN-Träger und einem gebrochenen Zeh, ist es dem 43-jährigen auch eindrucksvoll gelungen.

Hier die weiteren Platzierungen für die Bernauer Judoka:

Madeline SchönleinU201.Platz-48kg
Michele KnospeU202.Platz-52kg
Jasmin DaueU202.Platz-63kg
Daniel JägerMänner3.Platz-66kg
Marco PatzwallMänner3.Platz-73kg
Björn BrotmannMänner3.Platz-73kg

Trotz des Ausfalls sicherer Punktelieferanten wie Franzi Pinske und der in der anfangs erwähnten in Ausbildung befindlichen Sportler, konnte am Ende des Tages der Vereinsvorsitzende den Pokal für den 2. Platz entgegen nehmen. Nur der Kampfgemeinschaft (Zernsdorf/Königs-Wusterhausen und Babelsberg) ist es gelungen den Bernauer Judoka um Trainer Ott den ganz großen Pokal wegzunehmen.


PSV Judoka mit 5 x Gold beim Spreewald-Pokal in Lübben

von Dirk Schlicht

Am 19.03.11 kämpften Judoka der Altersklassen U 9 und U 11 aus 20 Vereinen um den Spreewald-Pokal in Lübben.

Auf Grund einer guten Wettkampfvorbereitung fuhren die Judoka des PSV Bernau äußerst optimistisch in die Spreewaldstadt. Dort zeigten sie ihr ganzes Können und auch tolle Techniken, überzeugten auch mit großen Kämpferherzen.

Damit vor allem Vanessa Trajcev in der Altersklasse U 11, musste sie doch im Pool eine Niederlage einstecken und um noch ins Finale einzuziehen, alle weiteren Kämpfe gewinnen. Zwei Siege folgten und im Finale stand sie ihrer Bezwingerin aus dem Pool gegenüber. Nach Festlegung der taktischen Marschroute mit Trainer Schlicht und aufmunternden Worten von Mutti, demontierte Vanessa ihre Gegnerin im Finale regelrecht! Mit 3 Yuko (mittlere Wertungen) und einem Waza ari (halber Punkt) führte sie bereits, um den Kampf schließlich mit einer Festhalte zu beenden. Die nicht mehr erwartete Goldmedaille war erkämpft!

Henrike Mühl (U 11) brauchte nur einmal auf die Tatami, einem schönen Wurf ließ sie eine Festhalte folgen und der Sieg und damit die Goldmedaille war gesichert.

Die dritte Goldmedaille steuerte Ewa Homann (U 11) bei, die ihren ersten Turniersieg feiern konnte.

Lisa-Marie Donath und Lea-Elisa Kowalk ( beide U 11 ) kämpften stark mit. Beide konnten sich eine Bronzemedaille erkämpfen und ansteigende Form nachweisen.

In der U 9 waren nur 2 Judoka des PSV Bernau am Start. Doch beide boten fast sensationelle Leistungen. Ben Troche, bei seinem erst zweiten Wettkampf überhaupt, musste 4 Kämpfe bestreiten und konnte alle 4 Kämpfe siegreich gestalten. Kämpferisch konnte er mehr als überzeugen und sich so stolz die Goldmedaille bei der Siegerehrung umhängen lassen.

Die eindrucksvollste Leistung aber bot Juri Hochlachev. 5 Kämpfe, 5 vorzeitige Siege mit viermal Harai Goshi und einmal einer Festhalte, viel mehr als 2 min brauchte Juri nicht, um sich ebenfalls eine Goldmedaille zu erkämpfen. Nur schade, dass diesmal der beste Kämpfer oder besser der beste Techniker nicht ausgezeichnet wurde. An Juri hätte wohl kein Weg vorbei geführt!

Es war ein schönes Turnier, welches die Bernauer Nachwuchsjudoka erfolgreich beenden konnten.


5.Platz für Jenny Roll
bei den Deutschen Meisterschaften der AK U20 in Herne (NRW)

von Hartmut Ott

Mit einer Handvoll Judoka wollte der PSV-Bernau bei den Deutschen Meisterschaften, in Herne erneut für Furore sorgen. Dafür wollten sich Jenny Roll, Michel Daue, Martin Setz, Enrico Wittwer und Trainer Hartmut Ott am 05./06.03.11 nach Herne (NRW) auf dem Weg machen.

Bedingt durch eine langwierige Bronchitis, mussten die Bernauer Judoka leider auf Michel Daue verzichten. Trainingsversuche in der letzten Woche scheiterten und zwangen Trainer und Sportler zu der bitteren Entscheidung nicht zu starten. Michel, Kopf hoch es geht weiter!

Auf vier Matten kämpften an zwei Tagen die, durch die Qualifizierung in Landes- und Nordostdeutschen Meisterschaften, besten Judoka der Altersklasse U20 um den Titel des Deutschen Meisters. Auch wenn die Bernauer von der Altersstruktur in der U20 mit den teils jüngeren Kämpfern am Start war, hofften sie auf das eine oder andere Achtungszeichen.

Den Anfang machte in der Gewichtsklasse -60kg (24 Teilnehmer) Martin Setz, in der auch Michel Daue als Drittplatzierter der NODEM startberechtigt gewesen wäre. Martin gelang es, im ersten Kampf Hock aus der Pfalz vehement unter Druck zu setzen und erhielt durch seine Wurftechniken kleinere Wertungen, die ihm letztendlich den Sieg einbrachten.

Auch im zweiten Kampf gegen Sokolowski aus NRW wollte und hat Martin versucht dem Gegner seinen Kampfstil aufzuzwingen. Das gelang nur zum Teil, denn zum Ende des Kampfes nutze der Westfale, der bis dahin sehr passiv agierte, eine Technik des Bernauers zum kontern. Um die dafür erhaltene Wertung aufzuholen war die Restzeit zu kurz und Martin verlor den Kampf. Da sein Gegner auch den nächsten Kampf verlor und nicht das Viertelfinale erreichte, war damit der Wettkampf für den jungen Bernauer leider beendet.

Ähnliches Pech mit dieser Konstellation hatte auch Enrico Wittwer –100Kg (22 Teilnehmer). In seinem ersten Kampf traf Enrico auf den starken Rollwage aus Niedersachsen, der auch zum erweiterten Kreis der Titelaspiranten gehörte. Der Bernauer kam gut in den Kampf rein und versuchte das Zepter in die Hand zu nehmen. In der Mitte des Kampfes kam es bei den 100kg-Kolossen zu einer Situation wo es hieß - selbst werfen oder gekontert werden. Letztendlich nutze der Niedersachse seine Wettkampfroutine aus und brachte den Bernauer zu Fall. Da dieser in der Hauptrunde das Viertelfinale direkt verfehlte, kam das zweite vorzeitige Aus an diesem Tag.

Ab 14:45 Uhr griff dann das Extraleichtgewicht Jenny Roll bis 44kg (15 Teilnehmer) ins Wettkampfgeschehen ein. Sichtlich aufgeregt und nach 10 sec. überglücklich konnte sie schon wieder die Tatami (Matte) verlassen, denn innerhalb der dieser Zeit gelang es Jenny ihre Gegnerin Hoffman aus Niedersachsen auszukontern und ihr Minimalziel, einen Kampf zu gewinnen, zu erreichen. Durch das Freilos und den gewonnenen Kampf stand Jenny im Viertelfinale Fischer aus Württemberg gegenüber. Ihre Euphorie konnte sie in diesem Kampf nicht nutzen und verlor. In der Hoffnungsrunde nahm Jenny aber den erfolgreichen Faden wieder auf und gewann jeweils durch Kontertechniken, vorzeitig gegen Khabbazeh aus Hessen und Schubert aus NRW. Somit stand Jenny erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft in einem kleinen Finale um die Bronzemedaille. Durch ihre bis dahin gezeigten Kontertechniken sind die Trainer von Meier (Württemberg) aufmerksam geworden und haben sie so eingestellt, dass Jenny ihre Kontertechniken zum Verhängnis wurden und sie ihrerseits selbst ausgekontert wurde. Dennoch hat sie, mit drei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen sich und den PSV-Bernau prächtig präsentiert.

Weitere Bilder


Zwei Nordostdeutsche Meister aus Bernau

von Hartmut Ott

Am 12.und 13.02.2011 fanden in Strausberg für die besten Judoka der Altersklasse U17 und U20, aus den Bundesländern: Berlin, Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg die Nordostdeutschen Titelkämpfe statt. Auch 9 Judoka vom PSV-Bernau haben sich für das Nordostevent qualifiziert. Der Wunsch und die Hoffnung der Trainer war es, dass sich drei Sportler aus Bernau am Ende auf dem Podest wieder finden und das Ticket für die Deutsche Einzelmeisterschaft einlösen.

Frederic Brunnett in der AK U17 machte am Samstag den Anfang. Seinen ersten Kampf in der Gewichtsklasse -66 kg konnte er erfolgreich mit einer Festhalte für sich entscheiden. Eine Unachtsamkeit von Frederic im darauf folgenden Kampf nutzte der Berliner Landesmeister Dunker mit einer Würgetechnik und konnte somit diesen für sich entscheiden. In der Hoffnungsrunde steuerte Frederic mit zwei Siegen gegen Patzenhauer (MV) und Riewe (Berlin) das kleine Finale um Platz drei an. Dort wartete der Landesmeister Morelly aus Brandenburg, der ebenfalls das Finale verpasste. Lange gut gegen gehalten, gut gekämpft und leider verloren, letztendlich hat eine Wertung am Ende diesen Kampf entschieden. Somit blieb Frederic mit drei Siegen und zwei Niederlagen der undankbare 5.Platz, der dennoch in diesem starken Teilnehmerfeld eine tolle Platzierung ist.

Bei den Jahrgangsküken Scully Porges -48 kg und Maria Lang – 57 kg lief an diesem Tag wenig zusammen. Maria begann verheißungsvoll mit einer erfolgreichen Kontertechnik, für den sie auch einen Wazari (halber Punkt)erhielt. Leider verletzte sie sich dabei und musste aus dem Wettkampf ausscheiden. Ähnlich lief es auch bei Scully ab, nur das sie sich nach einem gewonnenen und verlorenen Kampf, im dritten Kampf verletzte. Beide müssen jetzt die Wunden heilen, fleißig trainieren und dann können und werden sie, als jüngste des Jahrgangs, weitere zwei Jahren um Meisterschaftsehren in der AK U17 kämpfen.

Sonntag der 13. sollte für die Judoka vom PSV kein Unglückstag, sondern ein Glückstag werden. Denn gleich vier Judoka aus Bernau der AK U20 lösten das Ticket zur Deutschen Einzelmeisterschaft. Im letzten Jahr ist das Superleichtgewicht Jenny Roll -44 kg noch knapp gescheitert, aber in diesem Jahr konnte sie freudestrahlend den obersten Podestplatz einnehmen und die Goldmedaille in Empfang nehmen. Auch Schwergewicht Enrico Wittwer -100 kg sicherte sich die zweite Teilnahme zu den DEM. Nur einen Kampf gegen den späteren Nordostdeutschen Meister Ewald (MV) hat er abgegeben und letztendlich die Bronzemedaille erkämpft.

Die heißesten und spannendsten Fights lieferten an diesem Tag, die Judoka der Gewichtsklasse -60kg. Nach jeweils zwei Siegen von Martin Setz und Michel Daue kam es zu einem reinem Bernauer Halbfinale. Der Kampf war lange ausgeglichen und beide schenkten sich nichts. Mit seiner Spezialtechnik, dem Schulterwurf gelang Martin eine kleine Wertung, die Michel kurz vor Schluss mit einem Innenschenkelwurf wieder aufholte. Somit stand es nach 4 Minuten immer noch unentschieden und es kam zum Golden Score. Auch die Verlängerung war ausgeglichen und stand lange auf Messers Schneide. Eine Aktion im Bodenkampf nutzte Martin zu einer Festhalte womit er auch diesen Kampf gewann. Somit stand Martin im Finale und Michel im kleinen Finale um Bronze. Zuerst sicherte sich Michel den dritten Platz mit einem Sieg gegen Carlsburg (Strausberg) und darauf holte sich Martin den Nordostdeutschen Meistertitel mit einem Sieg gegen Rohkamm aus Berlin. Nach Gold bei den Landeseinzelmeisterschaften holte Michel jetzt Bronze und nach Bronze bei den LEM holte sich Martin Gold bei den NODEM! Alle und sehr viele mitgereiste Bernauer Judoenthusiasten waren sich einig, es war nichts für schwache Nerven und beide hätten Gold verdient.

Den beiden anderen Startern, Michel Knospe -52kg und Jasmin Daue blieb diesmal das Glück versagt. Beide kämpften anfangs gut mit, schieden aber letztendlich vorzeitig aus dem Wettkampf aus.

Weitere Bilder


Vier Landesmeistertitel für den PSV-Bernau

von Hartmut Ott

In Strausberg fanden mit den Landesmeisterschaften der Altersklasse U17 und U20 die ersten Wettkämpfe des Jahres für die Judoka des PSV-Bernau statt. Ein Wochenende was den Trainern und Betreuern viele Anstrengungen kostete. Denn bereits am Freitag früh begann die Reise Richtung Baden zur DEM mit Franziska Pinske. Gleich am Samstagabend ging es zurück, da am Sonntag der Einsatz in Strausberg folgte. Dank der Unterstützung von Herrn Sven Lukat ist es den Trainern gelungen diese Deutschlandreise zu meistern.

Diese Mühen war es letztendlich wert gewesen. Das Team der U17, arg gebeutelt durch viele Verletzte und Grippekranke, wurde am Samstag von Trainer Björn Lehmann an der Matte betreut.

Die fünf Kämpfer der U17 zeigten sich gut in Form. So konnte sich Frederic Brunnett in der Gewichtsklasse bis 66 kg den Vizelandesmeistertitel mit nach Hause nehmen. An diesem Tag konnte Frederic einen Großteil seiner Wertungen und Siege im Bodenkampf durch Shime-Waza (Würgetechniken) hervorragend erzielen. Ebenfalls in dieser Gewichtsklasse startete das Jahrgangsküken in dieser Altersklasse, Nick Thurand. Er konnte einen Kampf gewinnen und setzte erste gute Achtungszeichen in seiner neuen Altersklasse. Im starken Teilnehmerfeld der Gewichtsklasse bis 55 kg konnte Florian Hensel mit einem gewonnenen Kampf leider nicht an seine zuletzt guten Trainingsleistungen anknüpfen. Somit blieb ihm eine vordere Platzierung auch verwehrt. Jonathan Kwaczynski erkämpfte sich mit zwei Siegen einen guten fünften Platz in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Das zweite Jahrgangsküken konnte die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Scully Porges kämpfte erstmals in der Altersklasse U17 und in der nächsthöheren Gewichtsklasse bis 48 kg und errang dort gleich den dritten Rang.

Die Altersklasse U20 verleite am Sonntag den Landeseinzelmeisterschaften weiteren Medaillenglanz. Etwas übermüdet standen da auch wieder die Trainer Ott und Pinske an der Matte zum Betreuen der Bernauer Judoka. Nicht sicher ob die Trainer es zeitlich schaffen werden, haben sich viele Enthusiasten der Bernauer Judofamilie mit auf den Weg nach Strausberg gemacht, um den Sportlern den Rücken zu stärken.

Die Gewichtsklasse bis 60 kg war nicht nur die teilnehmerstärkste Klasse, sondern auch die namentlich beste an diesem Tag. Auch der PSV Bernau hatte mit dem Deutschen Meister (U17) Martin Setz und Michel Daue zwei Judogranaten am Start. Michel im letzten Jahr Vizelandesmeister wollte wieder in ähnlicher Position ankommen und Martin sich erstmals in der U20 für die Nordostdeutsche Meisterschaft qualifizieren. Das ist beiden auch toll gelungen. Martin scheiterte nur knapp im Halbfinale, konnte aber im Kampf um Platz drei gewinnen und die Bronzemedaille einfahren. Besser machte es an diesem Tag Michel Daue, der mit vier vorzeitig gewonnenen Kämpfen und vielseitigen Stand- und Bodentechniken glänzte. Michel konnte nicht nur den Landesmeistertitel holen, sondern auch das vorjährige Finale gegen Jörg Onufriev diesmal für sich entscheiden. Der trainingsfleißige Enrico Wittwer kämpfte anfangs mehr mit seiner Nervosität, als mit seinen Gegnern. Nach anfänglichem Ruckeln fand er zurück in die Spur und konnte seinen Landesmeistertitel vom Vorjahr wiederholen. Eine Goldmedaille konnten am Ende des Tages auch Jenny Roll (-44 kg) und Michel Knospe in Empfang nehmen. War es bei Jenny eine erhoffte und erwartete Platzierung, so war die Platzierung für Michel eine positive Überraschung an diesem Tag. Kämpfe die fast verloren schien, konnte Michel mit Engagement noch umbiegen und für sich entscheiden. Komplettiert wurde der Medaillentag durch eine weitere Bronzemedaille von Jasmin Daue in der Gewichtsklasse bis 63 kg.

Weitere Bilder


7. Platz für Franziska Pinske

von Hartmut Ott

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2011 der Männer und Frauen in Ettlingen belegte Franziska Pinske den 7. Platz.

Im Badischen Ettlingen traf sich am Wochenende, vom 21.-23.01.2011 die deutsche Judo-Elite zum Stelldichein. Der Ausrichter erwartete 2000-3000 Besucher in der Albgauhalle und versprach: „Wir wollen, dass Ettlingen vibriert“. Dass es vibrierte und vor Spannung knisterte, dafür sorgten die besten 230 Judoka Deutschlands.

Die Wettkämpfe fanden in Blöcken und parallel auf vier Matten statt. Als Hallensprecher führte der durch das ZDF und Eurosport bekannte Sportjournalist und ehemalige Judoka Alexander von der Groeben das Kampfgeschehen für Neueinsteiger und weniger Judo-Versierte.

So auch auf Matte eins, wo Franziska Pinske es erneut geschafft hat, sich zu diesem Jahreshighlight in der Gewichtsklasse bis 48 kg zu qualifizieren. Eine Fußgelenksverletzung sorgte bei der Bernauerin für eine nicht optimale Vorbereitung zu den Meisterschaften. Gestärkt durch die letzten tollen Erfolge wollte Franzi nahtlos da weitermachen wo sie im letzten Jahr aufgehört hat. Die Auslosung versprach nichts Gutes, denn gleich im ersten Kampf wartete die Drittplazierte der letzten Meisterschaft und Teilnehmerin der Weltmeisterschaft U20 Sonja Wirth aus Nordrhein-Westfalen, gegen die Franzi bisher nicht gewinnen konnte.

Hochkonzentriert und vom Heimtrainer Ott gut eingestellt, ließ Franzi die sonst siegesbewusste Wirth fast verzweifeln und brachte sie an den Rand einer Niederlage. Nach gekämpften 5 Minuten stand es im brisanten Kampf unentschieden und es kam zum Golden Score, wo die erste erzielte Wertung den Kampf beendet. Eine vermeintlich sichere aber dennoch entscheidende Mattenrandsituation, als Franzi einen Angriff zum Innenschenkelwurf ansetzte, nutzte die Gegnerin zum kontern. Wofür sie eine kleine Wertung bekam und den Kampf gewann.

Super gekämpft und dennoch verloren. Tief enttäuscht ging es in die Hoffnungsrunde. Dort setzte Franzi wieder ihre Waffen, den O-Uchi-Gari (Innenschenkelwurf) und den Goshi (Hüftwurf) ein, und gewann eindrucksvoll gegen Jennifer Grimmer aus Hessen. Um jetzt noch den Sprung aufs Treppchen zu schaffen oder das selbst ernannte Ziel, Platz fünf zu erreichen, musste nun Katharina Menz aus Württemberg besiegt werden. Das es gegen die Vizeweltmeisterin 2009-U20 und 5.-platzierte der WM 2010-U23 nicht einfach wird, war Sportlerin und Trainer klar. Wie anfangs erwähnt war Fortuna bei der Auslosung wahrlich nicht für die Bernauer unterwegs gewesen. Vorsichtig agierend und respektvoll ging Franzi den Kampf an. Beide schenkten sich nichts und der Kampf war lange ausgeglichen. Gegen Ende des Kampfes war es ein Harai-Maki-Komi (Selbstfallopfertechnik) von Menz, die Franzi zu Boden warf. Den dafür bekommenen Wazari (halber Punkt) konnte Franzi nicht mehr aufholen. Sie warf danach zwar alles in die Waagschale, ackerte und rackerte aber letztendlich vergebens.

Wieder unter die TOP SEVEN in Deutschland und der Gewissheit mit den Nationalkadern mithalten zu können ging es wieder zurück in das 750 km entfernte Bernau, wo sie tags darauf als Betreuer bei der Landesmeisterschaft U20 ihren Mann/Frau stand.

Weitere Bilder


Jahresauftakt mit 8 Judomedaillen

von Dirk Schlicht

Die jungen Judoka der Altersklasse U 10 des PSV Bernau eröffneten in Strausberg das Wettkampfjahr 2011.

Dieses Einzel-Turnier am 15.01.2011 diente als Standortbestimmung für den Judonachwuchs des PSV, nachdem im Januar der alljährliche Altersklassenwechsel vollzogen wurde. Mit einigen "Neu"-Wettkämpfern angetreten, wurde ein mehr als achtbares Resultat erzielt und der erste Wettkampf im neuen Jahr erfolgreich gemeistert.

"Holprig" verlief der Turnierauftakt für Vadim Smotrin, nach dieser Niederlage zeigte er wieder seine alten Stärken und Siegeswillen und konnte seine beiden folgenden Kämpfe jeweils mit Ippon (voller Punkt vor Ende der Kampfzeit) gewinnen und somit einen tollen 2. Platz erkämpfen.

Ein reines Bernauer Finale gab es in der Gewichtsklasse bis 25 kg. Nach je zwei Siegen standen sich im Finale Ian Willendorf und Ben Troche gegenüber! Eine mittlere Wertung (Yuko) entschied den Kampf zu Gunsten von Ian, der an diesem Tag aggressiv und technisch vielseitig agierte und verdient die Goldmedaille erkämpfte! Die erkämpfte Silbermedaille ist für Ben ein toller Erfolg, war es doch sein erster Wettkampf überhaupt.

Die von Sophie Kirschner, Lea Elisa Kowalk, Maximilian Bachnick, Steven Fünfstück und Erik Tegeler erkämpften Bronzemedaillen rundeten das überraschend gute Abschneiden der Judoka des PSV Bernau noch ab.


zum Archiv (ältere Wettkampfergebnisse)